Schweiz

Eveline Widmer-Schlumpf: «Es ist unhaltbar, dass Banken ihre Bussen von den Steuern abziehen»

Interview im Tagesanzeiger

Eveline Widmer-Schlumpf: «Es ist unhaltbar, dass Banken ihre Bussen von den Steuern abziehen»

19.02.2015, 07:4919.02.2015, 08:09
  • Momentan ist in der Schweiz nicht einheitlich geregelt, welche Bussen Firmen bei den Steuern in Abzug bringen können und welche nicht. Das soll sich nun ändern. Der Bundesrat arbeitet an einem entsprechenden Gesetz.
  • Hintergrund: Letztes Jahr führt eine Rekordbusse gegen die Credit Suisse in der Höhe von 2,8 Milliarden Franken für Diskussionen. Die Bank war davon ausgegangen, dass sie 800 Millionen Franken von den Steuern abziehen kann. 
  • «Es ist schlicht nicht haltbar, eigentliche Bussen von den Steuern abzuziehen», meint Bundesrätin Widmer-Schlumpf dazu.

Weiterlesen auf Tagesanzeiger.ch

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Themen
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Arbeitslose Grenzgänger: EU-Reform soll Schweiz hunderte Millionen im Jahr kosten
Die EU hat sich nach langer Debatte auf eine Sozial-Reform geeinigt: Arbeitslose Grenzgänger sollen ihr Arbeitslosengeld neu nicht mehr am Wohnort, sondern am Ort der letzten Beschäftigung erhalten. Weil die Schweiz so viele Grenzgänger hat, trifft es sie besonders hart.
«Der heutige Durchbruch ist eine grossartige Nachricht für Millionen von grenzüberschreitenden Arbeitnehmern!» So freute sich EU-Parlamentarierin Gaby Bischoff am Mittwochabend auf der Plattform X. Es geht um all die Beschäftigten, die in einem anderen EU-Land arbeiten, als sie wohnen. Sie sollen künftig besser geschützt werden – insbesondere, wenn sie ihren Job verlieren. «Lex Locis Laboris» heisst das neue Prinzip, auf das sich Vertreter des EU-Parlaments, der EU-Mitgliedstaaten und der EU-Kommission am Mittwoch in einer Schlussberatung geeinigt haben. Auf Deutsch: «Gesetz des Arbeitsorts».
Zur Story