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Beim grössten Schweizer Onlinehändler kann man neu mit Kryptos bezahlen. bild: zvg

Digitec Galaxus akzeptiert ab sofort Bitcoin und Co. – das musst du wissen

Paukenschlag im Schweizer E-Commerce: Der grösste Onlinehändler des Landes führt Kryptowährungen als Zahlungsmittel ein – und macht sie damit massentauglich. Hier sind die wichtigsten Fragen und Antworten.



Was ist passiert?

Kunden von Digitec und Galaxus können beim Online-Shopping ab sofort mit Kryptowährungen (Kryptos) bezahlen. Neben Bitcoin akzeptiert der grösste Schweizer Onlinehändler eine Reihe sogenannter Altcoins. Dazu gleich mehr.

Welche Produkte kann man bei Digitec Galaxus mit Kryptos bezahlen?

Alle, die die Migros-Tochter im Sortiment führt. Das sind gemäss eigenen Angaben rund 2,7 Millionen Artikel; vom Schuhlöffel über Weizenbier bis zum Gaming-PC.

Warum ist das wichtig?

Digitec Galaxus ist der grösste Onlinehändler der Schweiz. Wenn der Marktführer im hiesigen E-Commerce einen solchen Schritt macht, werden dies die Konkurrenten genau registrieren und allenfalls nachziehen.

Sicher ist: Damit werden Kryptos als Zahlungsmittel in der Schweiz endgültig massentauglich.

Bislang konnte man unter anderem schon Bitcoins an den SBB-Billettautomaten kaufen und bei verschiedenen kleineren Unternehmen damit bezahlen. Die Bundesbahnen kooperieren seit 2017 mit der in Zug angesiedelten Firma Sweepay. Allerdings wurde das Angebot in Medienberichten als teuer und intransparent kritisiert.

Digitec Galaxus begeht diese Fehler nicht. Für die Zahlungsabwicklung hat man einen anderen international tätigen Partner gewählt und macht die Umrechnungskurse transparent.

Wer hats erfunden?

Ein Team von Software-Ingenieuren bei Digitec Galaxus, das sich Team Spectre nennt.

Die neue Zahlungsoption sei im Rahmen eines Pilotprojekts zusammen mit dem Schweizer E-Payment-Spezialisten Datatrans AG zustande gekommen. Für die Abwicklung der Transaktionen wird mit dem Krypto-Zahlungsabwickler Coinify zusammengearbeitet. Das in Dänemark beheimatete Fintech-Unternehmen ist weltweit tätig.

Was ist der Mindestbetrag, um mit Kryptos zu bezahlen?

200 Franken.

Mit diesem Mindestbestellwert werde die Wahrscheinlichkeit einer schnellen Zahlungsbestätigung erhöht, sagt Digitec-Galaxus-Sprecher Alex Hämmerli.

Und der Maximalbetrag?*

Abgesehen von der Option «Bezahlen per Rechnung» gibt es bei Digitec Galaxus keine maximalen Kaufbeträge – auch nicht bei Kryptowährungen.

*Update: Bei Coinify gibt es laut Digitec-Galaxus-Sprecher Alex Hämmerli eine Obergrenze für Zahlungen von 10'000 Euro oder mehr. «Wir werden die Zahlungsoption voraussichtlich für Beträge ab 10'000 Franken deaktivieren.»

Welche Kryptowährungen werden akzeptiert?

Neben dem bekanntesten wird eine ganze Reihe sogenannter Altcoins akzeptiert:

Warum soll ich mit Bitcoin und Co. bezahlen?

Dazu Oliver Herren, Digitec-Mitgründer und Chief Innovation Officer:

«Weil du welche hast und sie auch mal nutzen möchtest? Oder weil du sie nicht in echtes Geld umwandeln kannst, da deine Bank das Geld nicht annimmt? Einfach so, weil du es kannst? Oder weil du gerne neue Dinge ausprobierst?»

Bleibt anzumerken, dass es natürlich auch finanziell interessant sein kann, mit Kryptos reale Waren zu bezahlen. Das hängt natürlich von der Kursentwicklung ab.

Oliver Herren, Digitec-Mitgründer

«Wir wollten das schon lange umsetzen, aber der Aufwand war lange Zeit zu gross», sagt Digitec-Mitgründer Oliver Herren. Bild: zvg

Was passiert bei massiven Kursschwankungen?

Wenn man etwas bei Digitec oder Galaxus kauft, gibt es einen fixen Wechselkurs für 15 Minuten. Das heisst, man muss als Käufer keine bösen Überraschungen befürchten.

Bekanntlich ist der Bitcoin-Kurs extrem volatil. Sprich: Der Preis, den man für diese und andere Kryptowährungen bezahlt, kann nur schon an einem Tag stark variieren. In Ausnahmefällen kann es zu einem Absturz oder im Gegenteil zu explodierenden Kursen kommen. Etwa dann, wenn irgendwo auf der Welt etwas passiert, das die Besitzer von Kryptowährungen nervös macht – oder die Nachfrage antreibt. Es sind die gleichen, zum Teil unerklärlichen Phänomene zu beobachten wie beim Handel mit Aktien und Wertpapieren.

Ist das überhaupt sicher?

Ja. So sicher wie Online-Transaktionen sein können.

Warum tut Digitec das?

Es ist in erster Linie ein PR-Coup. Der grösste Schweizer Onlinehändler kann so bei einer jüngeren, technikaffinen Kundschaft punkten und sich als fortschrittlich präsentieren.

Mit dem Akzeptieren von Kryptos als Zahlungsmittel sind für das Unternehmen keine finanziellen Risiken verbunden. Die Abwicklung der Transaktionen übernimmt ein externer Dienstleister. Das heisst, der Schweizer Onlinehändler geht kein Währungsrisiko ein, sondern bekommt von Coinify den jeweils aktuellen Frankenbetrag ausbezahlt.

Dazu Digitec-Mitgründer Oliver Herren:

«Kryptowährungen faszinieren und könnten im E-Commerce zu einem relevanten Zahlungsmittel werden – diese Entwicklung wollen wir gerne unterstützen.»

Bleibt anzumerken, dass Digitec auch am Verkauf von Produkten rund um Kryptowährungen profitieren kann. Im Angebot sind etwa Krypto-Wallets zu finden, das sind physische Datenträger, die quasi als Tresor für Kryptos dienen.

Was ist mit Schwarzgeld und Geldwäscherei?

Dass Darknet-Drogenhändler versuchen, ihre mit illegalen Aktivitäten gewonnenen Kryptos in reale Ware umzutauschen, ist nicht auszuschliessen. Ganz grundsätzlich gilt aber, dass Kryptowährungen nur eine vermeintliche Anonymität gewährleisten. Alle Transaktionen sind öffentlich und können zurückverfolgt werden. Zudem dürften Kriminelle in erster Linie an Bargeld interessiert sein und nicht an Waren.

Alex Hämmerli, Sprecher von Digitec Galaxus, betont:

«Anonyme Bestellungen sind bei uns nicht möglich. Das schreckt ab. Ausserdem wenden wir alle Sicherheitsmassnahmen an, die wir auch bei anderen Zahlungsmitteln anwenden. Verdachtsfälle melden wir den zuständigen Behörden. Erhärtet sich der Verdacht, blockieren wir betroffene Konten und unterstützen die Behörden in ihrer Arbeit.»

Wie einfach bezahlt man mit Bitcoin und Co.?

Das Vorgehen ist relativ einfach und schnell erklärt:

Bild

screenshot: digitec

Wie hoch sind die Gebühren?

Coinify verrechnet via Umrechnungskurs eine Gebühr von 1,5 Prozent des Kaufbetrags. Digitec Galaxus verlangt für Zahlungen mit Kryptowährungen keine Gebühren.

Zum Vergleich: PayPal sei mit 2 Prozent Gebühren ein teurer Anbieter für die Online-Shopper, hält der Kommunikationschef von Digitec Galaxus, Tobias Billeter, fest. Twint dagegen sei diesbezüglich viel attraktiver, weil kostenlos.

Entsprechend werde Twint bei den Kunden immer beliebter, während sich PayPal rückläufig entwickle. Dass Digitec Galaxus dennoch PayPal als digitale Bezahllösung anbiete, habe historische Gründe: «PayPal war der erste Anbieter.»

Was ist mit Apple Pay und Samsung Pay?

Dazu teilt Tobias Billeter mit:

«Wir beobachten genau, was unsere Kunden für weitere Bezahloptionen wünschen. Stellen wir fest, dass die Nachfrage nach Apple Pay, Samsung Pay oder anderen Anbietern gross ist, werden wir weitere Bezahllösungen implementieren.»

Kann man auch in den Digitec-Läden mit Kryptos bezahlen?

Vorläufig nicht. «Aktuell bieten wir diese Option nur in unseren beiden Onlineshops an», sagt der Mediensprecher.

Können auch deutsche Kunden mit Kryptos bezahlen?

Noch nicht. Dazu der Digitec-Galaxus-Sprecher: «Die Option haben wir erst einmal für unsere Kunden in der Schweiz freigeschaltet.» Wenn das Angebot in der Schweiz ein Erfolg sei, wolle man dieses auch auf Deutschland ausweiten.

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105Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Vinnie 19.03.2019 21:43
    Highlight Highlight Wirklich cool!!!! Endlich. Bitcoins sind halt schon sehr cool.
  • Stema 19.03.2019 20:26
    Highlight Highlight Hab noch irgendwo 50 Euro auf einem Paper Wallet rumliegen. Jetzt muss der Bitcoin-Kurs blos noch um 300% steigen, damit ich den Mindestbetrag von 200 Franken erreiche :)
  • Stema 19.03.2019 20:14
    Highlight Highlight Für viele Unternehmen sind Kryptowährungen noch viel zu riskant. Alle grösseren Shops, die Cryptos annehmen, tauschen diesen sofort nach der Überweisung in „reale“ Währungen um. Und das wird sich wohl noch lange nicht ändern. Zu volatil sind die Kurse, die ausschliesslich durch Spekulation getrieben werden.

    Die zugrundeliegende Technologie (Block Chains) wird sich definitiv in verschiedensten Bereichen als extrem nützlich erweisen. Ich bin aber skeptisch, ob sich Kryptowährungen je wirklich durchsetzen werden.
  • frühstückaufmland 19.03.2019 12:56
    Highlight Highlight Finde ich wirklich toll von der MIGROS-Tochter, dass diese ein Zeichen gegen all den Plastikmüll, verursacht durch Kredit- und Debitkarten, setzt und nachhaltige Alternativen (Crypto) fördert.
    • Ueli der Knecht 19.03.2019 14:56
      Highlight Highlight Die Nachhaltigkeit, bzw. Energieffizient ist bei Bitcoin nicht wirklich gegeben.

      Eine Transaktion braucht rund 500kWh.

      Gemäss folgender (ca. 1 Jahr alten) Rechnung:

      Hash-rate:
      https://blockchain.info/de/charts/hash-rate

      Therefore it needs:
      (~ every 10 Mins 1 new Block = 12.5 BTC)
      ~ 1.5e15 Mhash/BTC;

      Energy needed:
      https://en.bitcoin.it/wiki/Mining_hardware_comparison

      (Asic EBIT E10, 11'100 Mhash/J)
      ~ 1.3e11 J/BTC
      ~ 36'000 kWh/BTC;

      (~1'000 Transactions per block)
      ~ 450 kWh per Transaction.
    • blAke 19.03.2019 15:37
      Highlight Highlight Nachhaltig? Das weltweite Crypto Mining ist etwa so nachhaltig wie 25 Kohlekraftwerke, gebaut auf einer Atommülldeponie im ehemaligen Amazonas. Nachhaltige Alternativen gibt es zur Genüge, Kryptos gehören nicht dazu, im Gegenteil.
    • Xonic 19.03.2019 19:02
      Highlight Highlight Eine Transaktion kostet niemals 450kWh...
    Weitere Antworten anzeigen
  • User01 19.03.2019 12:25
    Highlight Highlight In der offiziellen Medienmitteilung sind diese Coins aufgeführt: Bitcoin Cash ABC, Bitcoin Cash SV, Ethereum, Ripple, Binance Coin, Litecoin, TRON, NEO oder OmiseGO

    Im Titel und Artikel lese ich immer wieder Bitcoin. Warum?
    • Stema 19.03.2019 19:59
      Highlight Highlight Weil es im Moment die grösste und mit Abstand bekannteste Crypto-Währung ist, an der sich alle anderen Cryptos messen.
    • User01 19.03.2019 20:54
      Highlight Highlight Das ist klar. Unklar bleibt, warum Digitec Bitcoin nicht als Zahlungsmittel erwähnt aber der Autor hier schon. Um Folgefragen zu vermeiden: Forks wie Bitcoin Cash ABC und SV sind nicht Bitcoin.
  • THEOne 19.03.2019 12:15
    Highlight Highlight geil. endlich kann ich meine drogenmillionen in bitcoins reinwaschen.....bei galactus :))
    • Stema 19.03.2019 20:03
      Highlight Highlight Die Polizei wird dir dafür danken, wenn die illegalen Coins mit deinem Digitec-Konto in Verbindung gebracht werden können. Direkt oder indirekt über Coinify. Da kannst Du dich auch gleich selber anzeigen :)
    • djangobits 19.03.2019 20:03
      Highlight Highlight Noch einer, der keine Ahnung hat...
  • Don Huber 19.03.2019 09:41
    Highlight Highlight Sehr gut !! Meine Voraussagen werden langsam war. Hier geht es ab zur Kryptomap; da wird jedes Geschäft aufgelistet, das Kryptowährungen akzeptiert:

    https://coinmap.org/#/map/47.04860438/8.45397949/9
  • Der Tom 19.03.2019 09:23
    Highlight Highlight Ich würde Apple Pay nutzen wenn sie es anbieten würden. Hilfreich wäre aber natürlich auch wenn Viseca google, samsung und apple pay nicht mehr sperren würde.
    • Papierli-Tschingg 19.03.2019 12:31
      Highlight Highlight Noch besser wäre wenn Apple seine Marktstellung nicht ausnutzen und Third Parties die Schnittstelle nutzen liesse.
  • salamandino 19.03.2019 09:22
    Highlight Highlight Und ich dachte, Bitcoin sei tot.

    :O
    • Ueli der Knecht 19.03.2019 14:30
      Highlight Highlight Längerfristig ist Bitcoin tot. Aber nicht Kryptowährungen.
    • Vinnie 19.03.2019 21:51
      Highlight Highlight Kaum, war auch lange der Meinung das Bitcoin sterben und ersetzt wird. Dies wird aber kaum passieren. Jede andere, schnellere Coin hat sonst irgendeinen Nachteil: Dumme Verbreitungsmethode, bisschen schnellere Bitcoin-Kopie oder einfach unsicher.

      Bitcoin wird immer die Bezahlcoin bleiben. Vielleicht wird sie von Ethereum abgelöst, da Ethereum in Zukunft einen realen Nutzen und somit Wert haben wird. Bitcoin wird aber bestimmt nicht von einer Bezahl-shitcoin abgelöst.
    • salamandino 20.03.2019 09:38
      Highlight Highlight @Ueli der Knecht

      Mach einen Screenshot von deinem Kommentar und schaue es nochmals in 2 Jahren an. Du wirst überrascht sein :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lausannois86 19.03.2019 09:19
    Highlight Highlight Reine PR-Masche. Seit in der Stadt Zug mit Crypto bezahlt werden kann (2-3 Jahre?) wurden weniger als 50 Geschäfte so abgewickelt. Die meisten von denen waren Cryptofirmen selbst.
  • _stefan 19.03.2019 09:18
    Highlight Highlight Kurz gesagt: Digitec/Galaxus bietet jetzt eine gemütliche Art, das (versehentlich angehäufte) digitale Schwarzgeld zu waschen ;)
    • Don Huber 19.03.2019 09:42
      Highlight Highlight Bitcoin ist lange nicht so anonym wie viele denken. Die Transaktionen kann man schön zurückverfolgen. Also......eher nicht zum Schwarzgeld waschen geeignet.
    • _stefan 19.03.2019 10:16
      Highlight Highlight @Don Huber: Ich spreche hier nicht von Millionen, aber wenn jemand z.Bsp. Fr. 50k in BTC hat (unversteuert), kann er sie damit leicht in Elektrogeräte umwandeln. Da wird die Steuerverwaltung niemals nachschauen. Klar, damit erhält man noch kein Weissgeld, aber die lästigen BTCs sind schon mal dezimiert.
    • Sauäschnörrli 19.03.2019 10:52
      Highlight Highlight Du kannst schon heute in einen Mediamarkt spazieren und mit Bargeld bezahlen. Ist nur bescheuert, so grössere Geldbeträge zu waschen und kleinere waren noch nie ein Problem.
    Weitere Antworten anzeigen
  • unknow89 19.03.2019 08:46
    Highlight Highlight Endlich kann ich die illegal verdienten Bitcoins auch ausgeben!
    • Der Tom 19.03.2019 12:20
      Highlight Highlight Jede Transaktion die jemals getätigt wirde ist aber sichtbar
  • herpderpschlerp 19.03.2019 08:43
    Highlight Highlight hodl for life, bald ist lambo time ;)
    • Zurigo 19.03.2019 12:51
      Highlight Highlight korrekt! Galaxus muss aber den Lambo noch ins Sortiment nehmen.... ! :)
    • outdoorch 19.03.2019 13:52
      Highlight Highlight Hihi...sowas?
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    • TactixX 19.03.2019 15:12
      Highlight Highlight Oder sowas?
      Benutzer Bild
    Weitere Antworten anzeigen
  • Papa la Papp 19.03.2019 08:10
    Highlight Highlight Wenn ich dann mit Smilecoin 😀 bezahlen kann, bin ich sofort dabei.
  • Zurigo 19.03.2019 08:03
    Highlight Highlight Wo sind die Mimimimis, welche sagten, mit Cryptos wird man nie irgendetwas bezahlen?
    • Raphael Stein 19.03.2019 21:20
      Highlight Highlight Die suchen ihre Passwörter.
  • Mutbürgerin 19.03.2019 08:03
    Highlight Highlight To the moon.
  • Ton 19.03.2019 07:51
    Highlight Highlight Das finde ich toll, dann finden meine Kryptos endlich eine Verwendung! :)
    Ich denke schon, dass sich dies langfristig durchsetzen könnte. Schliesslich kostet Kreditkarte und Paypal stets ein paar Prozent an Gebühren. Bei den richtigen Kryptos kostet eine Transaktion einen winzigen Bruchteil eines Rappens und teilweise sogar gar nichts.
    • The Writer Formerly Known as Peter 19.03.2019 08:03
      Highlight Highlight Kostet dich bei Digitec aber 1.5%!! Da ist Twint günstiger und schneller (den Händler kostet Twint auch 1.5%).
    • Ton 19.03.2019 08:17
      Highlight Highlight Na dann werde ich bei Digitec halt anders bezahlen. Langfristig wird sich die gebührenfreie Option durchsetzen. Da Kreditkarten und Paypal als Zwischenhändler immer etwas verlangen müssen, wird sich schlussendlich eine Kryptowährung durchsetzen -- dort gibt es keinen Zwischenhändler.
      Etwa so wie bei Produkten AliExpress die lokalen Zwischenhändler ausschaltet.
    • The Writer Formerly Known as Peter 19.03.2019 10:04
      Highlight Highlight Das ist nicht korrekt. Twint oder KK sind für Kunden gratis. Twint war es immer, bei der KK sind die Gebühren zunehmend weg. Die 1.5% schmälern zwar die Marge. Aber das lässt sich kalkulieren. Bargeld ist auch nicht gratis. Als Händler muss es vor allem einfach und sicher sein. Aber solange ich ein IT Studium brauche um es zu verstehen, vergiss es! Wir haben TWINT bei unserem Shop eingerichtet. Das ging ruckzuck und ist für den Kunden einfach zu nutzen. WIN-WIN für beide. So soll es sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mutbürgerin 19.03.2019 07:43
    Highlight Highlight Nette Idee, aber 1.5 % Gebühren sind für Kryptos viel zu viel, und wieso sollen die Zahlungskosten volumenabhängig sein. Der Aufwand für 200 CHF ist gleich hoch wie für 10000. Die durchschnittlichen Trasaktionskosten sind aktuell bei weniger als 1$ und lagen zu Spitzenzeiten bei 5.5$. Wenn Digitec ein eigenes Wallet nutzen würde, wäre die Transaktion noch schneller und viel günstiger. Gute Idee, schlecht umgesetzt.
    • PeteZahad 19.03.2019 08:41
      Highlight Highlight Mit diesem Mindestbestellwert werde die Wahrscheinlichkeit einer schnellen Zahlungsbestätigung erhöht, sagt Digitec-Galaxus-Sprecher Alex Hämmerli.
    • Ueli der Knecht 19.03.2019 14:40
      Highlight Highlight Die Wechselkurs-Risiken sind proportional zur Höhe des Betrags. Die Wahrscheinlichkeit einer schnellen Zahlungsabwicklung liesse sich auch dadurch erhöhen, wenn ein Teil der 1.5% als Transaktionsgebühr ver(sch)wendet würde (bei geringen Beträgen mehr, bei höheren Beträgen weniger). Bitcoin wurde einst auch für Micropayments entwickelt; schade das Digitec dies nicht unterstützt.
    • Stema 19.03.2019 20:23
      Highlight Highlight Zudem wird Digitec die Coins direkt im Anschluss an die Transaktion in reales Geld tauschen und muss dafür bestimmt noch mal eine Gebühr bezahlen. Kein grosses Unternehmen kann es sich heute leisten, grössere Beträge in Cryptos zu halten. Das ist viel zu riskant. Dafür gibt es ja Anbieter wie Coinify. Die wickeln für Digitec gleich die ganze Zahlungskette ab, so dass Digitec direkt reales Geld ausbezahlt bekommt. Digitec kommt mit den Cryptos selber gar nie in Berührung. Und Coinify will für den Service natürlich etwas haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ujay 19.03.2019 07:33
    Highlight Highlight Die Migros springt auf die lame Duck namens Kryptowährung auf.
  • luzius 19.03.2019 07:29
    Highlight Highlight cool... jetzt muss ich nur wieder mein Wallet finden!
    • @schurt3r 19.03.2019 07:43
      Highlight Highlight 😳
    • Devante 19.03.2019 08:44
      Highlight Highlight 😂 hab ich mir auch gedacht
    • mrgoku 19.03.2019 12:34
      Highlight Highlight ououou
  • Regula Sterchi 19.03.2019 07:15
    Highlight Highlight Was macht das Bild des Typen mit dem Kommentar „Wie Männer verzweifelt auf Frauen beim Einkazf warten“ unter dem Artikel?
    Es gehört nicht dazu. Und es ist tendenziös & sexistisch.
    • JackTheStripper 19.03.2019 07:24
      Highlight Highlight Am besten gehst du mal gleich deswegen demonstrieren. Ich hoffe, du kannst heute Abend noch schlafen.
    • ujay 19.03.2019 09:09
      Highlight Highlight ....aber keine Eier werfen😉
  • The Destiny // Team Telegram 19.03.2019 07:04
    Highlight Highlight Omg und Neo, aber nicht Monero?!
    Passt zu dem Laden.
    • @schurt3r 19.03.2019 07:10
      Highlight Highlight ...
      Benutzer Bildabspielen
    • Oliver Grah 19.03.2019 12:03
      Highlight Highlight Monero ist ein Privacy-Coin und könnte rechtlich stark unter Druck kommen (siehe Frankreich)
  • Raffaele Merminod 19.03.2019 07:02
    Highlight Highlight Ist das nicht ein Widerspruch, einen Mindestbestellwert bei Bezahlung mit Bitcoin einzurichten, damit "die Wahrscheinlichkeit einer schnellen Zahlungsbestätigung erhöht ..." wird?
    Wenn schon sollte doch mit Bitcoin noch schneller bezahlt werden können, oder?
    • Raffaele Merminod 19.03.2019 13:11
      Highlight Highlight @MaxiKosi dank Digitalisierung sollte man eigentlich schneller und sicherer Zahlen können. In Wahrheit ist genau das Gegenteil der Fall.
      "... Beim klassischen Bitcoin liegt der Wert bei nämlich bei lediglich 7 (!) Transaktionen pro Sekunde. Zum Vergleich: Die Verarbeitungsgeschwindigkeit bei PayPal lässt 450 Transaktionen pro Sekunde zu, VISA sogar theoretisch bis zu 56.000 und das chinesische Onlinebezahlsystem Alipay bis zu 256.000 ..."
    • Ueli der Knecht 19.03.2019 14:47
      Highlight Highlight Rafaele: Viele Miners ignorieren Transaktionen mit zu geringen Transaktionsgebühren. Die Blockgrösse ist schliesslich begrenzt, und daher macht es für die Miners Sinn, die Blöcke jeweils mit denjenigen Transaktionen zu füllen, die am meisten Gebühren abwerfen. Transaktionen mit zu geringen Gebühren werden daher sehr lange nicht oder sogar nie abgewickelt. Insofern ist es kein Widerspruch, die Gebühr mit einem Mindestbestellwert auf einem Niveau zu halten, das a) tragbar und verhältnismässig ist, und b) von den Miners innert nützlicher Frist berücksichtigt wird.
    • Raffaele Merminod 19.03.2019 18:52
      Highlight Highlight Ueli der Knecht das habe ich so weit schon begriffen, dennoch wurde zu Zeiten des hypes damit geworben, sein Kaffee und Gipfeli im Bistro um die Ecke damit zu zahlen.
      Das ist doch in der Realität schon etwas ernüchternd.
    Weitere Antworten anzeigen
  • jjjj 19.03.2019 06:53
    Highlight Highlight No Dogecoin, no deal!
    • outdoorch 19.03.2019 07:28
      Highlight Highlight Very coin. So much currency 😉
  • sunshineZH 19.03.2019 06:45
    Highlight Highlight Geil 😍
  • AlphaKevin 19.03.2019 05:39
    Highlight Highlight Kann mich leider nicht wirklich dafür begeistern... Es wird wohl für nichts Vergleichbares eine solch utopische Menge an Strom verbraucht, wie für Kryptowährungen.
    In Zeiten in denen ein Umdenken stattfinden sollte, aus meiner Sicht ein herber Rückschlag 😕
    • Tatwort 19.03.2019 07:14
      Highlight Highlight Schon wieder einer, der auf die Banken-Propaganda reinfällt... Das mit dem Stromverbrauch, der so exorbitant hoch sein soll, wurde schon lange widerlegt.
    • Regula Sterchi 19.03.2019 07:17
      Highlight Highlight Derselbe Strom, der bei Bankrransaktionen verbraucht wird?

      Ich mag Kryptos auch nicht.
      Aber ich glaube nicht, dass sie mehr Strom verbrauchen. Vllt. hast du ja eine Quelle für deie Aussage?
    • Ueli_DeSchwert 19.03.2019 07:29
      Highlight Highlight Es wird Energie verbraucht - aber bei weitem nicht so viel, wie eine Goldmine braucht ;)
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