DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Die Raffinerie in der Nähe des Ortes Baidschi ist angeblich wieder unter der Kontrolle der irakischen Sicherheitskräfte.
Die Raffinerie in der Nähe des Ortes Baidschi ist angeblich wieder unter der Kontrolle der irakischen Sicherheitskräfte.
Bild: STR/EPA/KEYSTONE
ISIS zurückgeschlagen

Irakische Armee erobert nach eigenen Angaben Ölraffinerie von ISIS zurück

25.06.2014, 11:2825.06.2014, 11:54
No Components found for watson.rectangle.

Die irakische Armee hat die strategisch wichtige Ölraffinerie im Ort Baidschi nach offiziellen Angaben wieder von den extremistischen ISIS-Milizen zurückerobert. Elite-Einheiten der Armee sollen alle Zufahrten zur Raffinerie nach Kämpfen mit den Aufständischen unter ihre Kontrolle gebracht haben.

Das meldete der staatliche Fernsehsender Al-Iraqiya am Mittwoch auf seiner Internetseite unter Berufung auf lokale Sicherheitskräfte. Zuvor waren bei irakischen Luftangriffen auf den von der ISIS kontrollierten Ort Baidschi 16 Menschen ums Leben gekommen und 30 verletzt worden.

Rauch steigt entlang der Pipeline in Baidschi auf.
Rauch steigt entlang der Pipeline in Baidschi auf.
Bild: STRINGER/IRAQ/REUTERS

Mehr zum Thema

Iran mobilisiert Truppen an der Grenze

Medienberichten zufolge steht der Ort rund 200 Kilometer nördlich von Bagdad weiterhin unter der Kontrolle der Dschihadisten. Baidschi ist wegen der Ölraffinerie strategisch bedeutsam. Die sunnitische Terrormiliz ist seit rund zwei Wochen auf dem Vormarsch. Sie kontrolliert bereits grosse Teile im Norden und Westen des Iraks.

Auch der Iran hat seine Truppen an der Grenze zum Irak wegen dem ISIS-Vormarsch in Alarmbereitschaft versetzt, wie der Armeesprecher Ali Arasteh der Nachrichtenagentur ISNA sagte. Der Iran hat eine 1450 Kilometer lange Grenze zum Irak. In dem Konflikt steht der Iran auf der Seite der Regierung in Bagdad.

Auf dem Satellitenbild der Raffinerie in Baidschi ist eine riesige Rauchsäule zu sehen.
Auf dem Satellitenbild der Raffinerie in Baidschi ist eine riesige Rauchsäule zu sehen.
Bild: HANDOUT/REUTERS

Laut Aktivisten haben Al-Kaida und ISIS fusioniert

Schulterschluss von ISIS und Al-Kaida: An einer Schlüsselstelle der Grenze zwischen dem Irak und Syrien haben sich nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten radikal-islamische Extremisten aus beiden Staaten zusammengeschlossen.

Der syrische Arm des Terrornetzwerks Al-Kaida aus dem syrischen Ort Albu Kamal und die Dschihadisten Islamischer Staat im Irak und in der Levante (ISIS) aus dem irakischen Al-Kaim hätten fusioniert, berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Mittwoch. Die Beobachtungsstelle bezieht ihre Informationen aus einem Netzwerk von Informanten in Syrien, sie sind unabhängig kaum überprüfbar.

Auf der irakischen Seite der betroffenen Grenzregion hatte ISIS in den vergangenen Tagen die Kontrolle übernommen. Seit Anfang Juni hatten ISIS-Kämpfer weite Teile des Nordiraks erobert. Der irakischen Armee gelang es nicht, den Vormarsch aufzuhalten. Nach Angaben der Vereinten Nationen wurden im Konflikt seit Anfang Juni bereits mehr als tausend Menschen getötet. (lhr/sda/afp/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Wie viele Operationen wegen Corona tatsächlich verschoben werden, ist unklar

30'000 Operationen seien bisher während der Pandemie verschoben worden, teilt das BAG mit. Doch dies ist eine Schätzung. Wie viele es tatsächlich sind, weiss niemand.

189 Personen liegen derzeit mit Covid-19 infiziert auf den Intensivstationen (IPS). Zusammen mit den Nicht-Covid-Patienten sind die Stationen derzeit zu 77,2 Prozent ausgelastet. Ist die Auslastung auf den IPS hoch, müssen Spitäler planbare Operationen verschieben. Gemäss Patrick Mathys, Leiter Sektion Krisenbewältigung und internationale Zusammenarbeit, ist dies der Fall, wenn die Intensivstationen zu mehr als 30 Prozent von Corona-Patienten belegt sind.

Wie viele Operationen aktuell verschoben …

Artikel lesen
Link zum Artikel