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Dramatische Zunahme der Fälle: Sexueller Missbrauch von Kindern ist zu einem gigantischen globalen Geschäft geworden.  Bild: Keystone

Kinderpornos: Milliarden-Profit

UNO-Experten warnen: Immer mehr Kinder Opfer sexueller Ausbeutung

Die marokkanische UNO-Sonderberichterstatterin Najat Maalla M'jid warnt: Die sexuelle Ausbeutung von Kindern ist zu einer lukrativen Industrie geworden. Die Fälle häufen sich in grossem Ausmass. 



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UNO-Sonderberichterstatterin Najat Maalla M'jid bei der Vorstellung des Jahresberichts.

Der sexuelle Missbrauch von Kindern wird nach Befürchtungen von UNO-Experten ohne entschlossene Gegenmassnahmen weltweit zunehmen. Bereits jetzt werde Millionen von Mädchen und Jungen «die Kindheit gestohlen». Dies schreibt die zuständige UNO-Sonderberichterstatterin Najat Maalla M'jid in ihrem Jahresbericht. 

«Sexuelle Ausbeutung von Kindern ist eine sehr lukrative Industrie, in der mutmasslich Milliarden von Dollar an Profiten gemacht werden», heisst es in dem am Mittwoch veröffentlichten Bericht der Marokkanerin für den in Genf tagenden UNO-Menschenrechtsrat. 

Die Nachfrage nach Sex mit Kindern wächst ständig

Die Experten prangern an, dass die Nachfrage nach Sex mit Kindern ständig wachse - «unterstützt durch ein Milieu aus sozialer Toleranz, Komplizenschaft und Straflosigkeit». 

Dies sei ein generelles Phänomen und keineswegs auf die Pädophilen-Szene beschränkt. Zehntausende von Mädchen und Jungen werden dem Bericht zufolge für pornografische Bilder und Filme im Internet missbraucht. 

Opfer sind tendenziell immer jünger

«Die Opfer sind tendenziell immer jünger, während die Darstellungen immer drastischer und gewaltsamer werden.» Eine Zunahme sei auch beim Kinder-Sextourismus sowie beim Handel mit Kindern zum Zweck der sexuellen Ausbeutung zu verzeichnen. 

Das ganze Ausmass des Problems sei mangels exakter Zahlenangaben und einer schwachen Justiz in vielen der stark betroffenen Ländern nur schwer zu überblicken. Zudem würden viele betroffene Kinder und deren Familien Missbrauchsfälle aus Scham sowie aus Angst vor Rache oder einem Mangel an Vertrauen in die Behörden gar nicht erst melden. (rar/sda/dpa)

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