DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild: AP/AP

Sohn von Donald Trump erschiesst seltenes Tier – ohne Jagderlaubnis

Donald Trump Jr. wurde schon oft wegen seiner Vorliebe für die Grosswildjagd kritisiert. Während eines Urlaubs in der Mongolei hat er nun ein seltenes Riesenschaf erlegt – jedoch ohne offizielle Jagderlaubnis.
12.12.2019, 18:1512.12.2019, 20:11
Ein Artikel von
t-online

Der älteste Sohn des US-Präsidenten, Donald Trump Jr., hat während eines Jagdausflugs in der Mongolei im Sommer ein Exemplar des unter besonderem Schutz stehen Argali-Schafs erlegt. Das berichtet die Rechercheplattform « ProPublica » mit Berufung auf lokale Quellen. Laut des Berichts fehlte Trump Jr. zum Zeitpunkt der Jagd jedoch die benötigte Genehmigung für den Abschuss des Tieres. Diese habe er sich erst nachträglich besorgt.

Kurz nach Erhalt der Erlaubnis traf sich Trump Jr. mit Chaltmaagiin Battulga, dem Präsidenten der Mongolei. Bei dem Treffen handelte es sich vermutlich um eine Gegenleistung für die Jagdlizenz, denn diese wird nur äusserst selten vergeben. Wie «ProPublica» berichtet, entscheidet in erster Linie Geld und Politik darüber, wer eine Genehmigung zum Abschuss der gefährdeten Tiere erhält. 

Argali-Schafe sind beliebte Jagdtrophäen. Im Bild: Ein amerikanischer Jäger mit einem erlegten Argali-Schaf im Jahr 2012 in Tadschikistan.
Argali-Schafe sind beliebte Jagdtrophäen. Im Bild: Ein amerikanischer Jäger mit einem erlegten Argali-Schaf im Jahr 2012 in Tadschikistan.
Bild: AP/Rick Vukasin

Trump Jr. erschoss auch Rothirsch

Ein Guide, der Trump Jr. auf seiner Mongolei-Reise begleitete, sagte gegenüber ProPublica, dass er das Tier in der Nacht erschoss. «Er hat die örtlichen Jagdführer daran gehindert, das Tier noch an Ort und Stelle zu zerlegen und sie stattdessen angewiesen, den Kadaver auf einem Aluminiumblech abzutransportieren, um das Horn und das Fell nicht zu beschädigen», sagte der Guide.

Neben dem seltenen Argal-Schaf soll Trump Jr. auf der Reise auch einen Rothirsch erlegt haben, für dessen Abschuss man ebenfalls eine Erlaubnis benötigt. Was mit den Kadavern der Tiere nach der Jagd geschah, ist nicht bekannt.

In den  USA  ist die Einfuhr von Jagdtrophäen umstritten. Theoretisch könnte Trump Jr. die Jagdtrophäen aber in die USA importiert haben. Erst letztes Jahr hat der US-Präsident strengere Regeln für die Einfuhr von Jagdtrophäen gekippt. 

Verwendete Quellen:

(blu/t-online.de)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Diese Jäger mussten einen Shitstorm über sich ergehen lassen

1 / 11
Diese Jäger mussten einen Shitstorm über sich ergehen lassen
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

USA kehren in den UN-Menschenrechtsrat zurück

Nach ihrem Rückzug unter Präsident Donald Trump werden die USA wieder Teil des Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen. Die Vereinigten Staaten wurden am Donnerstag von der UN-Vollversammlung in New York in das 47-köpfige Gremium mit Sitz in Genf gewählt. Auch 17 weitere Länder werden für die Zeit von 2022 bis Ende 2024 Teil des Rates sein - darunter Indien, Argentinien und Luxemburg sowie die für ihre Menschenrechtslage kritisierten Länder Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate und …

Artikel lesen
Link zum Artikel