DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Die leeren Ränge im Zürcher Hallenstadion sollen bald wieder gefüllt werden – aber nur zur Hälfte.
Die leeren Ränge im Zürcher Hallenstadion sollen bald wieder gefüllt werden – aber nur zur Hälfte.
Bild: KEYSTONE

Hallenstadion Zürich plant ersten Event auf Ende Oktober – ohne Stehplätze

Ab Anfang Oktober sind Grossanlässe in der Schweiz wieder erlaubt. Hallenstadion-Chef Philipp Musshafen rechnet pro Veranstaltung mit bis zu 7000 Personen – die Hälfte der Maximalkapazität.
12.08.2020, 19:53

Ab Oktober sind Grossveranstaltungen gemäss des heutigen Entscheids des Bundesrats wieder möglich. Das freut die Schweizer Veranstalterbranche. Wie Philipp Musshafen im Interview mit dem «Tagesanzeiger» vom Mittwoch sagt, rechnet er mit 4500 bis 7000 Personen pro Veranstaltung. Platz böte das Hallenstadion für 14'000. «Das bedeutet für uns natürlich Einbussen. Aber Hauptsache, der Motor kommt nun langsam wieder zum Laufen», sagt Musshafen.

Damit Konzerte im Hallenstadion trotz der Coronakrise möglich sind, müssen Musshafen und sein Team zusammen mit den Behörden nun ein Schutzkonzept erarbeiten. Zentral seien dabei personalisierte Tickets.

«Stehplätze sind natürlich nicht möglich», sagt Musshafen. Mit leeren Sitzen zwischen den Zuschauern will der Hallenstadion-Chef zudem eine Maskentragpflicht umgehen. «Idealerweise für uns und die Besucher wären Masken nur in den Eingängen und Korridoren und den Toiletten nötig», sagt Musshafen.

Normalbetrieb erst im Jahr 2021

Das erste Konzert soll es bereits Ende Oktober wieder geben. Mit Normalbetrieb rechnet Musshafen aber erst ab Januar. Die grossen Stars würden nur im Rahmen einer Tournee kommen und das mache bis dahin keinen Sinn, da viele andere europäische Länder Grossveranstaltungen nach wie vor verbieten.

Das Hallenstadion plane bis dahin mit Schweizer Künstlern und solchen aus dem benachbarten Ausland. (aargauerzeitung.ch)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Schweizer Grossveranstaltungen von Corona betroffen

1 / 12
Schweizer Grossveranstaltungen von Corona betroffen
quelle: keystone / jean-christophe bott
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Viola Amherd holt Truppe von Top-Professorin: Militärs bekommen teure Digital-Ausbildung

Das Verteidigungsdepartement heuert ohne Ausschreibung und für viel Geld eine deutsche Beraterfirma an, um die Digitalisierung voranzutreiben. Hinter dem Unternehmen steht eine prominente Professorin: Miriam Meckel.

Wie ernst es ihr ist, machte die Chefin im Verteidigungsdepartement schon ganz am Anfang klar. Viola Amherd war Ende 2018 gerade erst Bundesrätin geworden, als sie die Digitalisierung zu einer Chance für die ganze Politik erklärte. «Aber wenn wir diese wirklich nutzen wollen, müssen wir auch etwas dafür tun», sagte sie in einem Fernsehinterview: «Wir müssen aktiv vorwärtsgehen.»

Aktiv vorwärtsgehen – das soll es auch in Amherds eigenem Laden. Dafür holt sich das Verteidigungsdepartement nun …

Artikel lesen
Link zum Artikel