Wirtschaft
Banken

«Brandgefährlich», «gigantisches Chaos» – die ersten Reaktionen aus der Politik

SNB hebt Mindestkurs auf 

«Brandgefährlich», «gigantisches Chaos» – die ersten Reaktionen aus der Politik

15.01.2015, 11:3315.01.2015, 12:53

«Massive Gefahr für den Werkplatz Schweiz»

Für den Schweizerischen Gewerkschaftsbund (SGB) ist der Verzicht auf die Kursuntergrenze von 1.20 Fr. zum Euro durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) eine massive Gefahr für den Werkplatz Schweiz. Zuerst würden die schädlichen Folgen in der Exportindustrie spürbar. 

In der Folge seien dramatische Auswirkungen auch auf andere Arbeitsplätze zu befürchten, sagte SGB-Chefökonom Daniel Lampart. Zudem steige die Deflationsgefahr, die Gefahr einer Negativspirale von schrumpfenden Preisen bei zurückgehenden Investitionen und geringerem Konsum.

(dwi)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
3 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3
«Dauerhaft reduziert»: Aldi bricht Versprechen – Seco wird aktiv
Vor einem knappen Jahr versprach der Discounter, dass eine 200-Gramm-Packung Bio-Lachsfilet dauerhaft günstiger wird. Um 2 Franken sank der Preis. Doch dann stieg er plötzlich wieder. Das ist dem Staatssekretariat für Wirtschaft ein Dorn im Auge.
Gerne brüsten sich Detailhändler damit, die tiefsten Preise in der Branche anzubieten. Auch Aldi macht beim Preiskampf mit. Im August versprach der Discounter in seiner Werbung, dass ein 200 Gramm-Bio-Lachsfilet mit Haut dauerhaft günstiger wird. Statt für 8.49 Franken wurde es neu für 6.99 Franken angepriesen, einen Monat danach sogar für 6.89 Franken.
Zur Story