International
Iran

Trump: Xi hat Hilfe im Iran-Krieg angeboten

Trump: Xi hat Hilfe im Iran-Krieg angeboten

14.05.2026, 18:5114.05.2026, 20:16

Chinas Staatschef Xi Jinping hat nach Darstellung von US-Präsident Donald Trump Hilfe im Iran-Krieg angeboten. «Er würde es begrüssen, wenn ein Deal erzielt wird. Und er bot an, er sagte: »Wenn ich irgendwie helfen kann, würde ich das gerne tun"«, sagte Trump in einem Interview des Senders Fox News, von dem zunächst Ausschnitte veröffentlicht wurden. Auf Nachfrage, ob Xi das tatsächlich so gesagt habe, bestätigte Trump dies ausdrücklich.

President Donald Trump, left, and Chinese President Xi Jinping, center, arrives during a state dinner at the Great Hall of the People on Thursday May 14, 2026, in Beijing. (AP Photo/Mark Schiefelbein) ...
Xi Jinping will Trump im Iran-Krieg helfen, sagt der US-Präsident.Bild: keystone

In einem zuvor veröffentlichten Interview des Senders NBC News sagte US-Aussenminister Marco Rubio, dass Trump Xi nicht um »irgendetwas« gebeten habe. »Wir haben nicht um Chinas Hilfe gebeten, noch benötigen wir ihre Unterstützung", sagte er.

Chinas Interesse an der Strasse von Hormus

Trump betonte, dass Xi sich die Öffnung der Strasse von Hormus wünsche. Die für den Welthandel wichtige Meerenge ist seit Beginn des Iran-Kriegs nicht mehr frei passierbar, was den Ölexport stark behindert. China gilt als wichtigster Importeur von iranischem Öl und ist daher besonders an einer Öffnung der Meerenge interessiert.

Trump sagte zudem, Xi habe sich bereiterklärt, keine weitere militärische Ausrüstung an den Iran zu liefern. Eine Bestätigung aus Peking lag zu den angeblichen Äusserungen Xis nicht vor. China gilt als wichtiger Verbündeter Teherans und gehört neben Russland zu den wichtigsten Lieferanten des iranischen Militärs. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
16 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
16
Nach Deutschland trifft’s jetzt Polen: USA pfeifen 4000 Soldaten zurück
Im letzten Moment hat der US-Verteidigungsminister Pete Hegseth eine lange geplante Verlegung von amerikanischen Soldaten nach Polen abgebrochen. Zuvor lobte er das Land noch als «Muster-Schüler». Was ist da los?
Das schwere Gerät war bereits unterwegs. Die vor einem Auslandseinsatz übliche Fahnenweihe wurde auf dem Heimatstützpunkt Fort Hood, Texas, feierlich abgehalten. Doch im letzten Moment gab der US-Verteidigungsminister Pete Hegseth das Zeichen zum Rückzug: Die 4000 US-Soldaten der 2. mechanisierten Kampfbrigade der 1. Kavalleriedivision, auch die «Black Jack»-Brigade genannt, werden doch nicht nach Polen entsandt.
Zur Story