DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild: Jason Patinkin/AP/KEYSTONE

Mindestens 50'000 Menschen sterben beim Bürgerkrieg im Südsudan 

03.03.2016, 07:3203.03.2016, 08:57

Im Südsudan sind seit Beginn des Bürgerkriegs vor gut zwei Jahren nach Angaben eines UNO-Vertreters mehr als 50'000 Menschen getötet worden. 2,2 Millionen Menschen seien vertrieben worden, es gebe Hungersnöte.

Viele Flüchtlinge sind in UNO-Lagern untergebracht, die zu ihrem Schutz eingerichtet wurden. Er sehe zudem nur geringe Chancen, dass ein Friedensabkommen vom August umgesetzt werden könnte, sagte der UN-Vertreter, der nicht genannt worden wollte, am Mittwoch vor einer kleinen Gruppe Journalisten.

Südsudan ist erst seit dem Jahr 2011 unabhängig und rutschte im Dezember 2013 in einen Bürgerkrieg, nachdem ein Streit zwischen Präsident Salva Kiir und seinem entlassenen Vize Riek Machar eskaliert war. Die Konflikte entzünden sich meist zwischen den Volksgruppen.

Regierungstruppen und Rebellen werden gleichermassen für ethnisch motivierte Massaker, die Rekrutierung von Kindersoldaten, systematische Vergewaltigungen, Vertreibungen und Folter verantwortlich gemacht. (sda/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Kroatische Spezialeinheiten prügeln Migranten aus Europa

Staatliche Spezialeinheiten jagen und misshandeln Flüchtlinge an den EU-Aussengrenzen. Eine Recherche zeigt, wer sie sind und wer sie finanziert.

Auf Videos ist zu sehen, wie Flüchtlinge, die über die Balkanroute nach Europa gelangen wollen, von bewaffneten und vermummten Gruppen an der kroatischen Grenze geschlagen, misshandelt und dann illegal wieder aus der EU gedrängt werden. Diese sogenannten Pushbacks sind illegal, verstossen sie doch gegen das Zurückweisungsverbot im EU-Recht und der Genfer Flüchtlingskonvention.

Wer sind diese Gruppen, die solche illegale Abschiebungen an der EU-Aussengrenze auf solch systematische Weise betreiben? …

Artikel lesen
Link zum Artikel