Hegseth nennt Europas Beratungen über Hormus-Einsatz «dumm»
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat die europäischen Beratungen über einen Marineeinsatz zur Absicherung der Strasse von Hormus als «dumm» bezeichnet.
«Das sind noch keine ernsthaften Bemühungen», sagte er auf einer Pressekonferenz über die Gespräche von vergangener Woche.
Hegseth monierte, dass die Europäer darüber geredet hätten, «vielleicht irgendwann etwas zu unternehmen, wenn alles erledigt ist.» Der Minister griff damit die anhaltende Kritik von US-Präsident Donald Trump auf, der mehrfach von den europäischen Verbündeten deutlich mehr Engagement bei der Sicherung der Strasse von Hormus gefordert hatte.
Hegseth: "You saw the I would call it a silly conference in Europe last week, where they got together and talked about talking about maybe doing something eventually when things are done. Those are not serious efforts yet." pic.twitter.com/LcWqXcRgNw
— Aaron Rupar (@atrupar) April 24, 2026
In seinem Statement ging Hegseth nicht auf das Planungstreffen ein, bei dem sich seit Mittwoch Militärs aus 30 Ländern im britischen Militärhauptquartier Northwood in London getroffen hatten. Grossbritannien und Frankreich wollen einen neutralen Marineeinsatz organisieren, der sich klar von den Kriegsparteien abgrenzt, um Handelsschiffe zu begleiten und zu sichern. Deutschland erwägt einen Beitrag zur Minenräumung und Seeaufklärung. (sda/dpa)
