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In this photo taken Tuesday, Jan. 19, 2016,displaced people walk next to a razor wire fence at the United Nations base in the capital Juba, South Sudan.  When a delegation of South Sudanese rebels returned to the government-controlled capital Juba last month after two years of war, many refugees thought they would finally return to the homes they fled. But prospects for peace seem dim after the government and rebels missed a deadline last week to form a power-sharing government and end the war.  President Salva Kiir, an ethnic Dinka, and rebel leader Riek Machar, a Nuer, signed a peace deal in August, but fighting continues. Machar said Tuesday, Jan. 26 in Kampala, Uganda that he won’t return to Juba, South Sudan’s capital, because the decree violated the peace accord. (AP Photo/Jason Patinkin)

Bild: Jason Patinkin/AP/KEYSTONE

Mindestens 50'000 Menschen sterben beim Bürgerkrieg im Südsudan 



Im Südsudan sind seit Beginn des Bürgerkriegs vor gut zwei Jahren nach Angaben eines UNO-Vertreters mehr als 50'000 Menschen getötet worden. 2,2 Millionen Menschen seien vertrieben worden, es gebe Hungersnöte.

Viele Flüchtlinge sind in UNO-Lagern untergebracht, die zu ihrem Schutz eingerichtet wurden. Er sehe zudem nur geringe Chancen, dass ein Friedensabkommen vom August umgesetzt werden könnte, sagte der UN-Vertreter, der nicht genannt worden wollte, am Mittwoch vor einer kleinen Gruppe Journalisten.

Südsudan ist erst seit dem Jahr 2011 unabhängig und rutschte im Dezember 2013 in einen Bürgerkrieg, nachdem ein Streit zwischen Präsident Salva Kiir und seinem entlassenen Vize Riek Machar eskaliert war. Die Konflikte entzünden sich meist zwischen den Volksgruppen.

Regierungstruppen und Rebellen werden gleichermassen für ethnisch motivierte Massaker, die Rekrutierung von Kindersoldaten, systematische Vergewaltigungen, Vertreibungen und Folter verantwortlich gemacht. (sda/reu)

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