Facebook
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FILE - In this April 11, 2018, file photo Facebook CEO Mark Zuckerberg testifies before a House Energy and Commerce hearing on Capitol Hill in Washington. Twitter's ban on political advertising is ratcheting up the pressure on Facebook and Zuckerberg to follow suit. Zuckerberg doubled down on Facebook’s approach in a call with analysts Wednesday, Oct. 30, 2019, he reiterated Facebook’s stance that “political speech is important.

Facebook-Chef Mark Zuckerberg. Bild: AP

Facebook kontert Amnesty International – und trifft einen wunden Punkt

Amnesty International bezeichnet Facebook als «beispiellose Gefahr» – und schaltet selbst Werbung auf dem sozialen Netzwerk.🤔​



Facebook hat den Vorwurf von Amnesty International zurückgewiesen, mit seinem Geschäftsmodell eine Gefahr für Menschenrechte zu sein. Facebook gebe Menschen die Möglichkeit, sich rund um die Welt mit Schutz der Privatsphäre zu vernetzen, erklärte das Online-Netzwerk in einer Reaktion am Donnerstag.

«Unser Geschäftsmodell sorgt dafür, dass Gruppen wie Amnesty International – das aktuell Werbeanzeigen bei Facebook schaltet – Unterstützer erreichen, Geld einsammeln und ihre Ziele vorantreiben.»

Amnesty International hatte in einem Bericht kritisiert, Google und Facebook kontrollierten die wichtigsten Kanäle, über die Milliarden Menschen das Internet nutzten. Zugleich basiere ihr Geschäftsmodell auf «allgegenwärtiger Überwachung» und das gefährde Menschenrechte. Google liess die Vorwürfe am Donnerstag unkommentiert.

Zu Facebook gehören auch die verschlüsselten Chatdienste WhatsApp und Messenger sowie die Fotoplattform Instagram. Teil von Google ist auch die Videoplattform YouTube und bei dem Internet-Konzern wird zudem das dominierende Smartphone-System Android entwickelt. Amnesty International sieht unter anderem ein Problem darin, dass Menschen für die Nutzung von Facebook- und Google-Diensten den Zugriff auf ihre Daten öffnen müssten. (oli/sda/dpa)

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20 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
Jo Cienfuegos
21.11.2019 18:51registriert March 2018
Ich sehe hier keine Doppelmoral. Ganz im Gegenteil zeigt der Fall auf, dass es eben kein Vorbeikommen an Facebook mehr gibt.
"Google und Facebook kontrollierten die wichtigsten Kanäle, über die Milliarden Menschen das Internet nutzten."
Also muss Amnesty auf Facebook Werbung schalten. Sonst würden sie die wichtigste Plattform jenen überlassen, die diesbezüglich keine Hemmungen haben.
Insofern zeigt es nur, dass sie mit der Kritik richtig liegen.
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Now
21.11.2019 19:27registriert July 2019
Wunder Punkt? Zeigt das Problem...ich würde mich eigentlich gerne über Social Media austauschen, nur was für Möglichkeiten bestehen, wenn Facebook ein No-Go ist...
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