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Facebook kontert Amnesty International – und trifft einen wunden Punkt

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Facebook-Chef Mark Zuckerberg.Bild: AP

Facebook kontert Amnesty International – und trifft einen wunden Punkt

Amnesty International bezeichnet Facebook als «beispiellose Gefahr» – und schaltet selbst Werbung auf dem sozialen Netzwerk.🤔​
21.11.2019, 16:4821.11.2019, 17:43

Facebook hat den Vorwurf von Amnesty International zurückgewiesen, mit seinem Geschäftsmodell eine Gefahr für Menschenrechte zu sein. Facebook gebe Menschen die Möglichkeit, sich rund um die Welt mit Schutz der Privatsphäre zu vernetzen, erklärte das Online-Netzwerk in einer Reaktion am Donnerstag.

«Unser Geschäftsmodell sorgt dafür, dass Gruppen wie Amnesty International – das aktuell Werbeanzeigen bei Facebook schaltet – Unterstützer erreichen, Geld einsammeln und ihre Ziele vorantreiben.»

Amnesty International hatte in einem Bericht kritisiert, Google und Facebook kontrollierten die wichtigsten Kanäle, über die Milliarden Menschen das Internet nutzten. Zugleich basiere ihr Geschäftsmodell auf «allgegenwärtiger Überwachung» und das gefährde Menschenrechte. Google liess die Vorwürfe am Donnerstag unkommentiert.

Zu Facebook gehören auch die verschlüsselten Chatdienste WhatsApp und Messenger sowie die Fotoplattform Instagram. Teil von Google ist auch die Videoplattform YouTube und bei dem Internet-Konzern wird zudem das dominierende Smartphone-System Android entwickelt. Amnesty International sieht unter anderem ein Problem darin, dass Menschen für die Nutzung von Facebook- und Google-Diensten den Zugriff auf ihre Daten öffnen müssten. (oli/sda/dpa)

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