Zentralschweiz
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Schwerer Unfall im Gotthard ++ Tunnel wieder freigegeben ++ 5 Verletzte



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Der Unfallort. Bild: Kapo uri

Bei einem Unfall im Gotthardstrassentunnel sind am Montagnachmittag kurz nach 13:45 Uhr mehrere Personen verletzt worden.

Der Lenker eines Personenwagens mit niederländischen Kontrollschildern fuhr im Gotthard-Strassentunnel in Fahrtrichtung Nord. Aus derzeit unbekannten Gründen kam das Fahrzeug rund 1,5 Kilometer vor dem Tunnelportal in Göschenen über die doppelte Sicherheitslinie auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem korrekt entgegenkommenden Wohnmobil mit niederländischen Kontrollschildern.

Anschliessend kollidierte der PW mit einem Lieferwagen mit Zürcher Kontrollschildern, welcher auf der Gegenfahrbahn in Fahrtrichtung Süd unterwegs war. Dabei wurden fünf Personen leicht bis erheblich verletzt. Sie wurden mit den Rettungsdiensten bzw. mit der Rega in ein ausserkantonales Spital überflogen. Es entstand Sachschaden in zurzeit unbekannter Höhe.

Der genaue Unfallhergang ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Der Gotthard-Strassentunnel bleibt für Rettungs- und Aufräumarbeiten sowie für die Instandstellung von beschädigten Tunneleinrichtungen gesperrt.

In der Folge staut sich der Verkehr auf beiden Seiten des Gotthards auf vier Kilometer. Ausserdem ist die Einfahrt in Höhe Airolo gesperrt. Den Autofahrern wird empfohlen, via San Bernardino zu fahren.

(jaw/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Bruno Meier (1) 20.08.2019 07:21
    Highlight Highlight Bereits vor dem Bau des ersten Strassentunnels war scheinbar allen klar: es braucht 2 Röhren, da es viel zu gefährlich ist, bei einem berechneten max. Verkehrsaufkommen von 1.2 Mio Autos/Jahr so etwas einspurig zu führen. Aus Kostengründen wurde erst einmal 1 Röhre gebaut. Heute fahren 6-7 Mio Autos/Jahr durch, immer noch einspurig mit Gegenverkehr. Aus diesem Grund hat der Gotthard die höchste Todesrate pro km Fahrbahn im Nationalstrassennetz. Unfällte gäbe es weiterhin, aber sie würden ohne Frontalkollisionen deutlich weniger schlimm ausfallen. Geld ist im NAF mehr als genug vorhanden.
  • Eau Rouge 20.08.2019 04:46
    Highlight Highlight Tragisch für alle Beteiligten. Trotzdem wundert mich dort gar nichts mehr. Fuhr am Sonntag-Abend um 21.30 Uhr durch den Tunnel. Ab Chiasso praktisch kein Verkehr. An der Ampel vor dem Gotthard plötzlich (provozierter) Stau! Mindestens eine halbe Stunde Wartezeit! Verärgerte, genervte, gestresste, geängstigte und bestimmt auch (über)müde(te) Autofahrer warten vor der Röhre....
    In der Röhre eine Geschwindigkeit von 50 km/h.
    Dann wird wieder gebremst.

    Car-Chauffeure mit 100 km/h in der Baustelle vorher

    Gut finde ich einzig die Variation der Lichtstärke im Tunnel! Bringt bestimmt was!👏🏻👍🏻


  • meliert 19.08.2019 20:34
    Highlight Highlight wieder ein typischer Unfall: NL Fahrzeug Richtung Norden, stundenlang schon unterwegs, dann monotone Tunnelfahrt, die Augen fallen zu und schon ist man auf der Gegenfahrbahn.
  • Fischra 19.08.2019 20:28
    Highlight Highlight Ich wundere mich immer wieder. Der zweite Tunnel fehlt und wäre dringend nötig. Und ich würde Gebühren einführen wie andere Länder das auch machen. Das wäre doch was.
    • Amboss 19.08.2019 21:27
      Highlight Highlight Führe doch die Gebühr in städtischen Bereichen ein, so wie es andere Länder machen. Das wäre viel effektiver. Gubrist wäre so ein Kandidat, nicht.

      Fände es völlig ungerecht, dass ausgerechnet die Urner bezahlen müssten, um in den Nachbarkanton zu gehen...
    • T13 19.08.2019 23:53
      Highlight Highlight Wo ist das problem?

      Alle müssen zahlen nicht nur die urner.
      Die benutzen den tunnel genau so wie die ausm tessin, der ost- westschweiz, Zürich… usw.

    • Amboss 20.08.2019 07:15
      Highlight Highlight @t13: ja, aber es wäre doch ungerecht, dass man für den Gotthard bezahlen muss, den Gubrist aber gratis befahren darf. Findest du nicht
  • Froggr 19.08.2019 20:04
    Highlight Highlight Deshalb jetzt noch schneller: Die zweite Röhre.
  • Lucida Sans 19.08.2019 19:37
    Highlight Highlight Habe vor längerer Zeit eine Dokumentation gesehen, in welcher gezeugt wurde, dass man das Unfallrisiko minimieren könnte, indem man den Tunnel abwechslungsreich gestaltet. Also alle paar Kilometer eine andere Farbe, anderes Licht und vor allem andere Abstände der Leuchtkörper. Die Eintönigkeit des Tunnels macht wirklich müde und kann einzelne Personen überfordern.
    • Phrosch 19.08.2019 20:20
      Highlight Highlight Das würde sicher helfen. Ich muss da drin immer massiv dagegen kämpfen, in eine Trance zu geraten.
    • Eau Rouge 20.08.2019 04:24
      Highlight Highlight Die Lichtstärke wird bereits verändert! Fuhr am Sonntag-Abend durch den Tunnel!
  • KarlWeber 19.08.2019 18:15
    Highlight Highlight In diesem Tunnel gibt es ja immer wieder schlimme Unfälle, oft mit Toten. Könnte man den Tunnel nicht jeweils nur in einer Richtung befahren lassen, dafür können beide Spuren benützt werden. Nach einer gewissen Zeit oder in Abhängigkeit des Verkehrsaufkommens wird dann abgewechselt zwischen Nord-/Südverkehr.
    • Pointer 19.08.2019 19:30
      Highlight Highlight Wird schwierig. Bei jedem Richtungswechsel hat du mindestens 13 Minuten "Pause".
    • Charlie Brown 19.08.2019 19:32
      Highlight Highlight Würde bedeuten, dass bei jedem Richtungswechsel rund 15 Minuten leere Zeit wäre. Die Kapazität des Tunnels würde damit massiv geschmäert.
  • thzw 19.08.2019 17:15
    Highlight Highlight Baut eine zweite Röhre und lasst die Niederlande dafür bezahlen ;)
  • feuseltier 19.08.2019 17:02
    Highlight Highlight Niederländer kollidiert mit einem anderem niederländer?

    Gute Besserung an alle!
  • Disclaimer 19.08.2019 16:22
    Highlight Highlight Macht endlich mal Leitplanken. Das hält ja kein Mensch aus.
    • Charlie Brown 19.08.2019 19:33
      Highlight Highlight Viel Vergnügen mit Rettung und Löschen, wenn es dann trotzdem einen Unfall gibt.
    • Baba 19.08.2019 21:35
      Highlight Highlight Klar, mit Leitplanken in der Mitte dieses Tunnels passiert gaaaaar nie mehr was. Auch schon mal mal da durch gefahren?

      So eine bescheuerte Idee 🤯
    • Disclaimer 20.08.2019 10:31
      Highlight Highlight Ja frontale Unfälle sind viel cooler. *Bescheuerte Antwort*
    Weitere Antworten anzeigen
  • Auric 19.08.2019 16:12
    Highlight Highlight Als ad hock Lösung könnte man den Fahrzeugen aus NL die durchfahrt verbieten, über den Pass kommen die nur nicht mehr heil unten an weil auf halber strecke die Bremsen durch sind...
  • Magman 19.08.2019 16:06
    Highlight Highlight Sekundenschlaf ? Was die Holländer jeweils an Km fressen, wundert mich gar nix mehr...

    Darum 2 richtungsgetrenne Röhren, Frontalcrashs sind passé.

    Tunnelmaut 👍
  • why_so_serious 19.08.2019 16:02
    Highlight Highlight Wie man den Bau der zweiten Röhre finanziert?
    Einfach 10 Franken für eine Durchfahrt verlangen und zack kommt Geld in die Kasse.
    • Biotop 19.08.2019 16:28
      Highlight Highlight Das Schweizer Stimmvolk hat vor 3 1/2 Jahren unmissverständlich klar für den Bau einer 2. Röhre OHNE Maut gestimmt (siehe Abstimmungstext). Nachträglich Maut zu verlangen widerspräche demzufolge klar dem Volkswillen. In der Schweiz ist Erhebung von Maut für öffentliche Strassen verfassungswidrig.
    • ostpol76 19.08.2019 16:57
      Highlight Highlight Genau... Machen die Österreicher beim Arlbertunnel nicht anders.
    • dancortez 19.08.2019 17:08
      Highlight Highlight ...und bei schätzungsweise 18tausend täglichen durchfahren sind dann auch zack 40jahre vergangen bis die 2.7mia zusammen sind :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Joe Frangelico 19.08.2019 15:32
    Highlight Highlight Unfälle sind in diesem Tunnel vorauszusehen
    • ursus3000 19.08.2019 16:12
      Highlight Highlight wieso ? wer nicht geradeaus fahren kann gehört nicht auf die strasse!
    • Froggr 19.08.2019 20:06
      Highlight Highlight Ursus: Fehler passieren. Es muss alles dran gesetzt werden, um diese Fehler möglichst unschädlich zu machen.
  • Nonne 19.08.2019 15:22
    Highlight Highlight Wenn mal ein Türli bei der SBB klemmt, dann bricht der mediale Nationalnotstand aus. Unfälle im Gotthard nimmt man aber nur als Staumeldung zur Kenntnis. Der Bau der 2. Röhre sollte endlich massiv beschleunigt werden. Ich hab dort noch nicht mal eine Schaufel gesehen.
    • esmereldat 19.08.2019 15:45
      Highlight Highlight Weil so ein riesiges Bauprojekt ja auch so einfach innerhalb von kurzer Zeit geplant und aufgegleist werden kann, genau.
    • Amboss 19.08.2019 15:49
      Highlight Highlight Naja, einen kleinen Unterschied gibt es schon. Bei den defekten Türli ist es die Infrastruktur der SBB, die falsch funktionierte. Dafür ist es durchaus berechtigt, die SBB zu kritisieren dafür.
      Hier liegt es nicht an der Infrastruktur, sondern ganz allein an den Nutzern, den Fahrern. Die Infrastruktur ist gut, sie funktioniert, die Systeme haben funktioniert, das Befahren des Tunnels ist sicher.

      Und auch mit der zweiten Röhre wird es Unfälle geben.
    • Töfflifahrer 19.08.2019 15:50
      Highlight Highlight Wenn ein Türli bei der SBB klemmt, ist dies sicherheitsrelevant. Solche Störungen haben erst kürzlich ein Todesopfer gefordert. Nein es wird nicht der Notstand ausgerufen, aber es kommen Zweifel an der Wartung des Rollmaterials auf.
      Zur 2ten Röhre, die Planungen für die Baueingabe(n) laufen, ohne Einsprachen rechnet der BR mit Arbeitsaufnahme im 2020. Kann man alles nachlesen (wenn man will)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Glenn Quagmire 19.08.2019 15:04
    Highlight Highlight Aber Hauptsache keine 2. Röhre.
    • Wurstbrot 19.08.2019 16:05
      Highlight Highlight Kommt ja.
  • Heinzbond 19.08.2019 14:58
    Highlight Highlight Verstehe nicht warum man den Tunnel nicht auf autoverlad umbaut, dann gäbe es gefühlt nicht alle zwei Wochen so eine Meldung...
    • Ritiker K. 19.08.2019 15:14
      Highlight Highlight Das Wäre mal eine Initiative: Umbau des Gotthard-Strassentunnel in einen Zug-Autoverlad. :-)
    • Panna cotta 19.08.2019 15:23
      Highlight Highlight Autoverlad auf Lastwagen? 🤔
    • andrew1 19.08.2019 15:24
      Highlight Highlight Weil autos selbst räder und motoren haben und somit selbst fahren können? Die wurden sogar zum fahren konzipiert. Wissen offenbar viele gar nicht.
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