WhatsApp
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
whatsapp threema

Keine Lust Facebook noch mehr Daten zu liefern? – hier sind 5 Alternativen zu WhatsApp

WhatsApp gehört zum Facebook-Konzern. Der Messenger soll zudem bald Werbung enthalten. Für manche Nutzer sind das gute Gründe, um sich nach einer Alternative umzusehen. Wir stellen die besten Apps vor.

Adrian Smiatek / t-online



Ein Artikel von

T-Online

1. Threema (Schweiz)

threema

Die Schweizer Alternative verspricht viel Sicherheit. Trotzdem werden wohl viele Nutzer schon vor dem ersten Test zurückschrecken, denn Threema ist anders als viele andere Messenger nicht kostenlos. Die App kostet drei Franken.

Dafür erhalten Nutzer eine komplette Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Einzel- und Gruppenchats. Auch verschlüsselte Audio-Telefonate sind möglich. Beim ersten Start erhält der Nutzer eine zufällige Threema-ID. Im Gegensatz zu WhatsApp ist keine Handynummer für die Registrierung notwendig.

Threema selbst speichert Nachrichten nur auf den eigenen Servern, wenn der Empfänger beispielsweise das Handy ausgeschaltet hat. Nach dem erfolgreichen Zustellen werden alle Daten gelöscht. Ist der Empfänger erreichbar, werden die Nachrichten einfach nur weitergeleitet und nicht gespeichert.

2. Telegram (Russland)

epa06675065 An image showing the Telegram app on  Apple's iPhone, Frankfurt, Germany, 17 April 2018. Media reports on 17 April state Roskomnadzor, Russia's authority regulating telecommunications has asked Apple and Google to take down Telegram messenger app from their stores. Russian government recently banned the app after program developers refused to give them the app's encryption keys despite a Russian court ruling the federal security services must have access to Telegram's user communications.  EPA/MAURITZ ANTIN

Bild: EPA/EPA

Telegram glänzt mit einer kostenfreien Nutzung, wenn auch für die Registrierung die Handynummer angegeben werden muss. Zwar werden alle Nachrichten ausschliesslich verschlüsselt auf den Telegram-Servern gespeichert. Eine echte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung erhalten Chatpartner nur über einen gesonderten «Geheimen Chat». Im Gegenzug können die Nutzer ihren Chatverlauf auf jeder Plattform einsehen. Einen Schritt, den die Entwickler bewusst gegangen sind, um bedienungsfreundlicher als die Wettbewerber zu sein.

Telegram betont die Aussage bisher «0 Bytes Nutzerdaten an Dritte weitergegeben» zu haben. Selbst für den Fall, dass Strafverfolgungsbehörden anklopfen, wurde vorgesorgt. Die Nachrichten-Verläufe werden auf Servern in diversen Ländern gespeichert, die Behörden müssen daher einen internationalen Gerichtsbeschluss vorlegen, wenn sie diese einsehen wollen.

Für noch mehr Sicherheit und das Vergessenwerden sorgt eine automatische «Selbstzerstörung». Wird die App nicht genutzt, können automatisch Chats , Kontakte sowie Bilder und Videos gelöscht werden. Standardmässig geschieht dies nach sechs Monaten.

3. Wire (Schweiz, Deutschland, USA)

Bild

Hinter Wire stehen Ex-Mitarbeiter von Apple, Skype, Nokia und Microsoft.

Ähnlich wie bei Telegram ist auch für die Nutzung des kostenlosen Messengers Wire eine Handynummer Pflicht. Um den Messenger im Browser nutzen zu können, muss sogar eine E-Mail-Adresse mit Passwort hinterlegt werden. Das Schweizer Team wird unter anderem von ehemaligen Mitarbeitern des Messaging-Dienstes Skype betrieben. Dies macht sich besonders bei der sehr hohen Qualität der Video-Anrufe bemerkbar.

Wire speichert die Ende-zu-Ende verschlüsselten Chatverläufe nur lokal auf dem benutzten Gerät und nicht in der Cloud. Im Falle eines Handy-Wechsels müssen daher manuelle Backups angelegt werden. Zwar kommt Wire der Datenschutzgrundverordnung nach. Die Schweizer behalten sich jedoch vor, Daten an Strafverfolgungsbehörden weiterzugeben. Klicken Sie hier , um die Android-Version herunterzuladen und hier, um die iOS-Version herunterzuladen.

4. Signal (USA)

Bild

Whistleblower Edward Snowden vertraut auf den kostenlosen Messenger Signal. Die App bietet neben den klassischen Chat-Funktionen auch Videotelefonie. Weder Ton- noch Bildqualität sind jedoch so gut wie bei Wire. Die sichere Ende-zu-Ende-Verschlüsselung der Einzel- und Gruppenchats sowie Audio- und Videotelefonie wird mittlerweile auch von WhatsApp genutzt.

Obwohl Signal oft als Favorit von Sicherheitsexperten gehandelt wird, ist die verpflichtende Angabe der Handynummer ein Manko. Da der Open-Source-Messenger aus den USA stammt, gilt für ihn die DSGVO der EU nicht. Positiv: Die Chatprotokolle werden nur lokal auf dem Gerät gespeichert. Klicken Sie hier , um die Android-Version herunterzuladen und hier, um die iOS-Version  herunterzuladen.

5. Briar

Bild

Für Freunde von absoluter Anonymität bietet sich der Android-exklusive Messenger Briar an. Bei ihm werden Nachrichten direkt per WLAN oder Bluetooth übermittelt. Dies funktioniert jedoch nur, wenn die Chat-Partner in Sichtweite zueinander sind. Ist dies nicht der Fall, nutzt Briar das anonyme Darknet.

Die grosse Sicherheit geht jedoch mit einem enorm hohen Akku-Verbrauch einher. Das ständige Scannen des WLAN- und Bluetooth-Netzes sowie des Darknets zwingt den Akku schnell in die Knie. Ausserdem sind weder Sprach- noch Videoanrufe möglich.

Fazit

Alternativen für WhatsApp und Co. gibt es genug. Zwei entscheidende Probleme erschweren jedoch den Wechsel: Zum einen sinkt die Bedienungsfreundlichkeit mit steigender Sicherheit. Zum anderen nützt einem ein Messenger nur was, wenn auch Freunde, Familie, Kollegen und Co. dort anzutreffen sind. Denn während weltweit rund 1.5 Milliarden Menschen aktiv WhatsApp nutzen, trifft man bei Telegram nur 200 Millionen an.

Eine Übersicht mit Vor- und Nachteilen verschiedener Messenger liefert die Webseite datenschutz-tg.ch.

Verwendete Quellen:

WhatsApp – das musst du wissen

Facebook überlegt Werbung auf WhatsApp zu schalten

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

Die Reaktionen auf Fox News legen eine schonungslose Wahrheit über das Impeachment offen

Link zum Artikel

So würde das Parlament aussehen, wenn nur die Romands wählen würden

Link zum Artikel

Das will die Mikrosteuer-Intiative – das Wichtigste in 5 Punkten

Link zum Artikel

Kritik an Federer-Fans wegen Applaus bei Doppelfehlern: «Das hat Djokovic nicht verdient»

Link zum Artikel

Diese 17-Jährige bezwingt die AfD. Eine Vorweihnachts-Geschichte, die ans Herz geht

Link zum Artikel

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Die Reaktionen auf Fox News legen eine schonungslose Wahrheit über das Impeachment offen

84
Link zum Artikel

So würde das Parlament aussehen, wenn nur die Romands wählen würden

95
Link zum Artikel

Das will die Mikrosteuer-Intiative – das Wichtigste in 5 Punkten

140
Link zum Artikel

Kritik an Federer-Fans wegen Applaus bei Doppelfehlern: «Das hat Djokovic nicht verdient»

31
Link zum Artikel

Diese 17-Jährige bezwingt die AfD. Eine Vorweihnachts-Geschichte, die ans Herz geht

107
Link zum Artikel

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

46
Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

166
Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

35
Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

46
Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

219
Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

72
Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

341
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Die Reaktionen auf Fox News legen eine schonungslose Wahrheit über das Impeachment offen

84
Link zum Artikel

So würde das Parlament aussehen, wenn nur die Romands wählen würden

95
Link zum Artikel

Das will die Mikrosteuer-Intiative – das Wichtigste in 5 Punkten

140
Link zum Artikel

Kritik an Federer-Fans wegen Applaus bei Doppelfehlern: «Das hat Djokovic nicht verdient»

31
Link zum Artikel

Diese 17-Jährige bezwingt die AfD. Eine Vorweihnachts-Geschichte, die ans Herz geht

107
Link zum Artikel

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

46
Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

166
Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

35
Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

46
Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

219
Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

72
Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

341
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

28
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
28Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Kusi_78 31.03.2019 21:27
    Highlight Highlight Schade ist auch das einer der ersten Messenger der auch sehr gut Verschlüsselt etc. so gut wie nie von einem Redaktor, Reporter erwähnt wird. Und das obwohl er bei vielen Ausland Jurnalisten genutzt wird. Es geht um den Blackberry Messenger der unabhängig von den Smartphones weiter entwickelt wird und auf IOS, Android etc. Läuft.

    Bei den Ausschreitungen anudazumal in England von den Studenten konnte nicht mal die Englische Regierung via Geheimdienst an die Daten der Kanadier kommen weil die wiederum nicht an die Userdaten können.
    Ich nutze ihn schon über 10 Jahre
  • My Senf 31.03.2019 13:27
    Highlight Highlight Hm
    2. Telegram (Russland)

    Also wieso Russland? Die haben weder Server in RUS noch sind die Durow Brüder in Russland (z.Z.) und registriert ist die LL in RUS registriert. Zudem ist Telegram in RUS blockiert weil sie nicht mit dem Staat Zusammenarbeit!
    Und dass ukrainer telegram bevorzugen ist wohl die „beste“ anti Russen Werbung oder?

    Dann würde ja WhatsApp ukrainisch sein oder? Ich meine wegen Koum?

    Von mir aus staatenlos oder AE (offenbar sind die im Moment in Dubai) aber bestimmt nicht Russland!
  • xname 31.03.2019 03:42
    Highlight Highlight Wieso wird Viber nie empfohlen? War eine der ersten solcher Apps.
    Gleich wie Whatsapp aber inklusive allem was dort noch fehlt.
    Whatsapp kopierte immer wieder fast alles von dort.
    Läuft auch auf Handys, Tablets, Pc und Mac, ohne Buisnessversion.
    • jonas-m 31.03.2019 23:18
      Highlight Highlight Schau mal Viber auf https://www.securemessagingapps.com/ an, dann weisst du wieso :)
    • xname 01.04.2019 11:06
      Highlight Highlight Kein wirklicher Nachteil im Vergleich zu den anderen Apps.
      Waren auch ziemlich die ersten mit Ende zu Ende Verschlüsselung.
      Wer totale Anonymität sucht, darf nicht ins Internet, das ist Fakt.
      Viele der sogenannten Secure-Berichte sind auch sehr einseitig.
      Wer den Ersteller der Berichte gegenüber, nicht jegliche Daten offenlegt, wird schlecht bewertet, ohne Faktenlage, sondern aus Prinzip.
      Fraglich was dann der inhaltliche Wert dabei ist.
      Wichtige Punkte werden auch oft anders gewichtet.
      Viber wird wegen der wenigen Werbung von Rakuten schlecht bewertet.
      Bei Google und Facebook nicht besser.
  • Loe 31.03.2019 03:22
    Highlight Highlight Alles schön und gut, aber was will bitte Facebook mit meinen Chats welche alle ausschliesslich in Mundart mit zig Rechtschreibfehlern verfasst sind? Keine KI kommt in der heutigen Zeit damit klar (vielleicht auch in Zukunft nie...) Den Rest der Daten hat Facebook eh schon lange oder bekommt sie über andere Dienste wie zB Instagram oder Snapchat - was soll man da den Ufwand zum wechseln noch betreiben, wenn in meinem Umfeld eh zu 100% WhatsApp genutzt wird?
  • PeterPunch 31.03.2019 00:39
    Highlight Highlight Ich finde Telegram besser in allen Bereichen. Einfach genial die App und Whatsapp weit voraus.
  • Ueli der Knecht 30.03.2019 22:54
    Highlight Highlight Signal ist die einzige Messenger-App, welche das Kerkhoffs'sche Prinzip vollständig umsetzt.

    Bezüglich Sicherheit können alle anderen vorgestellten Apps Signal bei weitem nicht das Wasser reichen. Kein Wunder, dass Signal der Favorit der Sicherheitsfachleute ist.

    Der Umstand, dass Whatsapp die erfolgreichste und beliebteste Messanger-App ist, deutet allerdings darauf hin, dass Sicherheit kein Kriterium ist, welches den Benutzern am Herzen liegen würde. Diesbezüglich haben haben die meisten Benutzer offenbar kapituliert. Das ist ein Problem, welches Sicherheitsfachleuten den Schlaf raubt.
  • Guardragon!? Tsuchinoko? 30.03.2019 22:27
    Highlight Highlight Wo ist Discord? 😦
    Benutzer Bild
  • Alnothur 30.03.2019 19:32
    Highlight Highlight Matrix darf da durchaus auch erwähnt werden...
    • Mia_san_mia 30.03.2019 20:50
      Highlight Highlight Ja, aber ich finde nur den ersten Teil richtig gut.
  • Mia_san_mia 30.03.2019 17:08
    Highlight Highlight Wieso gibt es immer wieder solche Artikel? Whatsapp ist super, weils jeder hat.
    • TanookiStormtrooper 30.03.2019 18:31
      Highlight Highlight Das ist als würdest du sagen:
      "Analsex ist super, weil jeder einen Anus hat."
    • Mia_san_mia 30.03.2019 18:38
      Highlight Highlight @Tanooki: Also bitte, das ist kein guter Vergleich. Lass es einfach, wenn Du zum Thema nichts sagen kannst.
    • Mia_san_mia 30.03.2019 20:43
      Highlight Highlight @Bird: Ach, das ist jetzt einfach cool, wenn man so etwas sagt. Ich bin da schon viel weiter als diese Leute.
    Weitere Antworten anzeigen
  • derEchteElch 30.03.2019 16:25
    Highlight Highlight „Klicken Sie hier, um die Android-Version herunterzuladen und hier, um die iOS-Version herunterzuladen.“

    Warum ist das nur bei zwei der total fünf Alternativen zu Whatsapp aufgeführt resp. verlinkt? Ist das schon vorgängig Werbung für die Zwei? 🤨
  • Xonic 30.03.2019 15:57
    Highlight Highlight Leider sind diese Alternativen abhängig von der Missionierung des Benutzenden.
    Whatsapp ist so allgegenwärtig und weit vebreitet, schlussendlich hat man einfach mehrere Apps wenn man nicht als Einsiedlerkrebs enden will.
    Gerade im Studium, mit internationalen Kontakten oder unter entfernten Freunden ist es kaum möglich da eine Alternative zu etablieren.
    • Gwdion 30.03.2019 20:51
      Highlight Highlight Hartnäckigkeit zahlt sich aus. Ich habe mein Whatsapp-Konto zum Beispiel vor etwa zwei Jahren gelöscht, mit dem Hinweis, via Telegram, SMS, Mail etc. weiterhin erreichbar zu bleiben. Es hat zwar eine ganze Weile gedauert, aber mittlerweile haben alle wirklich relevanten Kontakte Telegram installiert. Leider ohne ihrerseits Whatsapp zu löschen, soweit ich mitbekommen habe, aber immerhin...
    • mrmikech 30.03.2019 22:03
      Highlight Highlight Fast jeder, den ich kenne, hat Telegram neben Whatsapp. Sollst es einfach mal probieren.
    • Xonic 31.03.2019 17:42
      Highlight Highlight @mrmikech

      Willkommen in deiner eigenen kleinen Blase.

Er riskierte sein Leben, um die Welt zu warnen – jetzt meldet sich Edward Snowden zurück

Schon in jungen Jahren spionierte er für die CIA in Genf. Nun will uns der Whistleblower mit einem neuen Buch zeigen, auf was es wirklich ankommt.

Edward Snowden war 30, als er alles, was ihm lieb war, hinter sich liess, um die Welt vor Big Brother und Massenüberwachung zu warnen. Jetzt meldet sich der NSA-Whistleblower, der seit 2013 in Russland im Exil leben muss, wieder zu Wort. Und seine jüngste Warnung klingt nicht weniger eindrücklich, im Gegenteil: Unsere offenen Gesellschaften und demokratischen Länder seien gefährdeter denn je.

Wir geben nachfolgend die wichtigsten Aussagen aus einem Interview wieder, das der schottische …

Artikel lesen
Link zum Artikel