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Nach dem Terroranschlag

Keine Kostüme mehr am Boston Marathon – dafür doppelt so viele Polizisten wie früher



Runners in costume train for the Boston Marathon in Newton, Mass., Saturday, March 1, 2014. People running this year's Boston Marathon for charity gathered for a 17-mile training run along the last 17 miles of the course. (AP Photo/Michael Dwyer)

Verkleidete Läufer trainieren für den diesjährigen Marathon. Ihre Kostüme müssen sie am Lauf aber zu Hause lassen. Bild: AP/AP

Mit verschärften Sicherheitsvorkehrungen ziehen die Veranstalter des Boston Marathons Konsequenzen aus dem Terroranschlag mit drei Toten und mehr als 200 Verletzten im vergangenen Jahr. Zuschauer müssen sich auf strengere Kontrollen einstellen. 

Wer an die Veranstaltung geht, soll nach Möglichkeit nur kleine Gegenstände in durchsichtigen Plastiktüten mitnehmen, wie die Organisatoren am Montag ankündigten. Rucksäcke, Kühlboxen und Wasserbehälter über einen Liter sollten wenn möglich zu Hause gelassen werden. 

Kostüme sind ab sofort verboten

Läufer dürften keine Rucksäcke, grosse Behälter oder sperrige Gegenstände mitbringen und auch keine Kostüme tragen, die ihr Gesicht verdecken

Die Zahl der Polizisten entlang der Strecke soll zudem mehr als verdoppelt werden. 3500 sind eingeplant. «Wir arbeiten sehr hart daran, das Risiko zu verringern», sagte der Polizeibeamte Timothy Alben. Das Sportereignis soll am 21. April stattfinden. 

Nach dem Anschlag im April 2013 hatte die Polizei nach tagelanger Fahndung einen aus Tschetschenien stammenden Mann verhaftet. Dessen Bruder kam auf der Flucht, bei einem Schusswechsel mit der Polizei, ums Leben

Ein Urteil im Prozess ist noch nicht in Sicht. In den meisten der 30 Anklagepunkten droht dem Beschuldigten die Todesstrafe oder lebenslange Haft. (rey/sda)

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