Brasilien
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A water utility worker from CEDAE disinfects the Turano favela in an effort to curb the spread of the new coronavirus in Rio de Janeiro, Tuesday, June 9, 2020. (AP Photo/Silvia Izquierdo)

In jüngster Zeit sank sowohl die Zahl der getöteten Beamten als auch die der Tötungsdelikte allgemein. Nur die Zahl der von der Polizei getöteten Zivilisten steigt. Bild: keystone

Tödliche Staatsmacht: Brasiliens Polizei zieht Blutspur durch Favelas

In keinem anderen Land der Welt kommen so viele Menschen bei Polizeieinsätzen ums Leben wie in Brasilien. Ein toxischer Mix aus Armut, Perspektivlosigkeit und erhitztem politischen Klima.



João Pedro Mattos war gerade 14 Jahre alt, als ihn eine Polizeikugel in den Rücken traf. Mit ein paar Freunden und Verwandten sass er im Haus seines Onkels zusammen, als die Polizei auf der Suche nach Drogenhändlern die Nachbarschaft in São Gonçalo durchpflügte. Die Beamten stürmten in den Hof und eröffneten das Feuer – João Pedro blieb in einer Blutlache liegen. Später sollten die Ermittler 70 Einschusslöcher in dem Haus zählen.

In keinem anderen Land der Welt kommen so viele Menschen bei Polizeieinsätzen ums Leben wie in Brasilien. Im vergangenen Jahr töteten Sicherheitskräfte in dem südamerikanischen Land 5804 Menschen, wie aus einem Gewaltmonitor hervorgeht, der vom Nachrichtenportal G1, dem Brasilianischen Forum für öffentliche Sicherheit und der Universität von São Paulo betrieben wird.

Zum Vergleich: In den USA erschossen Polizisten im vergangenen Jahr 1098 Menschen, die Schweizer Polizeikorps verzeichnete 15 Schusswaffeneinsätze.

Schwerbewaffnete Drogenkartelle

Natürlich lassen sich die Verhältnisse sowie die Arbeitsbedingungen der Polizei in Europa nicht mit denen in Brasilien vergleichen: Viele Armenviertel werden von schwer bewaffneten Drogenbanden kontrolliert. Rückt die Polizei in den Favelas ein, um einen Haftbefehl zu vollstrecken oder nach Rauschgift zu suchen, werden sie nicht selten mit Salven aus Sturmgewehren empfangen. Die Operationen in den Ganglands von Rio de Janeiro und São Paulo gleichen eher Militäreinsätzen als Polizeimassnahmen.

Manicurist Leticia Machado, 31, poses for a photo with 4 of her 7 children at her home, during the new coronavirus pandemic in Turano favela, Rio de Janeiro, Brazil, Wednesday, April 15, 2020. Machado and her husband, who is an informal worker, receive donations of food from a cultural center and residents of the favela, because they don't have work since the quarantine started in Rio de Janeiro. (AP Photo/Silvia Izquierdo)

Die Jugendlichen wachsen ohne Perspektive auf: eine Mutter mit vier von ihren sieben Kindern in der Turano-Favela vor Rio de Janeiro in Brasilien, April 2020. Bild: AP

Menschenrechtsaktivisten werfen Polizei und Streitkräften allerdings vor, mit übertriebener Härte vorzugehen. «Polizeieinsätze mit einer hohen Opferzahl und exzessiver Gewaltanwendung, einschliesslich des unnötigen Einsatzes tödlicher Gewalt, gefährden die Menschenrechte aller, einschliesslich der Polizisten selbst», hiess es in einer Stellungnahme von Amnesty International.

«Jeder, der aus einer Favela kommt, ist verdächtig.»

Favela-Bewohnerin

Tatsächlich sank die Zahl der im Dienst getöteten Beamten zuletzt: So kamen im vergangenen Jahr 159 Polizisten im Einsatz ums Leben – deutlich weniger als 2018, als noch 326 Beamte im Dienst getötet wurden. Auch die Tötungsdelikte insgesamt gingen im vergangenen Jahr um 19 Prozent auf 41 635 zurück. Nur die Zahl der von der Polizei getöteten Zivilisten steigt.

Wenig Rücksicht auf Unbeteiligte

Immer wieder geraten Unschuldige ins Kreuzfeuer: Im vergangenen Jahr wurde ein achtjähriges Mädchen bei einem Gefecht zwischen Sicherheitskräften und einer Drogengang vermutlich von der Militärpolizei erschossen. In einem anderen Fall durchsiebten Soldaten das Auto eines Musikers mit 80 Schüssen – der Mann starb wahrscheinlich, weil die Militärs ihn mit einem Verdächtigen verwechselt hatten. Rund 75 Prozent der von der Polizei getöteten Menschen sind schwarz oder dunkelhäutig.

«Jeder, der aus einer Favela kommt, ist verdächtig», sagt Neila Marinho, die in der riesigen Armensiedlung Complexo do Alemão in Rio de Janeiros lebt und selbst immer wieder ohne ersichtlichen Grund kontrolliert wird. «Die Polizei sollte nicht der Feind der Bevölkerung sein. Bei uns verstecken sich die Kinder schon, wenn sie nur einen Polizisten sehen.»

Beobachter kritisieren vor allem das militärisch geprägte Vorgehen der Spezialeinsatzkräfte, die aus ihrer Sicht bei Razzien in den Favelas wenig Rücksicht auf Unbeteiligte nehmen. Vor den Olympischen Spielen 2016 erprobte Rio einen neuen Ansatz: So genannte Befriedende Polizeieinheiten (UPP) wurden in den Favelas stationiert. Sie sollten in den Vierteln dauerhaft Präsenz zeigen und mit der Bevölkerung zusammenarbeiten.

Politisches Klima unter Bolsonaro

Doch das Projekt scheiterte, auch weil flankierende infrastrukturelle und soziale Massnahmen fehlten. «Wir haben eine sehr schwere Niederlage dieses zivilisatorischen Projekts erlebt», sagt der Spezialist für öffentliche Sicherheit von der Universität des Bundesstaates Rio de Janeiro, Ignacio Cano. «Die UPP waren für uns und für die aufgeschlosseneren Teile der Polizei eine Gelegenheit, das Modell der Konfrontation hinter uns zu lassen.»

In der Millionenmetropole Rio de Janeiro stieg die Zahl der von Sicherheitskräften getöteten Menschen seit 2018 noch einmal deutlich an, als das Militär begann, sich an Polizeieinsätzen zu beteiligen. Kritiker machen auch das politische Klima für die Gewaltwelle verantwortlich: So schlug Rios Gouverneur Wilson Witzel vor, dass Scharfschützen aus Hubschraubern heraus auf Bewaffnete in den Favelas schiessen sollen.

epa08462826 Brazilian President Jair Bolsonaro speaks to his supporters without a mask, in breach of the decree on the mandatory use of masks to protect against the coronavirus, at the Palacio do Alvorada, headquarters of the presidency, in Brasilia, Brazil, 03 June 2020.  EPA/Joédson Alves

Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro will juristische Immunität für die Polizei. Bild: keystone

Brasiliens rechter Präsident Jair Bolsonaro spricht sich dafür aus, dass Polizisten nicht juristisch belangt werden können, wenn sie im Einsatz Menschen töten. Der Hauptmann der Reserve findet ohnehin: «Nur ein toter Bandit ist ein guter Bandit.»

Die Wurzeln des Problems reichen tief

Auch in anderen Ländern Lateinamerikas ist die Polizei wenig zimperlich. In Venezuela töteten die Sicherheitskräfte 2018 offiziellen Angaben zufolge 5287 Menschen. Zwar haben es auch die Beamten in Venezuela – einem der gefährlichsten Länder der Welt – oft mit schwerbewaffneten Gegnern zu tun, Menschenrechtsaktivisten werfen aber vor allem dem Spezialeinsatzkommando Faes vor, bei seinen Einsätzen auch gezielt Regierungsgegner zu töten.

In El Salvador, wo Polizei und Militär gegen mächtigen Jugendgangs wie Mara Salvatrucha und Barrio 18 kämpfen, töteten 2017 staatliche Sicherheitskräfte 407 Menschen. Das entsprach 10.3 Prozent aller Tötungsdelikte in dem mittelamerikanischen Land. Beobachter gehen davon aus, dass die tatsächliche Zahl sogar noch höher liegt, weil aktive und ehemalige Polizisten und Soldaten sich in illegalen Todesschwadronen zusammenschliessen und Jagd auf mutmassliche Bandenmitglieder machen.

Doch selbst mit exzessiver Gewalt lässt sich der Krieg gegen die Gangs in den lateinamerikanischen Elendsvierteln nicht gewinnen. Solange sie kaum eine Chance auf einen legalen sozialen Aufstieg haben, bleibt der Berufswunsch vieler Jugendlicher in den Slums: Drogenboss. Wird ein Bandenchef gefasst oder getötet, stehen sie schon bereit, um in seine Fussstapfen zu treten. Und die Coronakrise – Armut und Perspektivlosigkeit verstärkend – verschärft die Situation in den Favelas zusätzlich. (adi/sda/dpa)

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Rio ist quasi pleite. Drogengangs machen sich dies zu nutze

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    Alle Leser-Kommentare
  • Wild Turkey 101 01.07.2020 07:10
    Highlight Highlight Und wieder mal so ein tendenziöser "Die Polizei ist böse" Bericht.

    Niegends wird erwähnt, wie viele (unschuldige) Menschen von dem Gangs in den letzten Jahren getötet wurden. Das geht in Lateinamerika in die Millionen! Was denkt ihr denn? Dass sich diese bewaffneten Hochriminellen mit Wattebällchen bekämpfen lassen?

    Vom ganzen Leid den die Drogen verursachen, die sie verticken gar nicht zu sprechen.
  • LURCH 01.07.2020 06:15
    Highlight Highlight Schrecklich wenn sich ein ganzes Land in Geiselhaft eines Psychopathen befindet der sich einen Deut um das Leben der Bevölkerung schert.
    Benutzer Bild
  • Nurmalso 01.07.2020 04:05
    Highlight Highlight Tschuldigung aber wenn ich als Polizist da zur Razzia hinfahren müsste dann wäre nicht nur mein Finger am Abzug sondern dieser mindestens 3/4 durchgedrückt.

    Um Rassismus oder Drogen geht es da schon lange nicht mehr.
  • Almanaque 30.06.2020 19:39
    Highlight Highlight Ich selber habe jahrelang in Rio gelebt. Bin auch auch Brasilianer von den her weiss ich von was ich schreibe.
    Die Probleme sind weit grösser als hier von Watson beschrieben und das Problem ist nicht nur auf Bolsonaro zu schieben. Witzel (Gouverneur von RJ) heizt auch mächtig an.

    Die Fehler und Probleme liegen in den 50er und 60er. Heute ist der „morro“ Also der Hügel eine Parallelwelt in der Brasilianischen Gesellschaft. Wenn die Staatsmacht dort nicht einschreitet dann gute Nacht. Dies ist nicht „Schwamendingen“ die Comunidades sind ein echt hartes Pflaster. Es gibt leider kein richtig....
    • Balikc 01.07.2020 00:53
      Highlight Highlight "Wenn die Staatsmacht dort nicht einschreitet dann gute Nacht."

      Fragt sich halt, welche Form des staatlichen Einschreiten nachhaltiger ist:
      Weiterhin das Problem bewirtschaften indem man auf Gewalt & Drogen mit Gegengewalt reagiert oder endlich einsehen, dass dies bloss Symptome sind und das ursächliche Problem (Armut & Perspektivlosigkeit) bekämpft.

      Diesbezüglich weckten die letzten 2 Jahrzehnte grosse Hoffnungen...

      ... Hoffnungen, welche Bolsonaro gerade im Eiltempo an die Wand fährt.
      Dass er dabei breite Unterstützung in der Oberschicht findet, macht die Sache auch nicht besser.

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  • südfüessler 30.06.2020 15:22
    Highlight Highlight Schaut mal den film city of god.ist zwar schon etwas älter,aber er gibt einen guten eindruck wie das leben in den favelas ist.diesen"teufelskreis"aus armut,kriminalität,kriminalitätsbekämpfung und die daraus entstehende gewalt zu durchbrechen ist auch heute noch niemandem gelungen.
  • saukaibli 30.06.2020 14:44
    Highlight Highlight Ein grosser Teil dieses Elends geht auf den "war on drugs" zurück, den vor allem die USA seit Jahrzehnten mehr als erfolglos führen. Je stärker gegen den Drogenanbau und -handel vorgegangen wird, je teurer werden sie, je interessanter wird der Handel damit. Was eigentlich jedem auch nur halbwegs ökonomisch gebildeten Menschen klar ist, scheint den meisten Politikern immer noch unlogisch. Oder sie stecken mit drin in der ganzen Sch... Es braucht endlich einen legalen Handel und eine Kontrolle über die ganzen Drogen. Die meisten Konsumenten haben sowieso keinen problematischen Konsum.
    • Dr no 30.06.2020 15:06
      Highlight Highlight dann zeigt mir mal auf, wie man heroin oder Crystal meth "unproblematisch" konsumiert. und auch deine ökonomischen Ausführungen sind falsch. Die Kokainpreise sind in den letzten 20 Jahren stark gefallen.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 30.06.2020 15:10
      Highlight Highlight Das hast du sehr schön geschrieben.
      Aber leider herrscht in vielen Köpfen die Angst vor Drogen. Man kennt sie nur vom Hörensagen.
      Und das ist meist nichts gutes. 😔

      Es braucht eine klare rein objektive Aufklärung ohne irgendwelches ideologisches Gerede. Weder pro noch contra.
    • Enzasa 30.06.2020 15:10
      Highlight Highlight Drogenhandel finanzierte und finanziert Kriege und politische Machtkämpfe.
      Genauso wie Menschenhandel.
      Leider sind die Bosse elegante Personen im weißen Zwirn. Sie hAben nicht nur viel Geld sondern auch viel Macht
    Weitere Antworten anzeigen
  • Max Dick 30.06.2020 14:43
    Highlight Highlight Würde die Polizei in Brasilien nicht sehr offensiv gegen die bewaffneten Gangs agieren, würde es noch viel mehr unschuldige Todesopfer geben. Denn die Gangs kennen nicht wahnsinnig viel Zurückhaltung.
  • grumit 30.06.2020 14:18
    Highlight Highlight Satzbau: "Jair Bolsonaro will, dass Polizisten juristische Immunität für die Polizei."
    • Enzasa 30.06.2020 15:11
      Highlight Highlight Dann kann der Polizist nach Gutdünken agieren und ist immer unschuldig.
    • DonChaote 30.06.2020 18:26
      Highlight Highlight @enzasa
      Kleine präzisierung:
      immun ist nicht gleich unschuldig!
    • Enzasa 30.06.2020 23:08
      Highlight Highlight Stimmt
  • MarGo 30.06.2020 13:08
    Highlight Highlight City of God ist ein bald 20-jähriger Film... rein gar nichts hat sich seither geändert...
  • Ihr Kommentar hat 20min Niveau 30.06.2020 12:28
    Highlight Highlight Drogen Legalisieren oder Entkrimnalisieren, Markt regulieren, den Drogenkartells ihre Grundpfeiler zum Einsturz bringen.
    Es kann nicht sein das wegen Rauschgift so viele Menschen durch Kugeln sterben.
    Menschen haben schon immer Drogen konsumiert. Man kann das entweder Unterdrücken und dagegen kämpfen oder die Sache anders angehen (Aufgeklärter Umgang, Bildung, Chancen für die Menschen in den Favelas etc.)
    Aber mir scheint das ersteres auch für die Teppichetage profitreicher scheint. Und die ist bekanntlich sehr löchrig und stinkig.
    Schade eigentlich, und schlussendlich gehts nur ums Geld.
    • Baccaralette 30.06.2020 12:40
      Highlight Highlight Stells der vor - da würden die USA ja den Purzelbaum machen, wenn jemand das offiziell vorschlagen würde!! Weisst du wieviel Geld denen dadurch durch die Lappen gehen würde?
    • David2000 30.06.2020 14:21
      Highlight Highlight Bin mir nicht ganz sicher ob das eine gute Idee wäre, weil ich mich frage, ob dann die Kartelle nicht einfach in andere illegale Geschäftszweige vordringen würden wie z.B. Menschenhandel oder Entführungen.
    • Max Dick 30.06.2020 14:49
      Highlight Highlight Und du glaubst, dass bei einer Legalisierung von Drogen sich dann alle Drogendealer Umschulen lassen auf Bauarbeiter, Busfahrer, Krankenpfleger oder Investmentbanker?

      Wohl kaum, dann gibts einfach umso mehr Menschenhandel, Schutzgelderpressungen, Raubüberfälle und Entführungen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • swisskiss 30.06.2020 12:26
    Highlight Highlight "In keinem anderen Land der Welt kommen so viele Menschen bei Polizeieinsätzen ums Leben wie in Brasilien."

    Und die Alternative dazu hat man in Kolumbien gesehen oder aktuell in Mexiko, wo die Kartelle Polizei, Justiz und Politik so unterwandert haben, dass der Rechtstaat nicht mehr funktioniert.

    Solange die Lebensumstände und Zukunftsperspektive der Aermsten so schlecht ist, wird sich nichts ändern. Im Gegenteil ist zu befürchten, dass durch die aktuelle Krise die Aermsten noch ärmer werden und sich Wut und Frustration in Gewalt artikuliert. Das ist dann faktisch Bürgerkrieg.
    • loquito 30.06.2020 13:44
      Highlight Highlight Also, denkst du echt in Brasilien seien die Institutionen nicht durch krininelle Drogenbanden unterwandert... Sry aber Brasilien ist eine Katastrophe, wie Mex und Col auch, korrupt bis weis wohin... Da kommt einfach hinzu, dass nun militärdiktaturähbliche Zustände herrschen
    • Max Dick 01.07.2020 07:03
      Highlight Highlight Loquito: Es wäre jetzt gelogen, wenn ich da jetzt Experte wäre oder mich auf solches Wissen berufen könnte, aber ich habe nicht den Eindruck, dass in Brasilien die Institutionen derart unterwandert sind. Klar gibts immer schwarze Schafe bei der Polizei, die sich schmieren lassen, aber ein Grossteil der Polizei arbeitet nicht mit, sondern gegen diese kriminellen Banden. Unterwanderung scheint mir nicht das Hauptproblem zu sein. Mehr dass es den Gangs infolge Armut nicht an Nachwuchs mangelt. Sind 10 ausgeschaltet, sind schnell 10 neue da.
  • John Henry Eden 30.06.2020 12:07
    Highlight Highlight Verbrechen aus Geld- bzw. Habgier lassen sich nie ganz verhindern. Doch in Gesellschaften mit geringen sozialen Unterschieden gibt es deutlich weniger solcher Verbrechen.

    Ein intelligentes Land sollte alles dafür tun, dass seine Einwohner keine Geldsorgen plagen.

    • Dr. Bender 30.06.2020 14:00
      Highlight Highlight Da liegt das Problem, Intelligenz in Brasilien? Wenn ich teilweise hier so höre wie sich die zu gewissen Themen äussern, dann gute Nacht, intelligent ist anders. Thema Homosexualität und Trump/USA Begeisterung, um nur zwei zu nennen.
    • Balikc 30.06.2020 23:59
      Highlight Highlight @Dr. Bender: Ich vermute mal, du verwechselst Intelligenz mit Bildung.

      Abgesehen davon: Die religiös konservative Haltung mag (zumindest in den ländlichen Regionen) Tradition haben, aber die US-Affinität ist neu. Ami-Fans waren noch vor 20 Jahren ein geächtete Minderheit.

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