Schweiz
Blaulicht

Vater taucht mit Kleinkind (3) unter – Polizei fahndet nach diesem Mann

Polizei sucht nach Kleinkind und Vater.
Polizei sucht nach Kleinkind und Vater.bilder: kapo zürich

Vater taucht mit Kleinkind (3) unter – Polizei fahndet nach diesem Mann

14.01.2018, 18:3814.01.2018, 18:40

Die Kantonspolizei Zürich fahndet nach einem 32-Jährigen, der offenbar mit seinem knapp drei Jahre alten Sohn untergetaucht ist. Der Mann entzog das Kind bei einem Besuch in Zürich aus der Obhut der Mutter.

Für den Besuch am Sonntagmorgen sei der Mann aus dem Ausland angereist, wie die Kantonspolizei Zürich am Sonntagnachmittag mitteilte.

Wo sich der Mann und das Kind aufhalten, ist derzeit unklar. Die beiden konnten trotz intensiven Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl und der Kantonspolizei Zürich nicht gefunden werden.

Es wird nicht ausgeschlossen, dass sich der Spanier mit seinem Sohn ins Ausland abgesetzt hat. Die Kantonspolizei hat eine Fahndung eingeleitet. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
8 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
8
Die erstaun­li­che Karriere eines Gifts
Arsenik ist als Mordgift um 1860 allgemein bekannt. Dennoch sind sich die Basler Behörden der Gefahren, die von einer arsenikbasierten Farbenproduktion ausgehen können, zunächst nicht bewusst. Nur der Kantonschemiker erkennt, dass die industrielle Verwendung des «Königs der Gifte» für Mensch und Umwelt unbeabsichtigte Folgen haben könnte.
Im März 1873 stirbt die 23-jährige Benedicta Gschwind, Tochter des Gerichtspräsidenten, aus Arlesheim im Kanton Basel-Landschaft überraschend: An einem Morgen hatte sie Blumen aus rotem Papier gebastelt, am Mittag über Bauchschmerzen geklagt und wenige Tage später ist sie tot. Der dazu gerufene Arzt ist ratlos und verdächtigt das rote Papier, das auf der Oberfläche einen Schimmer habe und bei Berührung stäube. Ein Chemiker untersucht es und gibt Entwarnung. Es ist nicht die vermutete Todesursache. Aber wieso die Aufregung? Warum sollte ein Stück Papier einen Menschen töten können?
Zur Story