Interview
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Interview

Oberster Gesundheitsdirektor: «Das Pressing der Sportvereine war relativ aggressiv»

Eine Mehrheit der Kantone wollte das Verbot von Grossveranstaltungen beibehalten – bis Ende Jahr. Der Basler CVP-Regierungsrat Lukas Engelberger, der die Konferenz der Kantone präsidiert, nimmt jetzt die Sportvereine in die Pflicht. Und mahnt zur Vorsicht.

Doris Kleck / ch media



Die Kantone forderten eine Verlängerung der 1000er-Regel bis Ende Jahr. Der Bundesrat kippt sie nun. Handelt der er verantwortungslos?
Lukas Engelberger:
Der Bundesrat hat das Verbot noch einen Monat verlängert, aber nicht so lange, wie wir das für richtig gefunden hätten. Zentral ist, dass wir diesen zusätzlichen Monat gut nutzen, um gemeinsam, schweizweit verbindliche Bewilligungskriterien festzulegen. Das ist wichtig für die Kantone, aber auch für die nationalen Sportligen und Tourneeveranstalter.

Lukas Engelberger, Regierungsrat CVP-BS, Praesident der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und-direktoren (GDK), spricht an einem Point de Presse ueber das weitere Vorgehen zur Bekaempfung der Covid-19 Pandemie, am Montag, 29. Juni 2020, in Bern. Berset traf sich heute Nachmittag mit Kantonsvertretern zu Gespraechen. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Lukas Engelberger, Regierungsrat CVP-BS, Präsident der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und-direktoren (GDK) fordert strenge Bewilligungskriterien. Bild: keystone

Die Gesundheitsdirektoren bezeichneten Ende Juli die epidemiologische Lage als zu «labil» für eine Aufhebung des Grossveranstaltungsverbots. Am Mittwoch vermeldete der Bund 274 Neuinfektionen – so viele wie seit langem nicht mehr.
Das ist ein Zufall. Trotzdem ist es richtig, dass der Bundesrat entschieden und nicht weiter zugewartet hat. Die Lage ist weiterhin labil. Es ist wichtig, dass wir strenge Bewilligungskriterien haben und vorsichtig bleiben.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Fühlen sich die Kantone vom Bundesrat übergangen?
Nein, die Zusammenarbeit ist gut. Aber wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass er unsere Forderung nur zum Teil erfüllt hat.

Der Bund legt die Kriterien fest, doch die Kantone müssen die Bewilligung erteilen und tragen die Verantwortung, wenn die Fallzahlen wieder steigen. Stiehlt sich der Bundesrat aus der Verantwortung?
Mit der Aufhebung des Verbots kommt eine zusätzliche Verantwortung auf die Kantone zu. Dieser müssen wir uns stellen, auch wenn wir uns einen späteren Zeitpunkt für den Lockerungsschritt gewünscht hätten.

Die Eishockey- und Fussballvereine lobbyierten in den letzten Wochen stark für eine Aufhebung der 1000er-Regel. Hat sich der Bundesrat diesem Druck gebeugt?
Das Pressing der Sportvereine war tatsächlich relativ aggressiv. Die Vereine und Veranstalter stehen nun aber auch in einer grossen Verantwortung, wenn sie Gesuche bei den Kantonen einreichen.

Viele Akteure sind enttäuscht, sie hätten sich mehr Klarheit vom Bundesrat gewünscht.
Das kann ich nachvollziehen, doch damit müssen sie sich arrangieren. Klarheit hätte es einzig bei einer negativen Antwort gegeben, also der Verlängerung der 1000er-Regel. Die Veranstalter und Sportclubs müssen lernen, mit dieser unklaren Situation zu leben. Sie haben eine Perspektive bekommen. Klarheit wird es erst geben, wenn die Bundesverordnung mit den Bewilligungskriterien steht. Immerhin: Wir haben heute ein viel differenzierteres Bild von Veranstaltungen als noch im Frühling. Es zeigt sich halt, dass uns Corona noch länger beschäftigen wird. Das Virus ist immer noch da und es wird auch nächsten Monat noch da sein. Ich habe Verständnis für die Schwierigkeiten der Veranstalter, aber sie müssen Geduld haben.

Können Sie sich auch vorstellen, dass sich die Lage verschlechtert und die 1000er-Begrenzung Ende September doch beibehalten wird?
Ich schliesse kein Szenario aus.

Wie müssen die Bewilligungskriterien aussehen?
Entscheidend werden die Schutzkonzepte sein. Ich erwarte von den Veranstaltern, dass das Management der Besucher ganzheitlich angeschaut wird. Die Sportvereine etwa dürfen sich nicht auf die Situation im Stadion beschränken. Es ist nicht damit getan, eine Maskenpflicht einzuführen oder nur noch jeden dritten Sitzplatz zu besetzen. Die Situation ist komplexer. Die grosse Herausforderung wird sein, was die Fans vorher und nachher machen. Am Schluss wird die Polizei die Regeln durchsetzen müssen.

Die wichtigsten Punkte der Bundesrats-PK:

Video: watson

Braucht es unterschiedliche Kriterien für Eishockey- und Fussballspiele?
Es geht nicht um Regeln für bestimmte Sportarten, sondern um die Typologie von Veranstaltungen. Finden sie Draussen oder Drinnen statt, in einem grossen oder kleinen Stadion, wie lange dauert die Veranstaltung, wird Alkohol ausgeschenkt oder sind Gästefans zulässig? Veranstaltungen im Musikbereich oder Partys müssen wiederum separat angeschaut werden.

Wird die epidemiologische Lage auch ein Bewilligungskriterium sein?
Ich gehe davon aus, dass die Kriterien für die aktuelle, nicht dramatische Lage in der Schweiz definiert werden. Danach muss aber jeder Kanton eine Bewilligung verweigern können, wenn ihm die Situation zu kritisch erscheint. Diese Rückfallposition ist wichtig. Die Kriterien sollen nicht dazu führen, dass Kantone Gesuche genehmigen, obschon es unverantwortlich ist.

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103Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Burkis 13.08.2020 12:00
    Highlight Highlight Wieso werden von den Medien im Zusammenhang mit Grossanlässen immer überfüllte Konzerthallen, Openairs oder volle Stehplatzrampen gezeigt? Dies suggeriert doch ein komplett falsches Bild von dem was ab 1.Okt. wieder möglich sein soll.
    Ich bin sicher, die Veranstaltungen werden nicht überrannt. Viele Leute verhalten sich vorsichtig oder gehören zur Risikogruppe. Andere können sich mit den Einschränkungen (keine Stehplätze, Maskenpflicht, etc.) nicht abfinden.
    Veranstalter müssen sich einfach bewusst sein das der Wind schnell drehen kann und eine kurzfristige Absage oder ein Saisonabbruch droht
  • Notabik 13.08.2020 10:53
    Highlight Highlight Die Sportlobby oder auch die Motorrad Lobbyisten der Schweiz können sich extrem viel erlauben in diesem Land. Da soll noch jemand sagen, dass man mit permanenter Aggression nicht mühelos weiterkommt in unserer Demokratie. Unsolidarisch und kurzfristig agierende Manipulatoren, doch das Schweizer Volk jubelt ihnen freudig zu.
  • landre 13.08.2020 10:47
    Highlight Highlight Gut vorstellbar dass mehrere Kantone diese Lockerung +1000 gar nicht so schnell anbieten werden. Oder dann eben markant strenge Bedingungen für die Bewilligungen stellen werden, denn die Risiken gemäss den läufigen Äusserungen aus der Wissenschaftsgemeinde sind noch markant hoch und/ oder unberechenbar...
  • nafets 13.08.2020 10:33
    Highlight Highlight es hätte mich überrascht, wenn der BR aufgrund des Drucks von den beiden Sportverbänden die Lockerung nicht freigegeben hätte. auch ich würde wieder sehr gerne ein Hockey-Match anschauen gehen, bin aber hin- und hergerissen mit der ganzen Situation.
    die Stadien mit Hauptbahnhöfen oder ÖV zu vergleichen, hinkt etwas - denn vor und nach den Spielen wird dies die grösste Herausforderung werden und dies geschieht z.B. im HB-Zürich wohl kaum, denn nach Ankunft des Zuges gehen die Passagiere rasch möglichst weitere Wege und es gibt keine grösseren Ansammlungen mehr.
    drücke die Daumen und hoffe.....
  • Erklärbart. 13.08.2020 10:20
    Highlight Highlight Ich weiss nicht weshalb die Kantone immer nur jammern. Scheuen sie die Arbeit? Ist ihnen das Contact-Tracing zu aufwendig?

    Sie haben es ja immer noch selber in der Hand. Denn:

    "Der Bundesrat hat am Mittwoch mitgeteilt, dass Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen ab Oktober wieder erlaubt sind. Allerdings muss jeder Kanton selbst abwägen, welche Veranstaltungen er erlaubt und welche nicht."

    Kantone können immer noch selbst entscheiden... müssen dann halt auch hinstehen wenn Vereine/Clubs Konkurs gehen.
  • Irene Adler 13.08.2020 10:19
    Highlight Highlight Ich verstehe es nicht ganz. Wenn eine Veranstaltung mehr als 1000 Besucher hat, dann hat eine schlechte Konzept auf die ganze Schweiz Auswirkungen. Warum ist die Bewilligung dann die Aufgabe der Kantonen?
    • Malenky74 13.08.2020 12:54
      Highlight Highlight Die Konzepte werden schweizweit definiert. Dass die einzelnen Anlässe durch die Kantone zur Bewilligung geprüft werden macht doch Sinn: der Kanton kennt seine Schäfchen und allfällige Schwachpunkte.
      Beispiel: ein Freiluftkonzert (natürlich bestuhlt) in einem Bündner Dorf, wie soll von Bern aus beurteilt werden ob z.b. An- und Abfahrt der Teilnehmer schutzkonform gewährleistet werden kann? Da brauchts Ortskenntnisse!
    • Irene Adler 13.08.2020 15:07
      Highlight Highlight Wo mehr als 1000 Personen an einer Veranstaltung teilnehmen können, ist schon gross genug, dass die Berner es auch kennen.

      Und eine Veranstaltung, was so gross ist, zieht nicht nur vom selben Kanton Besucher an. Also das mit den Schäfchen können wir schon ruhig lassen.

      Bezüglich An- und Abfahrt: die einzige Frage ist, ob genug Parkplätze vorhanden sind. Alles andere ist ÖV (ich glaube nicht, dass so viele zu Fuss oder mit Velo anfahren), und im ÖV reichen gem. Bern sowieso die Masken.
  • Superreicher 13.08.2020 10:15
    Highlight Highlight Die Kantone sind ja nicht völlig frei. Was, wenn ein Kanton Fussballspiele mit mehr als 1000 Zuschauern erlaubt und ein anderer Kanton nicht?
    • landre 13.08.2020 13:18
      Highlight Highlight Das könnte bzw ist wahrscheinlich nur ein Problem im Anschein, denn falls ein Club im Heimatkanton 1000+ blockiert ist, wird es nicht verboten sein dass ein anderer Club aus einem 1000+ offenen Kanton diesen dann für die Matchs usw seine Infrastrukturen zur Verfügung stellt.

      Problematischer könnte die Tatsache sein dass der Bund das "Vorsichtsprinzip" nicht den Klubs, Veranstalter usw delegiert hat, sondern direkt den Kantonen, welche sich es so logischerweise gut überlegen bevor sie eine Veranstaltung 1000+ bewilligen werden.
  • runthehuber 13.08.2020 09:14
    Highlight Highlight an all die Bürokraten aus den Gesundheitsämtern und die Spezialisten für Epidemien und Viren - oder so.... bitte erwacht endlich. Das Virus wird uns noch lange in irgend einer Form beschäftigen - tun ja andere Viren auch. Also: hört endlich auf mit eurem schwarz malen und euren theoretischen Geplänkel. Das macht das Virus nicht weg - aber die Wirschaft und unsere Psyche zur Sau!
  • Nixnutz 13.08.2020 09:12
    Highlight Highlight Wenn die Gross-Veranstalter die Verantwortung für jede in einem Sportstadion oder Kulturtempel erfolgte Infektion übernehmen, inkl. Behandlungskosten, so kann man das Limit getrost aufheben. Jetzt überlassen sie die Folgekosten aber liebend gerne der Allgemeinheit, sprich Krankenkassenprämienzahlern und der öffentlichen Hand.
    • Herr J. 13.08.2020 10:13
      Highlight Highlight Das ist eine völlig quere Analyse der Lage. Die Verantwortung für eine Infektion kannst du nicht einfach pauschal einem Veranstalter in die Schuhe schieben. Zumal ja Schutzkonzepte vorliegen müssen, sonst kann niemand eine Grossveranstaltung durchführen.
      "Die Allgemeinheit" = der Staat hat ja die Einschränkungen verfügt. Warum sollen die Sport- und Eventveranstalter nun den Preis dafür bezahlen? Ist das etwa gerecht? Sie haben das Virus nicht "erfunden".
    • papperlapapp 13.08.2020 12:27
      Highlight Highlight Nein falsch. Wenn ein Blitz ein Waldbrand auslöst ist niemand schuld, höhere Gewalt halt. Wenn aber jemand statt löschen noch Brandbeschleuniger reingiesst macht er sich teilschuldig. Genau diese Situation haben wir nun. Grossevents SIND Brandbeschleuniger, Punkt. Siehe Bergamo und Fussballspiel als grosser Superspreader Event, der das Virus in halb Europa verteilt hat...
    • Eiswalzer 13.08.2020 12:29
      Highlight Highlight Herr J.:
      Das Problem liegt darin, dass zu viele Leute glauben, sie könnten bestimmen wer wann wie geschlossen sein muss zum „Gewinn“ der Gesellschaft, gleichzeitig aber kaum unterstützt wird. Das ganze wird dann noch mit einer Prise Wutbürgertum gewürzt („Restaurants hats eh zu viele“, „die hätten halt sparen müssen“, „Sport braucht sowieso niemand“, uvm).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Phrosch 13.08.2020 09:01
    Highlight Highlight Seit April das immer gleiche Spiel: alle fordern gemäss ihrer eigenen Interessen, die aber in völlig entgegengesetzte Richtungen gehen. Entscheidungsträger finden dann einen Kompromiss, den sie für vertretbar halten, und dann motzen alle. Dabei steht und fällt alles damit, dass jeder Einzelne die Regeln einhält.
    Ich bin grad in einem grossen Hotel in der Schweiz mit einem super Schutzkonzept und fast nur Gästen aus der Schweiz, die also alle verstanden haben, was in allen Landessprachen mitgeteilt wurde. Nur dran halten tut sich (fast) keine/r. 🤦‍♂️
  • leed 13.08.2020 08:47
    Highlight Highlight Wir bezahlen für die Geldgier der Grossveranstalter mit noch mehr Maskenpflicht. Am Ende gewinnt niemand. Stadion Besucher werden das Spiel so nicht geniessen können, Veranstalter kriegen ihre Hallen doch nicht voll und die Fallzahlen werden anschwellen, weil die Masken am Ende doch keinen grossen Schutz bringen.
    • Herr J. 13.08.2020 10:14
      Highlight Highlight Es ist ein ziemlich starkes Stück, den Kampf ums Überleben einer Firma als "Geldgier" zu bezeichnen.
    • Hockey-Fan 13.08.2020 11:13
      Highlight Highlight Danke, Herr J., dass endlich mal wieder einer draufhinweist, dass es hier nicht in erster Linie um den Fun für die Fans, sondern das Überleben von Unternehmen mit vielen 1000 Mitarbeitenden geht!
  • Thomas G. 13.08.2020 08:41
    Highlight Highlight Um es nochmal festzuhalten: Alle Fachleute sagen "es ist zu früh, das Risiko zu gross!".

    Aber die wirtschaftlichen Interessen gewinnen die Oberhand. Dies obwohl es um einen marginalen Teil der Wirtschaft geht - die NZZ berechnet den Anteil des Sports auf etwa 5% inklusive aller Zulieferer.

    Schwacher Bundesrat!
    • Herr J. 13.08.2020 10:16
      Highlight Highlight Die "Fachleute" haben im Frühling teilweise auch für Ausgangssperre und Schliessung aller Baustellen etc. plädiert. Zum Glück hört der Bundesrat auch noch auf andere Stimmen als jene "der Wissenschaft". Zumal diese Stimmen bei Weitem nicht einheitlich sind, auch sie wissen übers Virus noch lange nicht genug, als dass sie Gewissheiten verbreiten können.
    • Thomas G. 13.08.2020 12:19
      Highlight Highlight Herr J., OK aber die Wissenschaft hat recht behalten. Die Lockdowns waren erfolgreich. Wer's nicht glaubt möge mal nachlesen was in USA, Brasilien, Schweden, teilweise UK so passiert. Und was in Italien, Spanien, Frankreich passiert ist weil man zu lange zu locker war.
    • BeatBox 13.08.2020 17:29
      Highlight Highlight @Thomas G. 5% Anteil an der Wirtschaft ist für Sie marginal?
  • Don Alejandro 13.08.2020 08:39
    Highlight Highlight Ein solches aggressives Pressing kann auch der Weg in einen zweiten Lockdown sein.
    • Malenky74 13.08.2020 12:58
      Highlight Highlight Wir hatten nie Lockdown, sondern ausserordentliche Lage.
      Ok, alles wieder schliessen? Restaurants, Wandergebiete, Badis? Oder nur die Sportanlässe? Ungerecht, oder?
  • marcog 13.08.2020 08:35
    Highlight Highlight Logisch machen die Sportvereine aggressives Pressing. Für die meisten geht es ums nackte Überleben.
    • Peter R. 13.08.2020 08:42
      Highlight Highlight Aber die Regierung hat dem Druck nachgegeben - und das ist schlecht. Eine Regierung sollte sich nicht von einzelnen Interessengemeinschaften erpressen lassen!!
    • FaLa02 13.08.2020 09:00
      Highlight Highlight Es sei denn, es handle sich um deine Interessen🤔😉
    • FaLa02 13.08.2020 09:20
      Highlight Highlight Peter R : Dann verbiete allen Lobbyisten endlich den Zutritt nach Bundesbern und Stellt sicher, dass ihr nicht Polikiker wählt welche sich gut Verkaufen können sondern auch den Aufwand betreiben wollen, Dossier Kenntnis zu erlangen.

      Schade, egal was irgendjemand fordert, wir werden Selbstverantwortung übernehmen müssen .
    Weitere Antworten anzeigen
  • CalibriLight 13.08.2020 08:33
    Highlight Highlight Ja, was werden die Fans wohl vor und nach dem Spiel oder Konzert im Hallenstadion machen? Man darf dreimal raten.
    Ich bin mal gespannt, was passiert, falls die Fallzahlen exponentiell in die Höhe gehen. Haben dann die Verantwortlichen den Nerv, kurzfristig zu reagieren? Das müsste ja logischerweise der Fall sein.
    • Herr J. 13.08.2020 10:19
      Highlight Highlight Die Konzepte müssen so sein, dass grosse Menschenansammlungen verhindert werden bei Anreise, Verpflegung etc. Dann ist es an den Leuten dort, sich dran zu halten. Wenn sie es nicht tun, werden sie selber dafür verantwortlich sein, dass die Öffnung nur eine kurze Freude ist.
    • melixo 13.08.2020 10:21
      Highlight Highlight Ja was wohl, sie werden Masken tragen, Abstand halten und gestaffelt hin und wieder weggehen. Die Fans wissen ganz genau, dass es schnell wieder fertig ist, wenn dies nicht geschieht. Die Liebe zum Sport wird grösser sein als die Bequemlichkeit.
    • Malenky74 13.08.2020 12:47
      Highlight Highlight Warten Sie doch mal die konkreten Schutzkonzepte ab. Die ja dann noch kantonal bewilligt werden müssen.
      Und wenn die Fallzahlen steigen wären nur die Sportfans schuld? Keine Ferienheimkehrer, Bädeler, Wanderer (ja, auch da gibts 'hot spots'), Partygänger etc?
      Bin für Ab- und Anstand - und für Anlässe mit entsprechenden Schutzgesetzen. Leben MIT Corona - es gibt leider keine Alternative. Oder doch: alles zumachen / alle einsperren! ^^
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jein 13.08.2020 08:22
    Highlight Highlight Man kann von der Entscheidung halten was man will, eins ist klar: Der Ball liegt jetzt bei den Sportvereinen und bei den kantonalen oder lokalen Behörden die Events über 1000 Personen bewilligen müssen.

    Was ich mich immer noch Frage ist wie die An- und Abreise regelt wird, wird das gestaffelt gemacht und müssen z.B. in grossen Fussballstadien Fans lange in ihren Sektoren warten? Meine Befürchtung ist das die Clubs der Teil nicht interessiert, und im Stadion zwar Social Distancing gemacht wird aber dann draussen der ÖV komplett überfüllt ist.
    • nafets 13.08.2020 10:44
      Highlight Highlight das wird genauso kommen - im Stadion ist der Club dafür verantwortlich und nach dem Drehkreuz oder Ausgangstüre wird die Verantwortung ganz schön bequem auf Städte, ÖV, Polizei etc. abgeschoben, denn da haben ja die Clubs (leider) keinen Einfluss mehr.
      Gesünder und logischer wäre demnach einen kontrollierten, begrenzten Auslass.
      und die Köpfe einschlagen können sich die Hooligans dann ja auch mit Maske oder :-) und soviel dann zum Vermummungsgesetzt.
  • IchLiebeToast 13.08.2020 08:18
    Highlight Highlight Ganz ehrlich - ich bin lieber coronafrei, auch wenn das fussballfrei bedeutet.
  • RichiZueri 13.08.2020 08:16
    Highlight Highlight Ich hoffe mal ein oberster Gesundheitsdirektor ist sicher genug, um das richtige zu tun und nicht einfach aufgrund eines erhöhten Druckes einzuknicken...
  • Trasher2 13.08.2020 08:07
    Highlight Highlight Und sie werden wieder Fans in die Stadien lassen.... Die Fallzahlen werden (auch bedingt, dass es bald Herbst und Winter ist) nach oben schnellen...

    Wenn dann der Bund nicht einen zweiten Lockdown beschliesst, werden wohl ziemlich viele Fans von sich aus zu Hause bleiben.
    Was den Vereinen und Veranstaltern erneut Grund zum "Stürme und Gränne" gibt...

    Dasselbe haben wir übrigens bereits bei den Restaurants und Nachtclubs gesehen...

    Grundsätzlich kommt es mir bei der Bewältigund dieser Krise so vor, dass der BR dort einlenkt, wo am lautesten "grännet" wird.
    • FaLa02 13.08.2020 08:46
      Highlight Highlight Nun, das werden wir sehen, vielleicht ist sich der Bund auch bewusst, dass er die Verantwortung hat - auch in dieser Krise - nebst der gesundheitlichen, auch die wirtschaftliche Existenz zu erhalten.

      Gesundheit geht vor.... ja sicher, aber die haben wir ( auch ihr Corona Verängstigten?) trotz zig guten Gründen wohl jahrelang auch allem Materialismus untergeordnet.
      Gesundheit geht vor lässt sich dann ganz laut sagen , wenn man dies aus einer gesicherten Lebenssituation heraus sagen kann oder man aufgrund bereits bestehender Erkrankungen, den Wert dieser erkannt hat.
    • Herr J. 13.08.2020 10:21
      Highlight Highlight Der Bundesrat hat auch hier versucht, einen Mittelweg zu wählen. Einfach verbieten wäre viel einfacher gewesen, aber macht halt viel kaputt, das nicht mehr reparierbar wäre.
      Angst ist selten ein guter Ratgeber.
    • Thomas G. 13.08.2020 12:23
      Highlight Highlight Nein Herr J. Diese Lockerung macht alles kaputt was mit 60 Milliarden (!!) Erkauft wurde. Und das nur um die wirtschaftlichen Interessen einer sehr kleinen Minderheit zu berücksichtigen. Vermeintlich wenigstens. Denn wenn der zweite Lockdown kommt wird es alle treffen!

      Kurzum: schlechte Entscheidung
  • Dave1974 13.08.2020 08:07
    Highlight Highlight Wie zu erwarten war. Das hätte ende Jahr oder im März 2021 genau so geklungen.
    Jetzt muss man sich tatsächlich noch aktiv mit der Sache befassen, die da länger bleiben könnte.
    Es reicht nicht mehr einfach die nächste Pressekonferenz des Bundes abzuwarten um dann vielleicht eine Massnahme abzublasen oder einzuführen und bei Misslaune einiger auf den Bund zu zeigen.
    Einige Kantone machen das recht gut und kommentieren die aktuellen Zahlen auch und reagieren - andere schweigen einfach.

    Dass die Fallzahlen steigen ist wohl logisch, wenn man auch die kleinste Erkältung testet. Keine Panik!
    • De-Saint-Ex 13.08.2020 08:33
      Highlight Highlight „wenn man auch die kleinste Erkältung testet. Keine Panik!“
      Da fragt sich halt, ob solche Kommentare aus Unwissenheit oder doch eher als gezielte Falschinformation geschrieben werden.
      Es ist nun mal falsch.
      Übrigens ist die Anzahl der in der Schweiz durchgeführten Tests seit 2. Woche Juli rückläufig.
      Und ja, keine Panik, aber nicht aus solchen „Gründen“.
    • Dave1974 13.08.2020 09:25
      Highlight Highlight @De-Saint-Ex

      Wenn man via Antikörper seriös errechnet, dass die Dunkelziffer von nicht erfassten Infektionen um das 7 bis 10-fache höher sein dürfte als zum Zeitpunkt an dem man nur schwere Fälle getestet hat ist dieser Schluss "falsch"?

      Man testet inzwischen viel breiter und wird so natürlich fündig weil man in die "dunkle Zone" eindringt.
      Wenn man ganze Betriebe und Schulen testet wird man mehr Fälle entdecken, als wenn man die Leute einfach nur in Quarantäne schickt.
      Hat man z.B. bei lokalen Ausbrüchen in D und AUT gesehen.

      Aber man kann es auch einfach als "falsch" wegzappen.
    • Mia_san_mia 13.08.2020 10:24
      Highlight Highlight @De-Saint-Ex: Und Du bist Dir sicher, dass Du die Wahrheit sagst? 🤔
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bruderholz 13.08.2020 08:01
    Highlight Highlight Es ist nicht damit getan, eine Maskenpflicht einzuführen..., sagt Herr Engelberger, dem meiner Meinung nach jegliches Rückgrat fehlt um dem Druck der Verbände und Veranstalter standzuhalten. LEIDER FÜR BASEL!

    Die richtige Frage ist was heisst überhaubt Maskenpflicht, was zählt als Maske und wer übernimmt Verantwortung eine Maskenpflicht wie auch die theoretischen Schutzkonzepte durchzusetzen, wenn z.B. Alk ausgeschenkt wird?

    Konnte und hat je einmal jemand Verantwortung übernommen, dass keine lebensgefährlichen Pyros in den Stadien gezündet wurden?




  • ELMatador 13.08.2020 07:56
    Highlight Highlight Was würde ich geben um im Stadion ein Playoff Spiel zu sehen aber Sport in Ehren dies kann ein Schuss nach hinten sein.

    Es wird argumentiert dass wir die Sportvereine retten müssen und es der einzige Weg ist. Was aber wenn durch diverse Sport und Kulturveranstaltungen ein neuer LockDown nötig ist? Kann sich die Wirtschaft dann noch so stabil halten wie jetzt?

    Ja Sport, Kultur und Nacht leben ist ein Teil der Gesellschaft und auch, obwohl sehr konzentriert, ein Teil der Wirtschaft aber es ist nicht "die Wirtschaft".

    • Herr J. 13.08.2020 10:23
      Highlight Highlight Einen generellen Lockdown wird es nicht mehr geben, höchstens einen regionalen. Mit dieser Gefahr müssen wir leben. Machen wir es nicht, schliessen wir uns für weitere Monate ein und werden es bezahlen mit Jahren der Krise. Nein danke.
    • nafets 13.08.2020 10:27
      Highlight Highlight vielen Dank und ein Kompliment zu deinem super-geschriebenen Text dem ich mich zu 100% anschliessen kann.
    • ELMatador 13.08.2020 11:30
      Highlight Highlight Regionale LockDowns in der Schweiz?

      Leider ist dies nicht wirklich praktikabel. Regionale LockDowns funktionieren nur in grössere Regionen / Städte (New York / Bayern / etc). In der Schweiz Pendeln z.B. viele auf den Achsen Zürich-(Bern/Basel/StGallen), Genf- (Lausanne/Bern), sogar Lugano- Zürich. Dazu kommen all die, die knapp über die Kantonsgrenzen springen, wie z.B. Zürich/Zug, Aargau/Basel. Entweder die Schweiz geht in einen LockDown oder nicht, Regional ist es fast nicht umsetzbar.
    Weitere Antworten anzeigen
  • P1erre991 13.08.2020 07:54
    Highlight Highlight Und was nützen uns die Sportvereine wenn das alles schiefgeht? Übernehmen sie die Verantwortung und die Kosten? Ich denke nein! Also ich gehe in kein volles Stadion und Konzertsaal, basta!
    • Eiswalzer 13.08.2020 08:53
      Highlight Highlight Tja, warum sollten sie die Kosten übernehmen? Machen andere auch nicht. Weder Arbeitgeber noch Geschäfte usw. Wenn man Veranstalter und Kultur halt weiterhin geschlossen halten hätte wollen, hätte es halt ein besseres Krisenmanagement gebraucht. Aber wenn diejenigen, die weitaus am längsten (!) geschlossen sind, am wenigsten oder gar keine Unterstützung erhalten, dann ist das einfach nur unwürdig.
    • FaLa02 13.08.2020 08:57
      Highlight Highlight Tiptop.... genau dieses Recht wirst du auch weierhin haben.......

      PS: von vollen Stadien und Konzertsäälen werden wir noch sehr lange, weit entfernt sein.
  • na ja 13.08.2020 07:54
    Highlight Highlight Demos ohne Masken! ÖV mit, Einkaufen, Urlaub, Clubbesuche, dies alles geht, aber ein Anlass wo alle ihren Platz haben soll nicht gehen?
  • Der Buchstabe I 13.08.2020 07:51
    Highlight Highlight "Der Basler CVP-Regierungsrat Lukas Engelberger, der die Konferenz der Kantone präsidiert, nimmt jetzt die Sportvereine in die Pflicht. Und mahnt zur Vorsicht."

    Mimimi, wir beweisen grad, dass wir den Kopf zu tief im A*sch der Lobby stecken haben, mimimi.

    Die Politik hat das letzte Wort und somit die Volle Verantwortung zu übernehmen.

    Aber mit seiner Aussage bestätigt Engelberger nur, was alle eh schon denken: Die Kantone wollten Eigenverantwortung und nehmen sie nun nicht wahr. Peinlich.



  • papperlapapp 13.08.2020 07:48
    Highlight Highlight Jetzt haben wir einfach eine weitere Eskalationsstufe im Chaostheater von Corona Absurdistan erreicht. Jeder Kanton wird nach seinem Gusto operieren, und es geht jetzt nicht mehr um Epidemiologie sondern um simples Lobbing. Nach der Ära Koch kommt nur noch Müll von Bern, ängstlich, nicht präzise, unsicher, Verantwortung delegieren, konzeptlos.. Die Rechnung wird jetzt grad um Faktoren verteuert und kommt pünktlich als Geschenk zu Weihnachten als Hypothek 2021... 🙈
    • Herr J. 13.08.2020 10:26
      Highlight Highlight Die Kantone müssen sich zusammenraufen und auf einigermassen einheitliche Kriterien einigen. Sonst ist ein geordneter Betrieb der grossen Sportligen eine Lotterie.
    • papperlapapp 13.08.2020 12:02
      Highlight Highlight Nur schon beim Sport sieht man dass Kantönligeister Regelungen hier nicht funktionieren werden, nochmals hässlicher wirds bei den Events. Dort ist gar keine Lobby vorhanden, oder nur bei vereinzelten Leuchtturm Events, welche im Promille Bereich sind. Kurzum, mittelfristig wird die Eventbranche finanziell ausbluten weil der BR nicht hintstehen kann und die Sache klar regelt, sprich für EO sorgt bis das Theater vorbei ist... Sowas ist schwer verantwortungslos und sackschwach..
  • Noblesse 13.08.2020 07:30
    Highlight Highlight Bin froh um Engelberger. Er kommuniziert gut und bringt es auf den Punkt. Eine gute Alternative zum BAG!
  • Sagensturm 13.08.2020 07:28
    Highlight Highlight Versteht jemand, warum der Kanton Zürich zu Schuljahresbeginn das Homeoffice für Behörden Mitarbeiter aufhebt? Das ist ja bald noch verrückter als jetzt Grossveranstaltungen zu erlauben. Und das ist schon verantwortungslos.
  • BeatBox 13.08.2020 07:17
    Highlight Highlight Es ist doch eigentlich schon legitim Druck zu machen, es geht schliesslich hier um deren Existenz!

    Natürlich gibt es eine Menge Leute, denen der Profisport egal ist und am liebsten alle Vereine ihrem Schicksal überlassen würden. Aber wir können doch das Virus nicht unsere gesamte Gesellschaft kaputt machen lassen und dies als Kolateralschaden abschreiben!
    • dieBied 13.08.2020 07:28
      Highlight Highlight Na ja, aber Tote und sehr viele mit schweren Folgeschäden sind denn für dich akzeptable Kollateralschäden?
    • Sagensturm 13.08.2020 07:29
      Highlight Highlight Du kannst nicht das Leben anderer Menschen mit Geldern für Sportvereinen aufwiegen. Oder ist jetzt Geld doch wichtiger?
    • Sprachrohr 13.08.2020 07:38
      Highlight Highlight Bei einer zweiten Welle werden noch viel mehr Existenzen vernichtet - sowohl wirtschaftlich als auch gesundheitlich!

      Die Verantwortlichen hätten wenigstens anständige "Schutzkonzepte" präsentieren können, aber so wie es aussieht, wird auf Abstände weitgehend verzichtet und ist die Maske ab der ersten Wurst und dem ersten Bier im Stadion weg!

      Wer an derart unverantwortlichen Massenverabstaltungen teilnimmt, ist mitverantwortlich für steigende Infektionszahlen und die daraus resultierenden Folgen für Mensch und Wirtschaft!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dubliner 13.08.2020 07:08
    Highlight Highlight Corona, hau ab. Es nervt.
  • Wellenrit 13.08.2020 07:07
    Highlight Highlight Die Zahlen steigen und es wird gelockert. Das die meisten anstekungen im privaten oder bei der arbeit passieren ist logisch. Nach dem Ausgang geht ja jeder arbeiten oder zu seiner Familie! Jetzt kommen veranstaltungen bei denen schon seit Jahrzehnten ein unkontroliertes verhalten vorgelebt wird! Sportverreine nun ja wie wollen die jetzt kontrolieren was si auch sonst nicht können!!!! 🤦🤦🤦 Ich freuhe mich schon auf die 1000der marke bei den infizierten.
  • Der Bademeister 13.08.2020 07:07
    Highlight Highlight Zum Pressing hat auch die Presse beigetragen.Auch bei Watson sind zahlreiche Artikel zum Thema erschienen...

    Auch hier in den Kommentaren generell grosse Panik (Maskenpflicht bald überall) aber geht es um Sport (Fussball und Eishockey) sieht es anders aus.

    Die Kantone fordern ja mehr Selbstbestimmung.Dazu gehört halt auch, dass der Schwarze Peter nicht einfach nach Bern abgeschoben werden kann.
  • Fakten 13.08.2020 06:32
    Highlight Highlight Der Herr verdient seinen Lohn vom Staat - so lässt sich leicht reden. Ich verstehe die Sportvereine usw., dort kommt der Lohn nicht einfach so rein jeden Monat. Nun muss er halt ein bisschen mehr arbeiten, schadet bestimmt nicht...
    • du_bist_du 13.08.2020 11:49
      Highlight Highlight Grunsätzlich kann Ich verstehen was Sie meinen. Ihre Arroganz, Ihre Aussagen zwischen den Zeilen machen es mir schwer, Sie ernst zu nehmen.
    • Fakten 13.08.2020 12:01
      Highlight Highlight Ok. Ich akzeptiere ihre Meinung 👌
    • du_bist_du 13.08.2020 14:52
      Highlight Highlight Selbstversrständlich ich Ihre auch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • gulf 13.08.2020 06:20
    Highlight Highlight man erinnere sich:
    zu Beginn der Massnahmen mussten die Bergbahnen Jungfrau, Gstaad und Engelberg "fast schon mit der Polizei" gezwungen werden zu schliessen (alle anderen befolgten die Anweisungen)
    Als es um die Wiedereröffnung der Restaurants ging, wurde der Bundesrat von Gastroswiss direkt massiv unter Druck gesetzt.
    Nun die Sportverbände, allen voran Fussball und Eishockey.
    Auch wenn ich deren Sorgen verstehen kann .... es geht grad um mehr ....
    • Herr J. 13.08.2020 10:36
      Highlight Highlight Sie sind offenbar in der glücklichen Lage, dass ihr Lohn pünktlich am 25. auf dem Konto ist. Schön für Sie. Andere müssen grad drum kämpfen, dass sie nicht verlumpen. Für die geht es tatsächlich "um mehr". Das Leben besteht nicht nur aus dem Kampf gegen ein Virus.
    • gulf 13.08.2020 11:23
      Highlight Highlight @Hr. J
      ob und wann mein Lohn eintrifft, spielt doch da keine Rolle.
      Ich gebe Ihnen völlig recht, es geht um mehr!
      Wenn wir jetzt nicht vernünftig sind, trifft es nachher noch mehr, die dann den Lohn nicht oder zu spät bekommen. Und irgendwann ist die Unterstützung dieser Gruppen nicht mehr finanzierbar. Und das gilt es zu vermeiden.
      Die Sportverbände denken nämlich in ihrer Verzweiflung nicht an die weiteren Betroffenen, wenn sich aus zu raschen Lockerungen noch grössere Einschränkungen und finanzielle Notlage ergeben.
    • Herr J. 13.08.2020 14:50
      Highlight Highlight Die Sportvereine sind durchaus nicht der Meinung, alles einfach mal zu öffnen und das Virus einzuladen, sich in den Stadien zu verbreiten. Oder wo haben sie solche Aussagen her? Es sind nur Unterstellungen.
      Es geht darum, je nach Stadion ein Konzept zu finden, das Übertragungen vermeidet und wenn sie doch passieren, die Zahl der Betroffenen in engen Grenzen zu halten. Niemand will die Leute unnötiger Gefahr aussetzen, der Widerspruch Sportbusiniess vs. Gesundheit ist konstruiert.
  • Rethinking 13.08.2020 06:09
    Highlight Highlight Was leider viele nicht kapieren (wollen) ist, dass Entscheidungen die man vermeintlich für sich trifft, einen Einfluss auf das Leben anderer haben...

    Bei Selbstverantwortung geht es nicht um einem selbst sondern vor allem um die eigene Verantwortung gegenüber der Gesellschaft...
    • Saerd neute 13.08.2020 08:39
      Highlight Highlight 🤔🤦
    • Rethinking 13.08.2020 12:51
      Highlight Highlight Was ich damit sagen möchte: Selbstverantwortlich handelt man dann, wenn man sicherstellt dass man sich selbst und andere nicht ansteckt...

      Sei dies indem man auf Anlässe und Party verzichtet...

      Sei dies indem man nicht wegen des Gewinns unnötige Risiken eingeht...

      Sei dies indem msn sein veraltetes Führungsverständnis überdenkt und die Mitarbeitenden im Home Office belässt...

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