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Goalkeeper Tim Howard of the U.S. gestures during their 2014 World Cup round of 16 game against Belgium at the Fonte Nova arena in Salvador July 1, 2014. REUTERS/Yves Herman (BRAZIL  - Tags: SOCCER SPORT WORLD CUP)

Bild: YVES HERMAN/REUTERS

Tim Howard: Amerikas neuer Nationalheld

Mit 16 Paraden eine WM-Bestmarke seit 50 Jahren aufgestellt und trotzdem verloren – die Amis feiern ihren Helden im Tor

Die USA müssen nach hartem Kampf gegen Belgien die Heimreise aus Brasilien antreten. Dank der grandiosen Leistung ihres Torhüters Tim Howard durften die US-Boys lange träumen – nun hagelt es Lobeshymnen.



Einbahnfussball in Salvador. Die USA stehen gegen das belgische Team von Anfang an unter Druck und können von Glück reden, dass es nach 90 Minuten immer noch 0:0 steht. Je länger die Partie dauert, desto enger wird die amerikanische Nationalmannschaft von den «roten Teufeln» in ihre Platzhälfte gedrückt.

Doch Unvermögen, Glück und ein übermächtiger Tim Howard im Tor der USA rettet das Team von Jürgen Klinsmann in die Verlängerung, wo man sich schliesslich 1:2 geschlagen geben muss.

Bild

Was zwischen der USA und Belgien wirklich geschah (oben) und wie es einem vorkam. Bild: Twitter/SportsNation

Beim 1:0 in der 93. Minute durch Kevin De Bruyne ist sogar Howard machtlos. Ebenso beim zweiten Treffer durch den eingewechselten Romelu Lukaku, der den Ball knallhart am bärtigen Schlussmann vorbei zimmert. So scheiden die USA trotz später Druckphase in den Schlussminuten aus und müssen den Belgiern den Vortritt in den Viertelfinal gewähren.

Huldigung in den Sozialen Netzwerken

In Amerika wird die Niederlage jedoch nur zweitrangig betrachtet. Die Mannschaft hat gekämpft, alles gegeben und bereits in der Gruppenphase ihre Landsleute mit überraschend schönem Fussball verzückt. Laut amerikanischen Medien wurde die Partie gegen Deutschland im letzten Gruppenspiel sogar mehr verfolgt als der Super Bowl.

Der zweite Grund der Zufriedenheit im amerikanischen Lager wehrte am Vorabend 16 Schüsse der Gegner ab und brachte diese beinahe zur Verzweiflung. Der bereits 35-jährige Tim Howard stellte mit seinen vielen Paraden sogar einen Rekord auf: Seit 1966 konnte kein Goalie an einer WM derart viele Schüsse abwehren. Für die Amerikaner ein klarer Beweis der Hingabe, welche Howard für sein Land erbringt. Und so wurde Howard in Windeseile zum gefeierten Mann in den Sozialen Netzwerken.

Nein, Howard hatte nicht wirklich solche Handschuhe an, auch wenn es so schien.

Howard (hinten) und seine Vorderleute.

Nicht nur die Schüsse, auch seine Follower auf Twitter blockt der Torhüter.

Der Torhüter als Messias.

Tim Howard

Vielleicht hätte Howard ja eine katastrophe verhindern können ... Bild: 101greatgoals

Tim Howard

... oder den Biss von Suarez ... Bild: 101greatgoals

Tim Howard

... oder  den Busenflitzer von Janet Jackson. Bild: 101greatgoals

Belgien verzweifelte an der amerikanischen Mauer ...

... ein Ami liess sich dieses Motiv auf dem Kopf anfertigen.

Howard wird mit «Captain America» verglichen.

Gibt es ein besseres Kondom als jenes von Tim Howard? Da kommt höchstens in der Verlängerung was durch.

Überall war der Goalie anzutreffen.

«Du! Kommst nicht! Vorbei!» Gandalf aka Tim Howard.

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