Analyse
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Teaserbild Post-Corona-Szenarien

Bild: watson/warner bros/20th century studios

Analyse

Mad Max oder Avatar? Zwei Szenarien für eine Nach-Corona-Zukunft



Dass wir uns am Ende eines langen Zyklus befinden, ist eine weit verbreitete Ansicht unter Philosophen, Sozialwissenschaftlern und Intellektuellen aller Schattierungen. Ihre Bücher füllen Regale, und ihre Botschaft lautet unisono: So kann es nicht weitergehen. Wir stehen am Anfang einer neuen Ära – oder des Untergangs der Menschheit.

Die Zyklus-These lässt sich zwar nicht wissenschaftlich nachweisen, sie fühlt sich jedoch intuitiv richtig an. Schuldenzyklen gibt es in allen Kulturen und Religionen. Schon im Alten Testament findet sich die These, wonach Schulden alle 50 Jahre gestrichen werden müssen.

Zehn Jahre länger dauert der wohl bekannteste Wirtschaftszyklus, benannt nach Nikolai Kondratieff. Der russische Ökonom wurde ein Opfer des Stalinismus, seine Theorie lebt jedoch weiter. Sie besagt, dass ein neuer Zyklus längst überfällig wäre.

Rückfall ins finstere Mittelalter

Der Übergang von einem Zyklus zum nächsten ist schwierig und kann im Desaster enden. So endete der Untergang des Römischen Reichs im dunklen Mittelalter, einer Jahrhunderte dauernden Zeit der Barbarei und des Faustrechts.

Vor dem Ersten Weltkrieg zeichnete sich ebenfalls eine Zäsur überdeutlich ab. Der Feudalismus hatte sich überlebt. Die auf Landbesitz basierende Aristokratie konnte ihre Vorherrschaft nicht mehr rechtfertigen, genauso wie die grotesk ungleiche Verteilung des Reichtums.

Wissenschaftlicher Fortschritt, bürgerliches Arbeitsethos und Industrie hatten eigentlich die Voraussetzungen geschaffen für den Aufstieg eines breiten Mittelstandes und eine gerechte Verteilung des Wohlstandes. Stattdessen entwickelte sich ein degenerierter Nationalismus und ein stumpfsinniger Militarismus, der schliesslich im Schrecken des Ersten und dessen Rückspiel, dem Zweiten Weltkrieg, mündete.

Statt sich zu einer aufgeklärten, auf Demokratie und Rechtsstaat basierenden Gesellschaft zu entwickeln, versank Europa im Totalitarismus. Josef Stalin und Adolf Hitler begingen Verbrechen, die noch heute unsere Vorstellung übersteigen.

**ARCHIV**Adolf Hitler, 3. von links, bei der Ankunft auf der Zeppelinwiese in Nuernberg am 2. Sept. 1933.  Am 30. Januar 2008 jaehrt sich zum 75. Mal die Machtuebernahme des Diktators. (AP Photo/file)

Hitler bei einem seiner Auftritte in Nürnberg. Bild: AP

Die Ansätze einer freien und demokratischen Welt, die sich vor dem Ersten Weltkrieg abzeichneten, wurden blutig niedergeschlagen. (Wer sich übrigens für das Lebensgefühl in Europa in der Belle Epoque interessiert, dem sei Stefans Zweigs wunderbares Buch «Die Welt von gestern» wärmstens empfohlen.)

Die heutige Zeit weist erschreckende Parallelen auf: Unsere Wirtschaft basiert zunehmend nicht mehr auf Wertschöpfung in der realen Wirtschaft, sondern auf Tricksereien in der Finanzwirtschaft. Ein Ende ist absehbar, irgendwann dämmert es auch dem sprichwörtlichen kleinen Mann, dass die Wirtschaft nur noch dank der Alchemie der Zentralbanken – sprich dank Papiergeld – über Wasser gehalten wird. (Oder wie sonst glaubt ihr, werden jetzt all die gigantischen Rettungsprogramme finanziert?)

Die Klimaerwärmung hat jedem vernünftigen Menschen vor Augen geführt, dass ein Weiter-so in einer ökologischen Katastrophe münden muss. Der französische Ökonom Thomas Piketty hat derweil nachgewiesen, dass die Ungleichheit in den entwickelten Staaten heute ein ähnliches Ausmass erreicht hat wie vor dem Ersten Weltkrieg.

Bringt das Coronavirus das Fass zum Überlaufen?

Gleichzeitig hat die Digitalisierung Voraussetzungen für eine neue Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung geschaffen. Dezentrale Wirtschaft, neue Formen der direkten Demokratie, Kreislaufwirtschaft – all dies ist denkbar und wird teilweise in der Praxis bereits erprobt.

Ist das Coronavirus der sprichwörtliche Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt? Löst es das aus, was in der Fachwelt als Paradigmenwechsel bezeichnet wird? Ist es der Anfang zum Wechsel in eine neue Gesellschaftsordnung? Möglich geworden ist es. Schon die kurze Zeit, in der die Pandemie wütet, hat unser Leben auf den Kopf gestellt.

Sollte der Spuk in ein paar Wochen vorbei sein, dann werden wir wohl bald wieder zu dem zurückkehren, was wir bisher als normal empfunden haben. Die Wirtschaft wird wieder anspringen, die Gesellschaft in den gewohnten Alltagstrott zurückfallen. Was bleibt, sind ein paar Anekdoten für unsere Enkel.

Was aber, wenn sich die düsteren Prognosen bewahrheiten? Wenn das Bruttoinlandprodukt zweistellig einbricht und analog die Arbeitslosenzahlen ebenso zweistellig in die Höhe schiessen? Wenn die Weltwirtschaft in eine lange Depression abgleitet? Für diesen Fall zeichnen sich zwei Szenarien ab, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten.

Mad Max oder Rückfall in die Barbareri

Heute schon malt der einflussreiche schwedische Unternehmer Jacob Wallenberg in der «Financial Times» ein düsteres Bild:

«Es wird keinen Aufschwung mehr geben. Es wird Gewalt und soziale Unruhe geben. Die wirtschaftlichen Folgen werden dramatisch sein. Hohe Arbeitslosigkeit. Die Menschen werden leiden und sterben.»

Im Brennpunkt der Weltöffentlichkeit stehen derzeit die USA. Das nach wie vor reichste Land der Welt tut sich schwer mit der Bewältigung der Corona-Krise. Es hat mittlerweile die meisten Infizierten, obwohl der Höhepunkt der Epidemie erst in zwei Wochen erwartet wird.

In den USA hat es mehr Waffen als Menschen. Gleichzeitig stehen sich Demokraten und Republikaner nicht mehr in einem politischen Wettstreit gegenüber. Es herrscht ein Kulturkrieg zwischen den beiden. Viel braucht es nicht, dass zivile Unruhen im grossen Stil wie Ende der Sechzigerjahre ausbrechen. Pessimisten halten gar einen neuen Bürgerkrieg für nicht ausgeschlossen.

epa08275607 US actress Jane Fonda (C) participates in a protest in front of a gas depot following a Fire Drill Friday climate change rally in Wilmington, South of Los Angeles, California, USA, 06 March 2020.  EPA/ETIENNE LAURENT

Noch sind die Proteste in den USA friedlich. Bild: EPA

Soziale Unruhen im grossen Stil könnten dazu führen, dass der Präsident die Nationalgarde auffahren lässt – Militäreinheiten, die für die Sicherheit im Inneren zuständig sind – und die demokratischen Rechte ausser Kraft setzt.

Wer würde Donald Trump dies nicht zutrauen? Seine Bewunderung für Wladimir Putin und dessen «gelenkte Demokratie» ist bekannt, und was Viktor Orban in Ungarn und Benjamin Netanjahu in Israel recht ist, ist Trump alleweil billig.

Die USA sehen sich als Mutter und als Hüterin der Demokratie. Doch gerade die Demokratie hat in Zeiten des Coronavirus keine gute Presse. China hat es zwar versäumt, die Epidemie frühzeitig zu unterdrücken. In der Bekämpfung hingegen war Peking erstklassig.

Das gilt auch für die Kommunikation: Während Präsident Xi Jinping sich zurückzog, solange der Verlauf von Covid-19 unklar war, hält der US-Präsident täglich eine chaotische Pressekonferenz ab und macht dabei Aussagen, die von seinen Experten umgehend korrigiert werden müssen. (Wie lange wird sich wohl Anthony Fauci noch im Amt halten können?)

In this photo released by China's Xinhua News Agency, Chinese President Xi Jinping talks by video with patients and medical workers at the Huoshenshan Hospital in Wuhan in central China's Hubei Province, Tuesday, March 10, 2020. China's president visited the center of the global virus outbreak Tuesday as Italy began a sweeping nationwide travel ban and people worldwide braced for the possibility of recession. For most people, the new coronavirus causes only mild or moderate symptoms, such as fever and cough. For some, especially older adults and people with existing health problems, it can cause more severe illness, including pneumonia. (Xie Huanchi/Xinhua via AP)
Xi Jinping

Hat die Lage wieder im Griff: Xi Jinping. Bild: AP

Während Peking die Epidemie mit klaren Vorgaben inzwischen offenbar mehr oder weniger unter Kontrolle hat, fehlen den Gouverneuren der 50 US-Bundesstaaten Richtlinien aus Washington. Das Resultat ist ein chaotisches Flickwerk von sich teils widersprechenden Massnahmen.

Auch die Marktwirtschaft versagt. Während China bereits tonnenweise Masken, Schutzanzüge und Ventilatoren nach Italien und in den Balkan fliegen lässt, streiten sich in den USA die Gouverneure um viel zu knappe und falsch verteilte medizinische Ressourcen. Wegen anfänglicher Fehler sind immer noch viel zu wenig Menschen getestet. In den privaten gewinnorientierten Krankenhäusern fehlen derweil die dringend benötigten Intensivbetten.

Nicht viel besser ist die Lage in Europa. Um die Wirtschaft über Wasser zu halten, haben zwar die meisten Staaten inzwischen massive Hilfspakete geschnürt. Doch der Elefant im Wohnzimmer bleibt bisher unangetastet: Was geschieht mit dem Euro und der EU?

Italien, möglicherweise auch Spanien, werden sich nicht alleine aus dem Sumpf ziehen können – und beide sind nicht Griechenland. Es wird europäische Solidarität brauchen. Werden jedoch die Nordstaaten – vor allem Deutschland – mitziehen, wenn es darum geht, die dafür benötigten Instrumente wie etwa Eurobonds einzuführen? Erste Signale aus Berlin sind wenig ermutigend.

Big Brother wartet

Die grösste Bedrohung für das Nach-Corona-Zeitalter ist die Entstehung eines Überwachungsstaates. Um den Verlauf der Epidemie verfolgen zu können, sind vor allem in Asien spezielle Apps eingesetzt worden. Nicht nur in China, auch in Hongkong und Singapur hat man damit grossen Erfolg gehabt.

Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis diese Apps auch bei uns zum Zug kommen. Deshalb warnt der «Economist» bereits jetzt:

«Invasives Datensammeln und Verarbeiten wird sich ausbreiten, denn es hat erwiesene Vorteile im Kampf gegen die Krankheit. Das bedeutet aber auch, dass der Staat routinemässig Zugriff auf medizinische und andere Daten seiner Bürger hat. Die Versuchung ist gross, dass diese Überwachung auch nach der Pandemie aufrecht erhalten wird, ähnlich wie die Anti-Terror-Gesetze nach 9/11. (…) Niemand weiss, wo das enden wird, vor allem dann nicht, wenn China als Vorbild angesehen wird.»

Fassen wir zusammen: Im Mad-Max-Szenario fällt die Weltwirtschaft zunächst in eine tiefe und lang andauernde Depression. Die Folgen sind soziale Unruhen, die bürgerkriegsähnliche Ausmasse annehmen können. Mit der Zeit werden diese Unruhen von den Ordnungskräften und dem Militär niedergeschlagen. Die Demokratie wird ausser Kraft gesetzt. Ein autoritäres Regime übernimmt die Macht und setzt die Errungenschaften der Digitalisierung dazu ein, einen Überwachungsstaat zu errichten.

Avatar oder die Transformation in eine grüne, entspannte Gesellschaft

Zum Glück ist der Weg in einen autoritären nationalistischen Überwachungsstaat keineswegs alternativlos. Ebenso denkbar ist ein Avatar-Szenario; eine Welt, die friedlicher, ökologischer und entspannter wird. Und das geht so:

Erste Lehren aus den Fehlern der Finanzkrise sind bereits gezogen worden. Niemand, nicht einmal die Deutschen, schreien nach einer Austeritätspolitik und mehr Markt. Philip Stephens stellt in der «Financial Times» fest:

«Das Coronavirus lässt keinen Spielraum für Zaudern. Die Wähler in allen entwickelten Demokratien zahlen einen Preis für das schwache Gesundheitssystem und für die ideologische Unterwerfung unter das Prinzip eines schwachen Staates und tiefer Steuern. Die liberale Marktwirtschaft hat nur noch eine Zukunft, wenn sie sich dem politischen Willen beugt.»

Um auf den Pfad hin zu einem Avatar-Szenario einzuschwenken, müssen die beiden zentralen Probleme des digitalen Zeitalters frontal angegangen werden: Umwelt und Ungerechtigkeit.

Konkret bedeutet dies, dass die Hilfspakete, die der Überbrückung der Krise dienen, übergehen müssen in langfristige Aufbauprogramme für eine ökologische Gesellschaft.

Das Geld der Notenbanken wird dann wieder in die reale Wirtschaft fliessen. Es schafft beim Aufbau einer nachhaltigen Gesellschaft die Arbeitsplätze, welche die Krise vernichtet hat, und dient nicht mehr primär dazu, ein völlig überzüchtetes Finanzsystem am Leben zu erhalten.

Coronakrise zeigt die Schwächen der Hyperglobalisierung auf

Ein Green New Deal allein reicht jedoch nicht. Die Coronakrise zeigt auch schonungslos die Schwächen der Hyperglobalisierung der Weltwirtschaft auf. Nicht nur Schweizer erkennen jetzt mit Schrecken, dass ein guter Teil der vor allem billigen Medikamente in China hergestellt werden und eventuell im Notfall gar nicht zur Verfügung stehen.

Die weltweiten Versorgungsketten werden daher einer gründlichen Überprüfung unterzogen werden, und es ist denkbar, ja wahrscheinlich, dass Vieles, das nach Asien ausgelagert worden ist, wieder nach Hause zurückgeholt wird.

Eine entspanntere und friedlichere Gesellschaft

Die globalen Supply Chains werden somit zumindest teilweise durch dezentrale und regionale Versorgungsketten ersetzt. Das nimmt Tempo und Stress aus dem System. Roboter und intelligente Software werden zusätzlich dafür sorgen, dass unsere Arbeitszeit allmählich verkürzt wird und Bullshit-Jobs verschwinden. Weil immer mehr Unternehmen dabei auf die Kreislaufwirtschaft umsteigen, profitiert auch die Umwelt.

Wird das auch zu Wohlstandseinbussen führen? Wahrscheinlich. Führt man sich jedoch vor Augen, dass heute überall im Westen psychische Erkrankungen, Fettsucht, Burnouts und Selbstmorde auf dem Vormarsch sind, dann scheint folgender Tradeoff durchaus attraktiv: Wir tauschen eine in jeder Hinsicht überhitzte und gestresste Gesellschaft ein gegen eine Gesellschaft, die entspannter und zufriedener sein wird.

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Covid-19: «Contact Tracing» einfach erklärt

Geisterorte während Coronakrise in Drohnenbildern

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

95
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
95Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • YvesM 30.03.2020 18:21
    Highlight Highlight Alle träumen von Avatar - Mad Max wird es wohl werden.
  • Sarkasmusdetektor 30.03.2020 16:36
    Highlight Highlight Das erste Szenario klingt nicht sehr realistisch. Das zweite leider noch viel weniger.
  • Shiginator 30.03.2020 12:05
    Highlight Highlight Also ich wäre für ein Warhammer 40K Szenario😁
  • big view 30.03.2020 09:00
    Highlight Highlight Zusammen mit Kollegen habe ich über längere Zeit ein Konzept für einen neuen weltweiten Gesellschaftsvertrag erarbeitet.

    Wir haben sehr viel daran herumgefeilt, sodass er auch im "politischen Prozess" z.B. in Demokratien bei allfälligen Abstimmungen für die Mehrheit der Bevölkerung massive Vorteile bringt. Aus unserer Sicht ist nur der Vertrag als Ganzes wirklich nachhaltig. Er bringt jedoch extrem viele Vorteile, insbesondere auch die Eliminierung der hirnrissigen Strategien der Nationalbanken usw.

    www.worldwide-basic-contract.org

    auf Deutsch wie auch auf Englisch.
  • Rethinking 29.03.2020 19:10
    Highlight Highlight Das Szenario „Avatar oder die Transformation in eine grüne, entspannte Gesellschaft“ wünsche ich mir schon lange...

    Meines Erachtens wird es jedoch eher auf das Szenario „Mad Max oder Rückfall in die Barbarei“ hinauslaufen...

    Nur schon die Länge des Textes der zwei Szenarien zeigt, bei welchem mehr Energie investiert wurde...
  • Prometheuspur 29.03.2020 18:08
    Highlight Highlight Also fehlt es vielleicht an "Contagion" und paar zünftigen Priesen "12 Monkeys".
    Dazu ein Gutsch "I Am Legend”, meinetwegen darf auch nach Gutdünken "Helix und oder Outbreak" eingeschüttet werden.
    Wem die Würze fehlt kann gut noch 4-8 gehäufte Suppenlöffel "Der Bunker & Cloverfield", plus "28 Days later" reinhauen und mit irgendwelcher "Dystopie" üppig verfeinern.
    Aufgepasst: Erst wenns richtig siedet die 6 kg extra "Walking Dead – Zombiemischung" vorsichtig beigeben und ca. 2 Std. kochen lassen. Schließlich mit "World War Z" abschmecken - è voilà.

    Als Nachtisch tut's ein leichtes Stück E.T.
  • Martel 29.03.2020 17:45
    Highlight Highlight Das Mittelalter war weder düster noch eine Zeit der Barbarei.
    • Mia_san_mia 29.03.2020 22:07
      Highlight Highlight Sicher war es das!
    • ulmo 29.03.2020 23:41
      Highlight Highlight @Martel, natürlich war es dass nicht - was anscheinend zu wenige wissen.

      Aber der Autor verabschiedet sich ja bereits im zweiten Paragraph von jeglicher Wissenschaft und verlässt sich auf seine Intuition. Diese besteht anscheinend hauptsächlich aus journalistischen Klischees und halbvergessenem aus dem Primarschulgeschichtsunterricht
    • Martel 30.03.2020 02:09
      Highlight Highlight @Mia_san_Mia: wenn du zu viele Filme oder Vikings schaust, dann glaubst du das tatsächlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ralphtherambler 29.03.2020 16:40
    Highlight Highlight Die Grünen können gern die Macht übernehmen. Hauptsache das Waffengesetz wird nicht mehr verschärft!!
    Sonst werden irgendwann die Lämmer zu Löwen!
  • Quacksalber 29.03.2020 15:48
    Highlight Highlight Bevor die Deutschen einwilligen, dass man ihnen die Schulden aufhalst muss eines geklärt sein: stimmt es, dass die italienische Bevölkerung mehr persönliches Vermögen und Einkommen hat als die Deutschen? Dann gibt es kaum Zustimmung ohne Beteiligung aller.
  • just sayin' 29.03.2020 15:26
    Highlight Highlight „Im Mad-Max-Szenario fällt die Weltwirtschaft zunächst in eine tiefe und lang andauernde Depression. Die Folgen sind soziale Unruhen, die bürgerkriegsähnliche Ausmasse annehmen können. Mit der Zeit werden diese Unruhen von den Ordnungskräften und dem Militär niedergeschlagen.“

    da hat jemand offensichtlich von mad max keine ahnung
  • flyingdutch18 29.03.2020 15:18
    Highlight Highlight Interessante Ansätze, aber etwas viel Spekulation. Klar ist, dass die Staaten und Zentralbanken mit einer nie gekannten Schuldenwirtschaft versuchen werden, die nächste grosse Depression seit 90 Jahren zu verhindern. Ob das gelingt, hängt von der Dauer des Stillstands ab. Danach wird hoffentlich Trump abgewählt, der durch seine Verharmlosung massgeblich zur Krise beigetragen hat. Andernfalls wird die Welt so richtig durchgeschüttelt werden, mit unabsehbaren Folgen.
  • Igor Santrac 29.03.2020 13:38
    Highlight Highlight Ich hätte gern Avatar, aber ich werde Mad Max bekommen.
  • Antichrist 29.03.2020 13:11
    Highlight Highlight Version Mad Max wäre in der Schweiz spannend. Da wir eine extrem unmotivierte und verweichlichte Milizarmee haben, werden diese sich kaum gegen das eigene Volk wenden. Die Schweizer Bevölkerung ist zudem besser bewaffnet als das Militär, wenn man die groben Geschütze wie Panzer, Flugzeuge etc. mal ausnimmt, deshalb versucht die EU und CH ja auch dauernd sein Volk zu entwaffnen. Die Schweiz ist extrem gespalten in rechte Kernschweizer und Linke und Zuwanderer mit ungewissen Allianzen. Die Schweiz hat aber immer schon gut überlebt in Krisenzeiten.
    • ulmo 29.03.2020 23:37
      Highlight Highlight Die Schweiz ist nicht gespalten, es gibt einfach ein gesunde Meinungsvielfalt. Darunter leider auch die ungesunden Meinungen derjenigen mit Gewaltphantasien, welche schon mal Feindbilder beschwören - Linke, Ausländer, verweichlichte AdA - welche dann bekämpft werden können.

      Aber natürlich hast Du recht damit, dass Kriege nicht mit schwerem Geschütz oder Gefecht der Verbundenen Waffen gewonnen werden, sonderen von einem unkoordinierten Haufen mit Infanteriegewehren. Dies wird eindrücklich von den zwei Weltkriegen belegt.
  • Faktenchecker 29.03.2020 12:57
    Highlight Highlight Trump wird wiedergewählt. Deutlich.
    Und die einzigen die demokratische Institutionen seit Jahren beschädigen sind die Demokraten unter Pelosi, Schiff und Nadler.
    • ingmarbergman 29.03.2020 15:54
      Highlight Highlight 😂😂😂 komm mal aus deiner Bubble raus.

      Trump hatte die ganze Zeit nur ein einziges Argument: die Wirtschaft. Und die liegt nun am Boden.
      Die Amerikaner werden Trump ins Pfefferland schicken und danach zerbricht die Republikanische Partei.
  • Satan Claws 29.03.2020 12:36
    Highlight Highlight Anstatt mit offenen Grenzen die Ressourcen die es gibt zu verteilen, blöterlet jedes Land für sich und es sterben Menschen nur weil man nicht teilen möchte. Alles mit dem Vorwand "wir brauchen alles selbst noch". Wer braucht es dringender jener der jetzt stirbt oder jener der möglicherweise krank wird?

    Die Menschheit hat in ihrer ganzen Zeit rein gar nichts dazu gelernt.

    PS wesgalb habe ich das Gefühl, dass berühmte Personen eher getestet werden?
    • just sayin' 29.03.2020 15:29
      Highlight Highlight @Satan Claws

      „Anstatt mit offenen Grenzen die Ressourcen die es gibt zu verteilen...“

      du weisst schon, was bei „offenen grenzen“ im süden passiert wäre?

      „ PS wesgalb habe ich das Gefühl, dass berühmte Personen eher getestet werden?“

      weil dein hut aus alufolie besteht.
    • Satan Claws 29.03.2020 16:56
      Highlight Highlight @just sayin'

      "du weisst schon, was bei „offenen grenzen“ im süden passiert wäre?"

      Was wäre denn passiert? Es hätten Menschenleben gerettet werden können. Weil vor einer oder zwei Wochen hatten wir die Kapazität um zu helfen, aber wir haben zugeschaut und heuchlerisch den Ärzten dort gedankt.

      Grenzen sind auch Grenzen in den Köpfen.
    • just sayin' 30.03.2020 07:25
      Highlight Highlight @ Satan Claws

      really?!?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kaktus Salat 29.03.2020 12:24
    Highlight Highlight Statt Analyse würde ein fettes IMHO ehrlicher sein.
    Es dünkt mich momentan schreiben alle um die Wette mit Prophezeiungen und Mutmassungen, wichtige News bleiben auf der Strecke.
  • Ökonometriker 29.03.2020 12:16
    Highlight Highlight Es gab schon immer Philosophen und Propheten die das Ende einer Ära voraussagten. Auch eine kaputte Uhr die immer dieselbe Zeit anzeigt liegt zweimal am Tag richtig...
    Benutzer Bild
  • hummelidotnet 29.03.2020 12:00
    Highlight Highlight Auch noch für Herrn Löpfe: China liefert nicht Ventilatoren (engl. "fan"), sondern Beatmungsgeräte (engl. "ventilator") in den Rest der Welt.

    Momentan ist's draussen noch kalt genug, da brauchen wir keine Ventis...
    • Philipp Löpfe 29.03.2020 12:25
      Highlight Highlight Stimmt. Kommt davon, wenn man vor allem englische Texte liest. Dort heisst das Ding «ventilator».
  • Antichrist 29.03.2020 11:59
    Highlight Highlight Unser Gesundheitssystem ist nicht schwach, im Gegenteil. Es hält Menschen am Leben, die gemäss Darwin keine Überlebenschancen hätten. Es gibt immer Ereignisse wie Tsunami, Erdbeben, Viren, die unser System aus dem Gleichgewicht bringen, weil wir nicht jede Extremmöglichkeit abdecken können oder weil einzelne Politiker zu raffgierig sind. Wir haben aber überhaupt keine Marktwirtschaft, wir leben schon im Sozialismus. Der Staat pfuscht überall rein (Zinsen, Löhnen, Geldmenge) und hält tote Unternehmen am Leben, bis es nicht mehr geht und alimentiert unproduktive NGO's und Beamte.
  • Irrlycht 29.03.2020 11:57
    Highlight Highlight Wie krankhaft der Covid-19 für Artikelklicks gemolken wird frustriert mich zunehmend. Jeder möchte irgendein Artikel zum Thema schreiben, auch wenn dieser noch so sehr an den Haaren herbeigezogen ist. Fühlt sich nach unehrlicher Arbeit an.
    Jänu, jedem das Seine gäll, meines ist es jedoch nicht.
  • Peter R. 29.03.2020 11:54
    Highlight Highlight Es muss eine neue Gesellschaftsordnung geben.
    Vor allem muss man bei den Hauptkrisen die unsere Menschheit bedrohen - Klimakrise, Finanz/Schuldenkrise, Virenkrise - die Ursachen bekämpfen und nicht mehr die Symptome.
    Das Virus versuchen wir weltweit zu bekämpfen indem wir zuhause bleiben - aber der Herd: unzumutbare Tiermärkte (Fledermäuse, Hunde, Katzen) sind wieder geöffnet.
    Die Finanz/Schuldenkrise wird weltweit mit billigen Zinsen und Liquidität bekämpft - d.h. der Crash wird nur hinausgeschoben.
    Der Klimawandel versucht man mit Demos zu besiegen - aber der masslose Konsum bleibt.
    • N. Y. P. 29.03.2020 12:04
      Highlight Highlight Der beste Kommentar hier.
    • Chrigi-B 29.03.2020 12:59
      Highlight Highlight "Das Virus versuchen wir weltweit zu bekämpfen indem wir zuhause bleiben - aber der Herd: unzumutbare Tiermärkte (Fledermäuse, Hunde, Katzen) sind wieder geöffnet."

      Also gemäss der Wirtschaftsdiktatur sind diese Märkte jetzt geschlossen. Aber sie haben ja auch erst einen Monat nach der ersten Mensch zu Mensch Übertragung dies an die WHO gemeldet.

      Was nehmen wir von dieser ganzen Misere mit?

      Wir sollten unsere industrielle Verbandlung mit China kritisch analysieren und sie in meinen Augen komplett kappen.

      Die ganze Produktion nach Europa zurück und die Arbeitslosigkeit ist somit gelöst.
    • Majoras Maske 29.03.2020 14:58
      Highlight Highlight Die Ursachen vieler gravierender Krankheiten wie Aids, Ebola oder eben das Corona-Virus liegt tatsächlich darin dass Menschen Wildtiere (durchaus auch aus finanzieller Not) verzerren und sich damit diese Krankheiten auf den Mensch übertragen.
      Gleichzeitig produziert das heutige System mehr übergewichtige Menschen als Hungernde. Es wäre schon heute möglich, die Welt zu ernähren - allen Übervölkerungsrufen zum Trotz.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Majoras Maske 29.03.2020 11:45
    Highlight Highlight Trump besitzt nicht über den Intellekt einen Bürgerkrieg zu gewinnen, auch wenn er Präsident ist.
    Und das Avatar-Model wirkt gar nicht so utopisch. Zu den Spätfolgen von Pandemien gehören durchaus kultureller und politischer Aufschwung und zwar im Sinne davon, dass Machtstrukturen hinterfragt werden.
    Noch ist es zu früh um zu sagen was die Leute aus der Erfahrung, wie zerbrechlich die Zivilisation tatsächlich ist, machen werden.
  • N. Y. P. 29.03.2020 11:39
    Highlight Highlight Herr Löpfe

    Die Akademiker, hier in der Kommentarspalte, nehmen ihre Gedankenspielereien eher belustigt zur Kenntnis.
    • Philipp Löpfe 29.03.2020 11:50
      Highlight Highlight Wo hast du deinen Abschluss her? Trump university?
    • N. Y. P. 29.03.2020 11:57
      Highlight Highlight Ich bin kein Akademiker.

      Gebe aber trotzdem immer wieder mal gerne meinen Senf dazu.

      Habe ich gerade in ein Wespennest gestochen ?
    • Philipp Löpfe 29.03.2020 12:03
      Highlight Highlight Mach weiter so. Aber warum hast du dann den Blödsinn mit den Akademikern gepostet?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Theophilus Carter 29.03.2020 11:38
    Highlight Highlight Der nächste Zyklus kann nur 2 Sachen beinhalten.

    1. Einen nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen.

    2. Die nächsten 50 Jahre eine konsequente und weltweite 1-Kindpolitik.
    • next_chris 29.03.2020 14:32
      Highlight Highlight Mit normaler Schule, Ausbildung, evil Universitaet bringst du die standard Familie in Afrika von 10-15 kinder auf 2-4 kinder pro Familie.
    • Majoras Maske 29.03.2020 15:06
      Highlight Highlight Was viele Geburtenraten-Experten nicht einsehen wollen ist, dass die Geburtenrate auch mit der Kindersterblichkeit zusammen hängt. Wenn von 2 Kindern eines keine fünf Jahre alt wird, dann macht man eben vier Kinder in der Hoffnung, dass zwei erwachsen werden und dass diese einem dann im Rentenalter unterstützen. Es gibt genügend Beispiele, dass die Geburtenrate automatisch sinkt, wenn die Kindersterblichkeit sinkt. Und Bildung sorgt dann dafür, dass die Eltern lernen lieber nur ein Kind mit Schulbildung zu haben statt 5 ohne Perspektiven.
    • next_chris 29.03.2020 15:36
      Highlight Highlight Im Speziellen, Bildung der Frau. Das macht den groessten Unterschied. Die Unterschicht und einfachen Arbeiter haben alle 10-15 Kinder.
  • TWilli 29.03.2020 11:31
    Highlight Highlight Der Leidensdruck muss wie geschrieben wurde sicher noch grösser werden. Wir können uns noch zu einfach/billig von den Problemen ablenken durch Ferien/unnötigen Konsum/etc. Und aus meiner Sicht wird die "Revolution" aus EU/USA oder China kommen, denn nur dort ist der Einfluss auf die Welt momentan gross genug. Es sei denn Afrika und Südamerika würden mal wirklich aufwachen und sich nicht mehr auf der Nase rumtanzen lassen (heisst Export von Nahrungsmitteln einstellen)
    • next_chris 29.03.2020 17:02
      Highlight Highlight Warum denn Export von Nahrungsmitteln aus Afrika und Suedamerika einstellen? Ich seh das Problem nicht.
  • Latryx 29.03.2020 11:29
    Highlight Highlight Eine kleine Korrektur: Die Nationalgarde ist die Milizarmee der USA, sie besteht in den unteren Strukturen aus freiwilligen Bürgern, die im täglichen Leben einer normalen Arbeit nachgehen. Die Nationalgarde wurde bereits in verschiedenen Staaten, wie z.B. New York, aufgerufen und unterstützt bereits mit dem corps of engineers die Baumassnahmen neuer Spitäler. Problematisch wird es erst, wenn unser lieber Herr Drumpf das Heer aufbietet. Die im allgemeinen Sprachgebrauch genannten DOD's würden einige Leute eher nervös machen.... noch ist es zum Glück nicht soweit ..
    • just sayin' 29.03.2020 15:38
      Highlight Highlight wahr, aber das hört sich einfach nicht dramatisch genug an, um in diesem artikel so verwendet zu werden.
  • Ich-meins-doch-nicht-so 29.03.2020 11:27
    Highlight Highlight Wem diese Betrachtung noch nicht radikal genug ist: das Schlimmste was uns passieren könnte ist nicht „Mad Max“ sondern eine Rückkehr ins alte System. Corona wird bereits angestossene Veränderungsprozesse beschleunigen und neue ermöglichen. Es ist an uns allen, die richtigen zu wählen. Ich hoffe wir lassen uns dabei von der Hoffnung auf Pandora und nicht von der Angst vor Mad Max leiten.
  • COVID-19 ist Evolution 29.03.2020 11:27
    Highlight Highlight Geld wurde als Meta-Instrument erfunden und Angebot und Nachfrage in einem regional begrenztem Markt flexibler gestalten zu können. Die heutige digitalisierte Gesellschaft bräuchte eigentlich das Konzept von Geld nicht mehr, Angebot und Nachfrage können global offengelegt werden. Die Verfügbarkeit von Geld ist heutzutage dagegen zunehmend ein Risiko, für die Wirtschaft und die Gesellschaft. Abschaffung von Geld würde dieses Risiko eliminieren. Das bedingungslose Grundeinkommen wäre ein erster wichtiger Schritt in diese Richtung.
  • Don Pomodoro 29.03.2020 11:08
    Highlight Highlight Vielen Dank für die spannenden Gedanken. In meinen Augen ist die Gretchenfrage, inwiefern wir unser Bedürfnis nach Konsum in den Griff kriegen können. Vielleicht erleben wir ja gerade, dass Mässigung und Genügsamkeit etwas Wunderbares ist...
  • Stefan Morgenthaler-Müller 29.03.2020 11:07
    Highlight Highlight Ein einflussreicher Unternehmer aus Schweden hat das gesagt. Was genau qualifiziert ihn für diesen Artikel? Wir haben 400 Millionen Leute in Europa, da findet man zu jedem Thema einen Unternehmer, Koch oder Fussballer der etwas über die Zukunft sagen möchte.
    • WeischDoch 29.03.2020 11:27
      Highlight Highlight Google mal den Herren ;) Gehört wohl zu den mächtigsten Familien...was die wollen, kriegen sie meist auch :) der hat wohl mehr infos als einige Regierungen😅
    • Stefan Morgenthaler-Müller 29.03.2020 11:38
      Highlight Highlight Ein schwedische Kopie der Rothschilds? :-D Alles klar, weischdoch.
    • WeischDoch 29.03.2020 14:19
      Highlight Highlight Korrekt :) Nur bitte ohne den Verschwörungsmist betrachten :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cpt. Jeppesen 29.03.2020 11:06
    Highlight Highlight Nichts wird sich ändern.

    Wenn die Massnahmen aufgehoben sind, ist es innert kürzester Zeit genau so wie zuvor. Die Leute haben weiterhin ihre Möglichkeiten, in jedem Haushalt hat es weiterhin ca. 2.2 Autos, Fernreisen werden wieder möglich sein, die finanziellen Mittel für Konsum existieren weiterhin und die Produktionsstätten dazu ebenfalls.

    Einzig die Angst vor dem Leben wird noch mehr gestiegen sein als heute schon. Mehr Helikoptereltern, mehr Forderung nach Autorität, mehr Forderungen nach Kontrolle.

    Die grundlegenden Probleme aber wird niemand anfassen, gleich wie heute oder gestern.
  • Robin Le Chapeau 29.03.2020 11:06
    Highlight Highlight Schöne Zusammenfassung der Möglichkeiten - das Virus könnte die Basis legen für eine bessere Welt, es wird aber womöglich seine Zeit brauchen und nicht von heute auf morgen geschehen. Dabei wird eventuell einiges vom Mad Max Szenario durchgemacht werden müssen. Die Kacke muss erst so richtig dampfen, bevor Blumen daraus wachsen.
  • cal1ban 29.03.2020 11:02
    Highlight Highlight Der ehemalige britische Premierminister Gordon Brown plädiert für die Gründung einer globalen Exekutive, der neben internationalen Organisationen wie der Weltbank auch Staatschefs und Gesundheitsexperten angehören sollen.

    https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/503129/Ehemaliger-britischer-Premier-Brown-plaediert-fuer-temporaere-Weltregierung

    Dazu kommt noch die Abschaffung von Bargeld und das Verbot von Edelmetallen in Privatbesitz.
    • homo sapiens melior 29.03.2020 12:01
      Highlight Highlight Weltregierung, ok. Aber warum die Abschaffung von Bargeld und Edelmetallen im Privatbesitz? Wegen der Hamster unter den Bonzen oder was?
    • cal1ban 29.03.2020 13:20
      Highlight Highlight Bargeldverbot: Um ihn Zukunft Bankanstürme zu verhindern. Goldverbot: Kapitalflucht verhinden. Ich weiss nicht warum es bei Gold immer heisst, ist nur etwas für die Reichen.
    • Majoras Maske 29.03.2020 15:14
      Highlight Highlight Privater Goldbesitz war in zahlreichen westlichen Ländern verboten als es den Goldstandard noch gab. Man kann nicht den Wert des Geldes an Gold knüpfen und privaten Haushalten (oder noch besser Spekulanten an der Börse) mit Angebot und Nachfrage erlauben den Wert des Goldes selbst zu bestimmen. Vermutlich würden diese sich auch eher wie die Opec und weniger wie Wohltäter aufführen.
      Entweder bestimmt jemand den Wert des Geldes oder man überlässt es dem Markt, aber beides zusammen geht nicht.
  • HugiHans 29.03.2020 10:56
    Highlight Highlight Etwas viel auf einmal für einen Sonntag morgen. Und vielleicht sollte der Bereich „Analyse“ noch in „Spekulationen &Thesen“ oder „Der Blick in die Glaskugel“ geändert werden. Wenn auch interessante Ansätze im Artikel vorhanden sind, mehr als Jahrmarktwahrsagerei ist das nicht.
    • homo sapiens melior 29.03.2020 12:12
      Highlight Highlight HugiHans
      Soll dein Kommentar vermitteln, dass du das alles besser weisst? Natürlich ohne Beweise. Stattdessen hast du grosszügig Beleidigungen ausgeteilt. Klassische Luftpumpe.

      Für eine neue Welt wünsche ich mir, dass auch die Besserwisser lernen, sich freundlich zu artikulieren. Grundsätzlich ist Besserwisserei nichts Schlechtes sofern sie sich nicht in destruktivem Zerfetzen und Beleidigungen erschöpft. Manchmal kann sie auch hilfreich sein.

      Ach ja, und mach dich mal schlau zum Thema "Konstruktive Kritik"! Damit hebt man sich nützlich von Trollen ab.
    • Erklärbart. 29.03.2020 12:13
      Highlight Highlight Hmm, Herr Löpfe - wo bleibt mein kritischer Kommentar?
    • Philipp Löpfe 29.03.2020 12:27
      Highlight Highlight Er war leider nicht kritisch, sondern unsachlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Frank the Tank 29.03.2020 10:52
    Highlight Highlight Ach das sind ja wieder wildestes Löpfe-Fantasien. Die Realität ist: in wenigen Wochen wird eine Therapie oder in Impfstoff gefunden, durch den die Sterberate massiv sinkt. Alles kehrt zurück zur Normalität wie Sie vorher war! Ob das gut oder schlecht ist, ist eine ganz andere Frage.
    • bokl 29.03.2020 11:50
      Highlight Highlight @Frank
      In wenigen Monaten, nicht Wochen.
  • Paulsson 29.03.2020 10:49
    Highlight Highlight Ich hoffe auf Avatar und empfehle alles von Harald Welzer zur Lektüre...
  • RAZZORBACK 29.03.2020 10:49
    Highlight Highlight "Das nach wie vor reichste Land der Welt tut sich schwer mit der Bewältigung der Corona-Krise"

    Ist das wirklich so?
    Die USA ist doch das am höchsten verschuldete Land? Alles auf Pump, oder sehe ich das falsch?

    Danke für die Aufklärung.
  • elco 29.03.2020 10:43
    Highlight Highlight Dabei wollten wir doch nur kurz die Welt retten...
  • Erklärbart. 29.03.2020 10:43
    Highlight Highlight Lustig dass sogar einer vom Format Löpfe auf Filme wie Mad Max kommt. Jedenfalls sind die letzten Tage unter anderem folgende Filme im TV gelaufen: Mad MAX (Fury Road), I Am Legend und gestern Die Hard 4.0.

    Die TV-Planung wird Zufall sein, aber passen hervorragend zur aktuellen Situation. Und bei allen drei stellt man sich unweigerlich die Frage: was wenn es Corona auch so weit bringt?

    Schön dass sich nun auch ein Löpfe diese Frage stellt.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 29.03.2020 11:40
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • Erklärbart. 29.03.2020 11:52
      Highlight Highlight Naja, finde schon dass Löpfe kein schlechter Journalist ist bzw. eher zu den etablierten und seriösen seiner Garde gehört. Er polarisiert. Oder leistet sich ab und zu reisserische Titel...
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 29.03.2020 12:13
      Highlight Highlight echt jetzt gelöscht obwohl ich nur eine Frage gestellt habe?

      Das ist jetzt übler als bei 20min , ich würde das unter Zensur abhacken?

      Darf man diese Analyse echt nicht als Fantasy bezeichnen ?

      Ist jetzt nur eine Frage.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bynaus 29.03.2020 10:36
    Highlight Highlight Ich befürchte, Avatar ist wohl kaum das richtige Vorbild für eine "grüne, entspannte Gesellschaft". Die Erde iat dort übervölkert, verarmt, und so ressourcenhungrig, dass bereits Planeten im nächsten Sternsystem nach etablierten Methoden des Kolonialismus ausgeplündert werden... nein, wenn schon, ist das utopische Szenario bei Star Trek zu finden. Eine geeinte Menschheit, keine Armut, Arbeit als Selbstzweck, die Erde ein erneuertes Paradies und der Blick der Menschheit ist nach weit draussen gerichtet.
    • Paulsson 29.03.2020 11:15
      Highlight Highlight Der Vergleich mit Avatar dürfte - im Gegensatz zu Mad Max - darauf abgezielt haben, wie harmonisch das Volk der Na'Vi untereinander und mit der Natur lebt (natürlich bevor der Virus Mensch auf Pandora einfällt). Insofern durchaus ein zutreffender Vergleich...
    • Faceoff 29.03.2020 11:19
      Highlight Highlight Glaube, Köpfe meint eher die Na'vi als die die Menschen mit diesem Beispiel von Gesellschaft.
    • Gubbe 29.03.2020 11:45
      Highlight Highlight "das utopische Szenario bei Star Trek"
      'Es ist ein Scenario, wo Menschen den Blick nach weit draussen richten'
      Es bleibt ihnen nichts anderes übrig, sie sitzen in einem Raumschiff.
    Weitere Antworten anzeigen

10 Tage Sommerferien in der Schweiz – hier kommt dein Reiseplan für das Zürcher Oberland

Nach den Ferienvorschlägen für den Jura und die Innerschweiz entdecken wir heute ein eher unbekanntes Gebiet: im und um das Zürcher Oberland. Ideal auch mit Kindern. Viel Spass!

Auch wenn die Grenzen doch noch öffnen: Ferien in der Schweiz dürfte für viele die Realität bedeuten. Damit wir nicht alle an den bekannten Hotspots die schönsten Tage im Jahr verbringen müssen, zeigen wir euch hier einige Vorschläge. Nach der Entdeckung des Juras und der Innerschweiz zieht es uns in der dritten Folge etwas nordöstlicher: von Winterthur via Tösstal ins Zürcher Oberland bis Rapperswil.

Warum? Der Autor kommt aus der Gegend. Eine Arbeitskollegin aus dem Aargau meinte kürzlich zu …

Artikel lesen
Link zum Artikel