Im Bild
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Dieses Bild geht um die Welt – denn es steckt alles drin, was es zur Flüchtlingskrise zu sagen gibt 



An aerial view shows the Zaatari refugee camp, near the Jordanian city of Mafraq July 18, 2013. U.S. Secretary of State John Kerry spent about 40 minutes with half a dozen refugees who vented their frustration at the international community's failure to end Syria's more than two-year-old civil war, while visiting the camp that holds roughly 115,000 Syrian refugees in Jordan about 12 km (eight miles) from the Syrian border. REUTERS/Mandel Ngan/Pool (JORDAN - Tags: POLITICS SOCIETY IMMIGRATION TPX IMAGES OF THE DAY) - RTX11QHF

Aktuell leben in Zaatari rund 80'000 Syrer.
Bild: © POOL New / Reuters/REUTERS

In dem Flüchtlingscamp Zaatari, welches sich in der Nähe der Jordanischen Stadt Mafraq befindet, leben derzeit rund 80'000 Flüchtlinge aus Syrien. Das Lager gilt als eines der grössten weltweit, es existiert bereits seit 2012.

Das Foto selbst ist nicht ganz neu – als dieses am 18. Juli 2013 aufgenommen wurde, lebten hier gar 115'000 syrische Flüchtlinge. Doch ganz aktuell macht es im Internet erneut die Runde. Der Grund: Es bringt die derzeitige Flüchtlingsproblematik mit einem Bild auf den Punkt.

Denn in ganz Jordanien leben gerade mal knapp 7 Millionen Menschen – also weniger als in der Schweiz. Dennoch nimmt das Land mehrere zehntausend Syrer auf. Auf dieses Missverhältnis – und auf die fehlende Bereitschaft der europäischen Länder, Flüchtlinge aufzunehmen – wollen all jene Menschen aufmerksam machen, die das Bild im Internet verbreiten.

Unter anderem der deutsche Linken-Politiker Gregor Gysi:

Ganz aktuell kämpft man in Zaatari mit dem Wetter:

Ein Blick in das Flüchtlingslager:

Das Leben im jordanischen Flüchtlingscamp

(viw)

Dir gefällt diese Story? Dann like uns doch auf Facebook! Vielen Dank! 💕

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

17
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
17Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sir Lanzelot 09.09.2015 22:05
    Highlight Highlight Soll ich nun vergiftete Smarties belegen, oder kannst Du meinen Gedanken nicht folgen?

    Warum erbringst nicht einfach du den Beweis, das alle Asylheime von Nazis angezündet wurden?
  • Sir Lanzelot 08.09.2015 20:38
    Highlight Highlight Nun, wie würden wohl die Flüchtlinge reagieren wenn ein identisches Lager in der Schweiz eröffnet würde? Rein hypothetisch natürlich...
    Ich denke sie würden es eigenhändig abfackeln,
    in den Hungerstreik treten oder schlicht weiterziehen...
    • philipp meier 09.09.2015 07:55
      Highlight Highlight sie leben hier teils in zeltlagern und teils in luftschutzbunkern und nichts dergleichen passiert, was du hier behauptest
    • Sir Lanzelot 09.09.2015 20:31
      Highlight Highlight Klar, die ganzen Asylheime in Deutschland wurden ALLE von Nazis abgefackelt... Auch wenn der Brandherd nachweislich hinter verschlossenen Türen zu finden war.
    • philipp meier 09.09.2015 21:07
      Highlight Highlight wenn die eine behauptung nicht stimmt, stellst du einfach eine andere auf? netter versuch;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • StealthPanda 08.09.2015 15:14
    Highlight Highlight Ich versteh den vergleich mit der Schweiz nicht. Jordanien hat mehr als doppelt so viel Fläche wie die Schweiz und zudem ein Wüstenklima mit niederschlägen von 100mm pro jahr. In Jordanien ist es möglich eine Zeltstadt zubauen hingegen in Europa müssten Häuser oder zumindest Container hingestellt werden.
    • StealthPanda 08.09.2015 15:45
      Highlight Highlight Dä wäre doch aber spenden beim UNHCR deutlich gescheiter. Die haben die Infrastruktur dort schon erstellt zudem fehlen 3 Mia. nur um die Grundversorgung zu decken.
    • Sapere Aude 08.09.2015 17:09
      Highlight Highlight Ich helfe dir gerne dabei und habe für dich einige Zahlen recherchiert. Zur Erläuterung vorneweg Jordanien = J und Schweiz = CH k = 1000
      Landesgrösse
      CH= 41k km2 \ J = 89k km2
      Bevölkerungsdichte
      CH = 200 pro km2 \ J = 74 pro km2
      Bruttoinlandprodukt
      CH = 636 Mrd USD \ J = 38 Mrd USD
      Quelle: Wikipedia
      Aufgenommene Flüchtlinge
      CH = 48k \ J = 337k (quelle bms\wikipedia)
      Noch Fragen?
    • StealthPanda 08.09.2015 18:33
      Highlight Highlight @Sapere. Danke für die Zahlen. Doch auf was willst du hinaus? Das wir uns das "locker" leisten könnten? Jein könnte sein?!. Ich rechne jetzt nur mal mit ein paar Containern. Einfach mal nachgerechnet sagen wir wir verschieben alle 337k Flüchtlinge in Container a 4 Personen ( soll ja Human sein besser währen 2 Pers.) sind das 84'250 Container bei einer Miete von 350Eur( Grösster anbieter in Europa) sind es kosten von 29'487'500/Monat ohne Boden Miete/ Personal/ Nahrung/ sonstiges. Zeitraum von 4 Jahren 1'415'400'000Eur.( Doppelt soviel bei 2er Belegung)
    Weitere Antworten anzeigen
  • StealthPanda 08.09.2015 13:45
    Highlight Highlight District 9 in Real Life.
    Benutzer Bild
  • Anded 08.09.2015 12:31
    Highlight Highlight Was ist eigentlich so der aktuelle Stand auf der zentralen Mittelmeerroute? Ertrinken da keine Afrikaner mehr, oder ist bei den Medien die Balkanroute nun beliebter, weil die Syrer mehr Mitleid und Klicks generieren? War ein ziemlich harter Cut vor ein paar Wochen, und zwar in allen Medien. Hat sich das reale Elend da tatsächlich so krass verlagert, oder ist es nur der Fokus der Medien?
    • StealthPanda 08.09.2015 16:08
      Highlight Highlight Ganz ehrlich hab ich diese wannabe Facebook Solidalisierung/ Profilierung sowieso satt. Überall Welcome Refugees und sowieso und überhaupt. Das vor ein paar Monaten fast 2000 Menschen auf einem Schiff in Asien gestorben sind Interessiert keinen. Das jeden Tag Kinder verhungern wird getrost vernachlässigt ( Ist ja nicht in den Medien somit egal). Aber Hauptsache jeder klopft sich auf die Schulter dass er einen Post/ Twitter Nachricht schreibt wie Arm diese Leute sind. Wer wirklich helfen will Mietet sich einen Laster und holt die Leute persönlich ab und schreibt nicht nur Welcome Refugee.
    • Alex23 08.09.2015 19:49
      Highlight Highlight @Panda
      Warum nur gibt es immer Leute, die so genau wissen, was man tun "sollte" und die liebend gerne schlecht reden, wenn andere etwas, noch so kleines, Positives tun?

      Wenn die Medien sich phasenweise mehr mit einem Schauplatz als mit einem anderen beschäftigen, so liegt das daran, dass es an vielen Stellen "brennt" und ein vorübergehendes Fokussieren in der Natur der Sache liegt. Niemand sagt damit, dass die anderen traurigen Schauplätze weniger Aufmerksamkeit verdienen würden.

31 Tweets, die unsere aktuelle Coronavirus-Situation auf den Punkt bringen

Und schon wieder eine völlig subjektive Auswahl lustiger (und manchmal auch nachdenklicher) Tweets, die unsere Gesellschaft in der momentanen Coronavirusphase treffend beschreiben. Viel Spass.

In der nächsten Folge: «Können die Menschen den Rassismus überwinden, die Armut besiegen und den Klimawandel verhindern? Schalten Sie nächste Woche wieder ein!»

Wenn du Gras im Auto hast und in eine Verkehrskontrolle kommst: «Ich habe das Coronavirus.»

Artikel lesen
Link zum Artikel