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Angriffe in Xinjiang

Acht Menschen in China zum Tod verurteilt



FILE - In this May 22, 2014 file photo, armed policemen patrol past a building whose window was damaged by an explosion in Urumqi, northwest China's Xinjiang region.  Chinese state media say eight people have been sentenced to death for involvement in two attacks that left 46 people dead earlier this year in the far western region of Xinjiang. State broadcaster China Central Television said the Urumqi Intermediate People's Court announced the verdicts on Monday, Dec. 8, 2014. It said five others received suspended death sentences. (AP Photo/Kyodo News) JAPAN OUT, MANDATORY CREDIT

Bei den Anschlägen im März wurden mehr als vierzig Menschen getötet. Bild: AP/Kyodo News

Wegen gewaltsamer Attacken mit Dutzenden Toten in der westchinesischen Provinz Xinjiang sind acht Menschen zum Tod verurteilt worden. Fünf andere Angeklagte erhielten ausgesetzte Todesstrafen, was in der Regel lebenslanger Haft gleichkommt.

Dies berichtete der staatliche Fernsehsender CCTV am Montag. Weitere vier Menschen wurden demnach zu Gefängnisstrafen verurteilt.

In Xinjiang waren im Frühjahr bei zwei Attacken auf einen Markt und einen Bahnhof mehr als 40 Menschen getötet worden. Auch mehrere Angreifer starben. Die Provinz ist die Heimat der muslimischen Minderheit der Uiguren und häufig Schauplatz von Anschlägen.

Xinjiang gilt neben Tibet als der grösste Krisenherd des Vielvölkerstaats. Die uigurische Minderheit sieht sich kulturell, sozial und wirtschaftlich benachteiligt und durch die systematische Ansiedlung von ethnischen Han-Chinesen zunehmend an den Rand gedrängt. (sda/afp)

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