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Fans spill their drinks as Milwaukee Bucks' Michael Carter-Williams dives to save a ball from going out of bounds during the second half of an NBA basketball game against the Boston Celtics Wednesday, April 15, 2015, in Milwaukee. The Celtics won 105-100. (AP Photo/Morry Gash)

Das gibt Arbeit für den Bierverkäufer: Michael Carter-Williams fliegt ins Publikum. Bild: AP

NBA-Stars greifen nun arbeitslosem Hallen-Personal unter die Arme



Während die Stars in Nordamerika wegen Meisterschafts-Unterbrechungen keine finanziellen Sorgen plagen, sieht das zum Beispiel beim Hallen-Personal ganz anders aus. Die NBA zeigt Solidarität mit den Angestellten in den Arenen – aber nicht nur sie. Die Golden State Warriors wollen die Mitarbeiter in ihrer Halle mit einer üppigen Spende unterstützen. Den Angestellten soll mit einer Million Dollar geholfen werden.

Der Besitzer des Basketball-Vereins, die Spieler und die Trainer bringen diese Summe angesichts der Ausbreitung des Coronavirus gemeinsam für das Personal auf. Die Warriors beschäftigen nach eigenen Angaben bei jedem Heimspiel mehr als 1000 Menschen in verschiedenen Teilzeitpositionen, von Personal an den Essständen bis zum Sicherheitspersonal. «Als Spieler wollten wir gemeinsam mit dem Besitzer und den Trainern etwas tun, um den Kummer in dieser Zeit zu lindern», sagte Stephen Curry, das Aushängeschild des NBA-Teams.

Curry unterstützt auch 18'000 Kinder, damit sie nach den Schulschliessungen trotzdem zu essen haben.

«Wir können das gemeinsam durchstehen», erklärte auch Superstar Giannis Antetokounmpo (25) in den sozialen Netzwerken. Der Flügelspieler von den Milwaukee Bucks kündigte an, 100'000 Dollar an die Hallen-Mitarbeiter zu spenden.

Jungstar Zion Williamson (19) von den New Orleans Pelicans will dem in nichts nachstehen. Der Neuling möchte für die Gehälter der Angestellten im Smoothie King Center seines Teams für die nächsten 30 Tage aufkommen. So lange soll die stärkste Basketball-Liga der Welt wegen der Coronavirus-Krise vorerst pausieren.

«Erst diese Leute machen unser Spiel möglich», schrieb Williamson in den sozialen Netzwerken. Viele Menschen in New Orleans hätten ausserdem immer noch unter den Folgen von Hurrikan Katrina 2005 zu leiden.

Die Dallas Mavericks wollen ihren Hallen-Angestellten Gehalt für die sechs Heimspiele zahlen, die während der vorläufigen 30-Tage-Pause angesetzt waren. Zuvor hatten unter anderen schon Kevin Love von den Cleveland Cavaliers und Detroit Pistons Star Blake Griffin Spenden an die Mitarbeiter in ihren Hallen angekündigt. Die zwei Schweizer NBA-Stars Clint Capela und Thabo Sefolosha äusserten sich auf Twitter und Instagram bislang nicht in dieser Angelegenheit. Capela schrieb vor zwei Tagen: «Es liegt an jedem einzelnen von uns, die notwendigen Vorkehrungen zu treffen, damit wir die Krise durchstehen und bald zur Normalität zurückkehren können.»

Auch im Eishockey oder im Baseball werden solche Anstrengungen unternommen. So wollen die Detroit Red Wings aus der NHL und die Detroit Tigers aus der MLB einen Fonds mit einem Umfang von einer Million Dollar für die Hallen-Mitarbeiter einrichten. Beide Vereine haben denselben Besitzer. (ram/sda/dpa)

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6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Kuba 14.03.2020 14:33
    Highlight Highlight Einige NHL Spieler ziehen nach, finde ich grossartig 👍
  • TWilli 14.03.2020 12:20
    Highlight Highlight Sehr schöne Geste.
    Aber wenn man ehrlich ist, wäre es besser wenn sich Superreiche (Sportler, Besitzer, CEOs) generell für bessere Arbeitsbedingungen der Angestellten einsetzen. So dass die Angestellten gar nicht auf solche Spenden angewiesen wären.
  • Randalf 14.03.2020 10:10
    Highlight Highlight
    Super.
    Dieses Beispiel sollte auch bei uns Schule machen.
  • banda69 14.03.2020 10:09
    Highlight Highlight Finde ich grossartig!

    Andererseits sehe ich es als Aufgabe des Staates bzw. der Regierung in solchen Situationen für Menschen in Not aufzukommen. Nur ist es aber leider so, dass rechte Politik (SVP, Trump und Komsorten) seit Jahren gegen den Staat und alles Soziale schiesst und Mittel entzieht.
  • Nothingtodisplay 14.03.2020 09:53
    Highlight Highlight Es würde also gehen. Schön zu sehen. Nur braucht es (scheinbar) immer zuerst eine Krise um etwas mehr Menschlichkeit zu erfahren.
    Schöne gesten.
  • atorator 14.03.2020 09:29
    Highlight Highlight Obwohl ich kein grosser Amerika-Fan bin, aber sowas bewundere ich. Oder wenn nach einem Hurricane einfach irgendwelche Leute Wasser, Essen und Schaufeln einpacken und 5 Stunden fahren um zu helfen. Völlig ineffizient zwar, aber egal. Es gibt Zeiten da brauchen wir einen gemeinsamen Spirit

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