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Die erste Frau an der Spitze eines grossen Schweizer Providers tritt bereits wieder ab

UPC Schweiz bekommt einen neuen Chef. Es ist der niederländische Manager Baptiest Coopmans, ein Fusions-Spezialist.



Wechsel an der Spitze von UPC nach dem gescheiterten Verkauf an Sunrise: Ab dem 1. Februar 2020 leitet Baptiest Coopmans die Geschicke der Schweizer Kabelnetzbetreiberin.

Seine Vorgängerin, die rumänische Managerin Severina Pascu, wechselt nach knapp eineinhalb Jahren an der Spitze von UPC Schweiz zu Virgin Media, der grössten Tochtergesellschaft der britisch-amerikanischen UPC-Besitzerin Liberty Global.

Severina Pascu, designierte CEO von UPC, portraitiert am 1. Oktober 2018 in Wallisellen.
(KEYSTONE/Gaetan Bally)

Severina Pascu: laut ihrem Wikipedia-Eintrag die erste Frau «an der Spitze einer grossen Schweizer Telekommunikationsfirma». Bild: Liberty Global

Pascu hatte ihren Posten bei UPC Schweiz im Oktober 2018 angetreten. Wurde die erste Frau an der Spitze eines grossen Schweizer Telekom-Unternehmens «wegbefördert»?

Fakt ist: Letzten Oktober platzte der 6,3 Milliarden Franken schwere Kauf von UPC durch Sunrise überraschend und praktisch in letzter Minute – wegen des Widerstandes grosser Sunrise-Aktionäre. Bei Sunrise nahmen in der Folge Konzernchef Olaf Swantee, Verwaltungsratspräsident Peter Kurer und Vizepräsident Peter Schöpfer den Hut.

Fusions-Spezialist

Bei UPC Schweiz soll nun der 54-jährige Coopmans das Unternehmen weiter auf Wachstumskurs halten.

Baptiest Coopmans, UPC Schweiz, Liberty Global

Baptiest Coopmans. Bild: Liberty Global

Über den früheren KPN-Manager aus der Niederlande gibt es hierzulande kaum Medienberichte. Er war 2013 als CEO und Managing Director von UPC Niederlande zu Liberty Global gestossen und gilt als Fusions-Spezialist. Er hat den Zusammenschluss von UPC Niederlande mit dem grössten niederländischen Kabelnetzbetreiber Ziggo orchestriert.

Man habe mit Coopmans eine «äusserst qualifizierte» Führungsperson für die Position gefunden, heisst es in der Medienmitteilung von UPC Schweiz. In dem Communiqué wird die geplatzte Fusion – wie zu erwarten – nicht erwähnt.

In der Medienmitteilung wird Pascu für ihre Rolle bei der Einführung des Wachstumsplans von UPC gelobt. Unter ihr seien «diverse innovative Produkte und Dienstleistungen eingeführt» worden. Zudem habe sie ein starkes Team aufgebaut.

«Der Schweizer Markt ist herausfordernd und hart umkämpft, aber in Europa führend in Bezug auf Innovation und Digitalisierung», lässt sich ihr Nachfolger zitieren.

Quellen:

(dsc/sda/awp)

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