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Bayern werfen Kovac raus – und kassieren den Spott der Fans

04.11.2019, 07:1604.11.2019, 07:17

Paukenschlag am Sonntagabend: Der FC Bayern München hat seinen Trainer Niko Kovac entlassen. Trotz eines Doubles bleiben vielen Bayern-Fans vor allem unruhige Zeiten in Erinnerung, wenn sie an die 455 Tage ihrer Mannschaft unter Niko Kovac zurückdenken.

Auf einen Bayern-Fan kommt in Deutschland (mindestens) ein Bayern-Spotter. Und so ist es wenig überraschend, dass die Entscheidung der Verantwortlichen an der Säbener Strasse auch mehr Witze produziert hat, als die Frankfurter am Samstag Tore gegen den Rekordmeister.

Für alle Leser, die sich verklickt haben: Der Trainer Jupp Heynckes hat die Bayern in den letzten zehn Jahren schon dreimal aus einer Krise gerettet. Bayern-Boss Hoeness hätte Heynckes gerne behalten. Ging aber nicht. Also setzte er Kovac auf die Trainerbank.

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Wie es nun weitergeht

Apropos, Uli Hoeness. Der Bayern-Präsident will einen prächtigen Abschied, wenn er auf der Mitgliederversammlung des FC Bayern am 15. November nicht mehr als Präsident kandidieren will. Nun dürften die Trainer-Turbulenzen das lange geplante «Servus» des Kovac-Befürworters aber überschatten.

Zuletzt war es nicht nur die fehlende Konstanz, die dem Trainer vermehrt Kritik einbrachte. Mit dem überflüssigen «Not-am-Mann»-Kommentar zum häufig als Reservisten eingesetzten Thomas Müller machte sich Kovac keine Freunde. Nach schwachen Spielen nahm er stärker die Profis in die Kritik und sich selbst davon aus.

Auch dass Kovac seine Stärken als Trainer in den Punkten Kompaktheit und Defensivverhalten hat, war zuletzt überhaupt nicht mehr zu sehen. 16 Gegentore sprechen eine klare Sprache: Das sind mehr als bei Aufsteiger Union Berlin und so viele wie zu diesem Saisonzeitpunkt zuletzt unter Jürgen Klinsmann im Jahr 2008.

(pb/abu/dpa)

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