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Sportnews-Ticker: Hattrick: Vingegaard gewinnt auch den Giro d'Italia

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Hattrick: Vingegaard gewinnt den Giro +++ Ehammer schraubt Schweizer Rekord in die Höhe

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
31.05.2026, 19:1031.05.2026, 19:10
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Jonas Vingegaard holt sich den Giro-Sieg
Nach seinem erstmaligen Triumph im vergangenen Herbst an der Vuelta gewinnt Jonas Vingegaard bei seinem Debüt auch erstmals den Giro d'Italia. Der Däne triumphiert in der Gesamtwertung mit über fünf Minuten Vorsprung auf den zweitplatzierten Österreicher Felix Gall.

Vingegaard war auch gemessen an den Etappensiegen (5) der überragende Fahrer in der ersten Grand Tour des Jahres. Nun möchte er im Juli zum dritten Mal nach 2022 und 2023 die Tour de France gewinnen. Tagessieger in der 21. und letzten Etappe in Rom wurde der Italiener Jonathan Milan. (abu/sda)

Schlegel gewinnt beim Comeback
Werner Schlegel feiert beim St. Galler Kantonalfest in Schmerikon nach rund zweiwöchiger Wettkampfpause seinen 10. Kranzfestsieg. Im Schlussgang bezwingt der Toggenburger Damian Ott.

Schlegel wurde bei seiner Rückkehr ins Sägemehl vom Einteilungsgericht nicht geschont. Im Anschwingen am Morgen wurde dem Schlussgangteilnehmer vom Eidgenössischen in Mollis mit Armon Orlik der grösstmögliche Brocken vorgesetzt. Auf den Gestellten gegen den Schwingerkönig liess Schlegel vier Siege gegen Nicht-Eidgenossen folgen. Im Schlussgang bezwang er schliesslich Damian Ott, der mit einem halben Punkt Vorsprung in die Endausmarchung stieg und dem ein Gestellter zum Festsieg gereicht hätte. (abu/sda)
Ehammer schraubt Zehnkampf-Rekord auf 8778 Punkte
Simon Ehammer gelingt beim Zehnkampf in Götzis ein hochkarätiger Schweizer Rekord. Der Appenzeller erreicht 8778 Punkte und steigert sich um 203 Zähler, die er vor einem Jahr im Vorarlberg erzielt hat.

Im Gesamtklassement schafft Ehammer vor dem Weltmeister und Olympia-Zweiten Leo Neugebauer den Sieg. Noch nie gab es beim Mehrkampf-Mekka in Götzis einen Schweizer Sieg. Nun schlagen bei der 51. Auflage Ehammer und Annik Kälin gleich doppelt zu. (abu/sda)


Kwarazchelia ist der MVP der Champions-League-Saison
Chwitscha Kwarazchelia von Sieger Paris Saint-Germain ist von einer Expertengruppe der UEFA als Spieler der letzten Champions-League-Saison gekürt worden.

In der abgelaufenen Saison trug Kwarazchelia zehn Tore zur erfolgreichen Titelverteidigung der Pariser bei und provozierte am Samstagabend im Final in Budapest den Penalty zum 1:1, den sein Vorgänger als MVP der Champions League, Ousmane Dembélé, verwandelte. (abu/sda)


Annik Kälin schafft Schweizer Siebenkampf-Rekord
Annik Kälin überzeugt beim Mehrkampf-Meeting in Götzis mit Schweizer Rekord im Siebenkampf. Die Bündnerin schafft im Vorarlberg 6726 Punkte, 87 Zähler mehr als bei ihrem 4. Platz an den Olympischen Spielen in Paris.

Die 26-Jährige geht als Führende in den abschliessenden 800-m-Lauf und kämpft auch um den ersten Schweizer Gesamtsieg in der 51. Auflage des Traditions-Meetings. Das schafft sie. (abu/sda)

Auftaktsiegerin Wiebes vom Giro ausgeschlossen
Der Giro d'Italia der Frauen beginnt mit einem Paukenschlag. Beim Comeback von Marlen Reusser wird die Auftaktsiegerin Lorena Wiebes wegen eines um 20 Gramm zu leichten Velos von der Rundfahrt ausgeschlossen.

Wiebes' Team SD Worx reagierte entrüstet auf die von der Rennleitung ausgesprochene Strafe gegen die 27-jährige Niederländerin und hinterfragte die Gewichtskontrollen der Velos an der Italien-Rundfahrt. Laut der Jury brachte Wiebes' Velo nur 6,78 statt der geforderten 6,8 Kilogramm auf die Waage. SD Worx kann sich das Messergebnis nicht erklären, schliesslich sei Wiebes in der laufenden Saison mehrmals das Velo in gleichem Aufbau gefahren und habe damit Siege errungen. (abu/sda)

Yverdon steigt auf Kosten von Thun auf
Yverdon schafft den Aufstieg in die Super League der Frauen. Die Waadtländerinnen belegen nach den sechs Spieltagen der Auf-/Abstiegsrunde den 2. Platz hinter Luzern, das den Klassenerhalt sicher schaffte. Als Absteiger steht der FC Thun fest. (abu/sda)


Kriens-Luzern krönt sich erstmals zum Meister
Der HC Kriens-Luzern ist zum ersten Mal in seiner Klubgeschichte Schweizer Meister. Die Innerschweizer nutzen ihren ersten Matchball und landen in Schaffhausen mit 39:33 den entscheidenden dritten Sieg in der Best-of-5-Finalserie gegen die Kadetten.

In der Qualifikation noch hinter den Kadetten gelandet, zeigte der HC Kriens-Luzern in der entscheidenden Phase der Meisterschaft einen wahren Steigerungslauf. In der Finalserie gegen den Meister der letzten vier Jahre liessen die Innerschweizer, die künftig von Nationaltrainer Andy Schmid in einem Doppelmandat trainiert werden, nichts anbrennen - anders als noch 2023 und 2024, als im Final die Kadetten das bessere Ende für sich behielten. (abu/sda)
Kanada mit Davies, David und dem Ex-Basler Millar
Der Schweizer WM-Gegner Kanada gibt im Rahmen eines Trainingslagers in Charlotte, North Carolina, sein Kader für das Heimturnier bekannt. Die Hälfte der 26 aufgebotenen Spieler war bereits vor vier Jahren an der WM in Katar dabei.

Die bekanntesten Namen im Aufgebot von Nationaltrainer Jesse March sind Aussenverteidiger Alphonso Davies von Bayern München und Stürmer Jonathan David von Juventus Turin. Ebenfalls im Kader ist der ehemalige Basler Liam Millar von Premier-League-Aufsteiger Hull City. Das Trio gehörte schon vor vier Jahren in Katar zum kanadischen WM-Aufgebot.

Der als Captain vorgesehene Davies kuriert derzeit eine Oberschenkelverletzung aus und wird voraussichtlich am Montag zum Team des Co-Gastgebers stossen. (car/sda)


Jasmin Liechti mit zweitem Profisieg
Die Schweizer Radrennfahrerin Jasmin Liechti gewann die 2. Etappe der Bretagne Ladies Tour. Die 23-jährige Bernerin nahm den anderen Fahrerinnen im 24,7 km langen Einzelzeitfahren rund um Plomodiern 27 Sekunden und mehr ab. Für Liechti, die durch ihren Triumph auch die Führung in der Gesamtwertung übernahm, war es der zweite Sieg bei den Profis. Ihre Premiere feierte sie vor etwas mehr als einem Monat beim Eintagesrennen Gran Premio Della Liberazione Donne. (car/sda)


Vingegaard eine Klasse für sich
Jonas Vingegaard dominiert die 109. Ausgabe des Giro d'Italia nach Belieben. Der Däne gewinnt die 20. Etappe solo und steht vor dem Gesamtsieg.

Vingegaard schloss auf dem 200 km langen Teilstück von Gemona del Friuli nach Piancavallo im Schlussanstieg der Kategorie 1 zu einer Ausreissergruppe auf und liess diese sogleich stehen.

Zum Abschluss der 109. Ausgabe der Italien-Rundfahrt folgt am Sonntag ein auf die Sprinter zugeschnittener Rundkurs um Rom. (car/sda)


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