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7 Millionen Franken am Glückskette-Sammeltag für Afrika



Die Glückskette sammelt an einem nationalen Spendentag heute Dienstag Geld für die Opfer der Hungersnot in Afrika. Bis 22 Uhr sind rund 7 Millionen Franken an Spenden zusammengekommen.

Das sagte Glückskette-Direktor Tony Burgener in der Sendung «10vor10» des Schweizer Fernsehens SRF am Dienstagabend. Zu verdanken sei das namentlich dem Engagement von jungen Leuten auf den sozialen Netzwerken, sagte Glückskette-Sprecherin Daniela Toupane auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda.

Die Hungersnot sei zwar in den Köpfen und in den Medien wenig präsent, stellte die Sprecherin fest. Doch sobald die Menschen wüssten, was passiert, hätten sie Lust, etwas zu ändern.

«Glückschette, Leuthard, guete Tag»

Bundespräsidentin Doris Leuthard hatte den Sammeltag am frühen Dienstagmorgen auf Radio SRF 1 eröffnet. Sie appellierte an die Solidarität mit den unschuldigen Opfern der Hungersnot in Somalia, Nigeria und dem Südsudan. Wenn jetzt geholfen werde, könne vielleicht noch das Schlimmste verhindert werden, sagte Leuthard.

Die Bundespräsidentin engagierte sich zudem persönlich für die Sammlung, ebenso taten dies über 500 Freiwillige. In der Telefonzentrale im Fernsehstudio SRF in Zürich nahm sie während einer Stunde mehrere Dutzend Spendenzusagen am Telefon entgegen.

«Da isch Glückschette, Leuthard, guete Tag», bekam eine Anruferin zu hören. Gleich darauf lachte Leuthard - offensichtlich wurde sie sofort erkannt, wie auf einem sda-Video zu sehen war. Laut Toupane hat Leuthard unter anderem eine Spende von 20'000 Franken notieren dürfen. Das habe die Bundespräsidentin überrascht.

Über 500 Freiwillige

Über 500 Freiwillige nehmen noch bis Mitternacht in Chur, Genf, Lugano und Zürich Anrufe an. Die Bevölkerung kann den Sammeltag über Facebook, Twitter und Instagram teilweise live miterleben und sich dank Interviews, Videos und Fotos ein genaueres Bild über die katastrophale Situation machen und sich dabei auch selber einbringen.

Die Glückskette und ihre Partnerhilfswerke hatten bereits Mitte März Alarm geschlagen und zu Spenden aufgerufen. Schon vor dem Dienstag gingen über eine Million Franken an Spenden ein.

Spenden für die Opfer der Hungersnot in Afrika können online auf www.glueckskette.ch, über die Swiss-Solidarity-App der Glückskette oder aber auf das Postkonto 10-15000-6 (Vermerk «Hungersnot in Afrika») überwiesen werden. (sda)

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