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USA schliessen weitere Steuerschlupflöcher für Grosskonzerne



Das US-Finanzministerium treibt die Schliessung von Steuerschlupflöchern für Grosskonzerne wie Apple voran. Die Behörde beschloss am Donnerstag neue Vorschriften zur Abschaffung von legalen Steuertricks.

Bislang wurden im Ausland gezahlte Steuern der US-Unternehmen in den USA angerechnet, wodurch deren Steuerlast in den USA sank. Dieses Verfahren solle nun zugunsten der USA geändert werden. Apple wollte sich dazu nicht äussern. Auch andere Konzerne wie Amazon und McDonald's stehen am Steuerpranger. Das neue Regelwerk dürfte zu transatlantischen Spannungen führen.

Die EU-Kommission hatte Ende August den umstrittenen Steuerdeal von Apple mit der irischen Regierung gekippt und das Land zu einer Steuerrückforderung von 13 Milliarden Euro verpflichtet. Irland habe dem US-Computerriesen unzulässige Vergünstigungen gewährt, begründete EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager die Entscheidung.

G20 startet Initiative

Die Steuernachzahlung von Apple ist die höchste, die die EU-Kommission bisher in ähnlich gelagerten Fällen verlangt hat. Das US-Finanzministerium kritisierte die Entscheidung.

Zahlreiche international tätige Konzerne stehen wegen solcher Steuertricks in der Kritik. Die Gruppe der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) hatte im vorigen Jahr eine Initiative gestartet, um diese umstrittenen Schlupflöcher zur Steuervermeidung zu schliessen. (sda/reu)

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