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Dicke Luft nach Lichterfest in Neu Delhi



Dicke Luft in Neu Delhi zum Lichterfest: Millionen Inder haben zu Diwali Feuerwerk abgebrannt und damit eine riesige Feinstaubwolke produziert.

In Teilen der indischen Hauptstadt wurden Rekordwerte gemessen, wie die Behörden am Montag mitteilten. Im Viertel RK Puram wurde dabei erstmals die Grenze von 1000 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft überschritten - das Zehnfache des von der Weltgesundheitsorganisation WHO festgelegten Grenzwertes, wie der wissenschaftliche Leiter des staatlichen Wetterdienstes (Safar), Gufran Beig, mitteilte.

Trotz eines Rückgangs des Belastung in der Nacht wurden am Montagvormittag in mehreren Stadtteilen noch Werte von mehr als 700 Mikrogramm Feinstaub gemessen. Safar warnte auf seiner Website vor «ernsthaften Risiken» für die Gesundheit. Insbesondere Kranke, Ältere und Kinder sollten zuhause bleiben und körperliche Anstrengungen vermeiden.

Die ohnehin schlechte Luft in indischen Grossstädten verschlechtert sich jedes Jahr zu Diwali noch einmal drastisch. In diesem Jahr trugen eine hohe Luftfeuchtigkeit und die Verbrennung von landwirtschaftlichen Abfällen in grossen Mengen im Umland von Neu Delhi zusätzlich zu einer erhöhten Feinstaubbelastung bei. (sda/afp)

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