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E-Bike sind laut bfu wilder als man denkt



Ein E-Bike ist gemäss der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) wilder als man denkt und lässt sich unter Umständen nur schwer zähmen. Entgegen einer weit verbreiteten Meinung verunfallen zudem nicht etwa nur Senioren auf dem E-Bike.

Die bfu führt derzeit eine E-Bike-Kampagne durch. Diese zeigt einen Cowboy, der sich nur mit Mühe auf dem Sattel hält und erkennen muss, dass sein E-Bike wilder ist als er denkt.

Hintergrund der Kampagne ist, dass nicht nur Anfänger, sondern häufig auch routinierte E-Biker wie etwa Pendler, verunfallen. Gemäss der polizeilichen Unfallstatistik handelt es sich bei schweren E-Bike-Unfällen ungefähr je zur Hälfte um Selbstunfälle respektive Kollisionen. Bei den Selbstunfällen gebe es allerdings eine erhebliche Dunkelziffer.

Laut bfu gab es im vergangenen Jahr 210 schwere E-Bike-Unfälle, was einer Verdreifachung seit 2011 entspricht. Bei den Senioren im Alter über 65 Jahren sei ein leichter Rückgänge der schweren Unfälle von 65 im Vorjahr auf 61 im letzten Jahr zu verzeichnen.

In der selben Zeitspanne hätten die Unfälle der 45- bis 64-Jährigen von 81 auf 97 zugenommen. In dieser Altersgruppe gebe es also die meisten Unfälle mit E-Bikes. Auch bei den 25- bis 44-Jährigen sei eine Zunahme der schweren Unfälle von 23 auf 44 festgestellt worden.

Die bfu empfiehlt E-Bike-Fahrerenden, ein E-Bike mit einer Tretunterstützung zu wählen, die dem individuellen Fahrkönnen entspricht. Die E-Bike-Fahrenden sollten sich zudem der längeren Anhaltewege bewusst sein. Andere Verkehrsteilnehmende würden die Geschwindigkeit von E-Bike unterschätzen, deshalb sei defensives Fahren angesagt. Mit eingeschaltetem Licht werde der E-Bike-Fahrer zudem auch am Tag besser gesehen. Schliesslich sollte ein Velohelm getragen werden. (sda)

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