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Kreise: Seehofer will Parteivorsitz und Ministeramt abgeben



Im erbitterten Streit mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel will Innenminister und CSU-Chef Horst Seehofer beide Ämter aufgeben. Das sagte er am Sonntag an einer CSU-Sitzung, wie mehrere deutsche Medien berichten.

Seehofer habe seinen Rücktritt in einer persönlichen Erklärung am Ende der Beratungen der CSU-Spitzengremien bekanntgegeben.

CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt will das Rücktrittsangebot von Bundesinnenminister und CSU-Chef Horst Seehofer aber nicht akzeptieren. «Das ist eine Entscheidung, die ich so nicht akzeptieren kann», sagte er nach Angaben von Teilnehmern in der Sitzung des CSU-Vorstands. Dobrindt habe dafür lang anhaltenden Applaus erhalten. Letztlich habe die Uneinsichtigkeit der deutschen Kanzlerin die CSU in die jetzige Situation gebracht, hiess es weiter.

Der CDU-Bundesvorstand stellte sich demonstrativ hinter Bundeskanzlerin Merkel und sprach sich gegen «einseitige Zurückweisungen» an der Grenze aus. Das teilte CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer am Sonntagabend nach stundenlangen Beratungen der Parteispitze in Berlin mit. Der Beschluss wurde bei einer Enthaltung gefasst.

«Einseitige Zurückweisungen wären das falsche Signal an unsere europäischen Gesprächspartner», heisst es in dem Beschluss. Kramp-Karrenbauer kündigte zudem an, dass der Bundesvorstand seine Beratungen am Abend fortsetzt, nachdem CSU-Chef Horst Seehofer sich in München öffentlich geäussert hat. Dann werde auch CDU-Chefin Merkel sich noch einmal öffentlich äussern. (sda/dpa/afp)

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