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Offenes Gespräch soll zu mehr Organspenden führen



In der Schweiz gibt es nach wie vor zu wenig Organspender. Ende Juni standen über 1500 Patientinnen und Patienten auf der Warteliste. Dutzende Menschen sterben jedes Jahr, weil es für sie kein Spenderorgan gibt. Eine neue Kampagne soll zu mehr Organspenden führen.

Heute dürfen Spenderorgane nur entnommen werden, wenn die betroffene Person oder die Angehörigen zugestimmt haben. Das Parlament hatte letztes Jahr intensiv über einen Systemwechsel diskutiert: Wer sich zu Lebzeiten nicht ausdrücklich gegen eine Organspende ausgesprochen hat, sollte nach seinem Tod automatisch zum Spender werden.

Aus ethischen Überlegungen sprachen sich die Räte letztlich dagegen aus. Stattdessen beschlossene sie einen Aktionsplan, der unter anderem zu einer besseren Information der Bevölkerung führen soll. Am Dienstag haben das Bundesamt für Gesundheit (BAG) und die Stiftung Swisstransplant die Kampagne «Rede über Organspende» vorgestellt.

Die Bevölkerung soll dazu angeregt werden, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, darüber zu reden und eine Entscheidung für oder gegen eine Organspende zu treffen. Ein klar geäusserter Wille entlastet auch die Angehörigen.

Die Kampagne soll über Plakate, Inserate, Social Media und weitere Kanäle geführt werden. Eine Website und eine Broschüre beantworten die wichtigsten Fragen zur Organspende, beispielsweise ob die Angehörigen den Empfänger kennenlernen können, wie der Tod festgestellt wird oder ob Wundnähte sichtbar sind. (sda)

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