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Digitalisierung zum Anfassen soll der Bevölkerung die Ängste nehmen



Das Virtuelle fassbar machen, und die Chancen der Digitalisierung kennenlernen können - das sind die Ziele des ersten Digitaltages, der am Dienstag schweizweit durchgeführt wird. Die Initianten wollen der Bevölkerung damit die Angst vor der Digitalisierung nehmen.

«Der Digitaltag ist ein Schulterschluss, den es in Europa so noch nicht gegeben hat», sagte Marc Walder, Ringier-CEO und Initiant der Organisation digitalswitzerland am Dienstagmorgen im Zug von Bern nach Zürich.

Der «Digitalzug» brachte Bundespräsidentin Doris Leuthard sowie zahlreiche Chefs von Unternehmen oder Vertreter von Organisationen nach Zürich zur Eröffnung des Digitaltages. In allen Landesteilen erhält die Bevölkerung einen Einblick in den Stand und die Zukunft der Digitalisierung.

Der Wunsch nach einem solchen Tag geht auf die Bundespräsidentin zurück. «Sie hat gewünscht, dass wir etwas für die Bevölkerung machen, damit die Ängste - die zweifellos vorhanden sind - thematisiert werden», sagte Walder.

Ängste bestehen tatsächlich. Es besteht beispielsweise die Gefahr, dass sich eine Zweiklassengesellschaft aus Gewinnern und Verlierern herausbildet. Bundespräsidentin Doris Leuthard gibt zu: «Es ist klar, dass es Unternehmen geben wird, die verschwinden oder sich stark verändern müssen. Es ist dann in der Verantwortung der grossen Firmen, dass sie für die kleineren einstehen. Die Solidarität wird wichtig sein», sagte sie im Zürcher Hauptbahnhof im Gespräch.

«Drohnenballett» im Zürcher Hauptbahnhof

In Zürich fanden sich bereits vor dem Mittag viele Interessierte ein, die an den verschiedenen Ständen von Unternehmen wie der Swiss, Migros, dem SRF oder PriceWaterhouseCoopers in die digitale Welt eintauchen wollten. Zuvor konnten sie bei der Eröffnung durch Bundespräsidentin Leuthard einem Künstler zuschauen, der in einem «Drohnenballett» mehrere kleine Drohnen wie von Zauberhand herumschweben liess.

Der Anlass wird nicht nur von Bundespräsidentin Doris Leuthard patroniert, sondern auch von den Bundesräten Schneider-Ammann und Alain Berset.

Organisiert wurde der Tag vierzig Unternehmen, die Einblick in den Stand ihrer digitalen Entwicklungen ermöglichen und von digitalswitzerland. Das ist ein Zusammenschluss aus neunzig Unternehmen, Institutionen aus der Wissenschaft und Kantonen, die die Digitalisierung in der Schweiz voranbringen will. (sda)

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