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Philippinischer Präsident Duterte nimmt Auszeit



Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte hat sich eine Auszeit genommen. Angesichts eines «brutalen» Terminkalenders in den vergangenen Tagen wolle sich der 72-Jährige etwas erholen, teilte einer seiner Berater, Salvador Panelo, am Freitag mit.

Duterte war zuletzt am vergangenen Montag in der Öffentlichkeit gesehen worden. Bei den Feiern zum Unabhängigkeitstag der Philippinen am Dienstag trat er nicht auf, was Spekulationen über seinen Gesundheitszustand auslöste.

Sein Rechtsberater Panelo versicherte jedoch: «Es gibt keine Krankheit, weder schwer noch leicht. Der Präsident hatte in den vergangenen 26 Tagen viel Arbeit und nicht genug Schlaf. Da ist es nur normal, dass er sich etwas erholen will.»

Duterte hält sich nach offiziellen Angaben nun in seiner Heimatstadt Davao, im Süden des Inselstaates, bei seiner Familie auf. Die Auszeit soll nach Panelos Worten mindestens eine Woche dauern.

Der Präsident hatte im vergangenen Monat eine Russland-Reise abbrechen müssen, weil islamistische Rebellen in die Stadt Marawi auf der südphilippinischen Insel Mindanao vorgedrungen waren. Zugleich verhängte er über die gesamte Insel das Kriegsrecht.

Bei Kämpfen zwischen Regierungstruppen und Rebellen kamen in Marawi seither mehr als 300 Menschen ums Leben. Von den 200'000 Einwohnern haben fast alle die Stadt verlassen. (sda/dpa)

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