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Mascherano beendet Karriere +++ Dillier wechselt zu Alpecin-Fenix

Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.



Dillier findet neuen Arbeitgeber

Radprofi Silvan Dillier hat ein neues Team gefunden. Laut der Zeitung «Het Nieuwsblad» fährt der Aargauer in der nächsten Saison für Alpecin-Fenix um Superstar Mathieu van der Poel. Die belgische Equipe hatte sich in der abgelaufenen Saison mit dem Gewinn der Gesamtwertung in der zweitklassigen Europe Tour automatisch das Startrecht in der World Tour gesichert, Heimat der grössten Rennen.

Dilliers Vertrag mit der französischen Formation AG2R La Mondiale läuft nach drei Saisons zum Ende dieses Jahres aus. Sein bislang grösster Erfolg war der 2. Platz im Klassiker Paris – Roubaix, als er sich 2018 im Schlussspurt Peter Sagan geschlagen geben musste. 2017 gewann Dillier, damals noch im Dress von BMC, ausserdem eine Etappe im Giro d'Italia. (ram/sda)

Silvan Dillier le coureur cycliste suisse de lÕequipe AG2R La Mondiale pose lors dÕune conference de presse avant le depart du Tour de Romandie ce lundi 29 avril 2019 a Lausanne. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Bild: KEYSTONE

Mascherano tritt zurück

Der langjährige argentinische Internationale Javier Mascherano hat im Alter von 36 Jahren seine Karriere beendet. Der frühere Spieler des FC Barcelona, der sein Geld zuletzt in seiner Heimat bei Estudiantes de La Plata verdiente, bestritt zwischen 2003 und 2018 147 Länderspiele für Argentinien – so viele wie kein anderer.

Mit Barça gewann Mascherano in acht Saisons insgesamt 18 Trophäen. 2011 und 2015 triumphierte der defensive Mittelfeldspieler mit den Katalanen in der Champions League. (ram/sda/afp)

Barcelona's Javier Mascherano, from Argentina, laughs during a Spanish La Liga soccer match between Elche and Barcelona, at the Martinez Valero stadium in Elche, Spain, Saturday, Jan. 24, 2015. (AP Photo/Fernando Bustamante)

Bild: AP/AP

IOC: Olympia in Tokio findet statt

Die wegen der Corona-Pandemie auf den Sommer 2021 verlegten Olympischen Spiele in Tokio sollen wie geplant ausgetragen werden. Darauf verständigte sich der Chef des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Thomas Bach, am Montag mit dem japanischen Ministerpräsidenten Yoshihide Suga in Tokio.

Er sei entschlossen, die Spiele im kommenden Jahr in der Hauptstadt seines Landes auszurichten, sagte Suga laut örtlichen Medien. Bach dankte Suga für dessen Engagement, die Spiele auszurichten. Sie sollten zu einem Symbol für Soldidarität in der Nach-Corona-Ära werden, sagte Bach. (ram/sda)

epa08823278 Japan's Prime Minister Yoshihide Suga (R) greets International Olympic Committee (IOC) president Thomas Bach (L) during their meeting in Tokyo, Japan,  16 November 2020.  EPA/KAZUHIRO NOGI / POOL

Bild: keystone

Johnson mit Turnierrekord US-Masters-Sieger

Mit fünf Schlägen Vorsprung und dem Rekordergebnis von 268 Schlägen hat der amerikanische Golfprofi Dustin Johnson das 84. US Masters in Augusta gewonnen. Für den 36-Jährigen aus dem Bundesstaat South Carolina war es der zweite Triumph an einem der grossen vier Turniere. Im Juni 2016 hatte er das US Open gewonnen. Johnson ist Leader der Weltrangliste und seit vielen Jahren einer der konstant stärksten Spieler. Verschiedene weitere Siege an Turnieren auf Grand-Slam-Stufe hatte er in der Vergangenheit knapp verpasst.

Den sehr guten Eindruck, den er bis dorthin über das ganze Turnier hinterlassen hatte, machte Tiger Woods in der Schlussrunde an einem einzigen Loch zunichte. Am 12. Loch, einem sehr kurzen, aber sehr tückischen Par 3, schlug er den Ball dreimal ins Wasser. Umwege über Sandbunker und einen schwachen, verschobenen Putt führten schliesslich zum desaströsen Score von zehn Schlägen. Sieben über Par an einem einzigen Loch also. In 22 Auftritten in Augusta war eine Acht am 15. Loch, einem Par 5, zuvor Woods' schlechtestes Lochergebnis gewesen. Das schier unglaubliche Missgeschick liess Woods aus einer vermeintlich gesicherten Position im vorderen Mittelfeld der 60 Finalisten zeitweilig fast an den Schluss zurückfallen. (zap/sda)

epa08822873 Dustin Johnson of the US (L) is presented his green jacket by defending champion Tiger Woods of the US (R) after Johnson won the 2020 Masters Tournament at the Augusta National Golf Club in Augusta, Georgia, USA, 15 November 2020. After being delayed seven months by the coronavirus pandemic, the 2020 Masters Tournament is being held without patrons 12 November through 15 November.  EPA/ERIK S. LESSER

Bild: keystone

Aebischer, Kasami und Lang nachnominiert

Nationalcoach Vladimir Petkovic hat vor dem für den Ligaerhalt in der Nations League entscheidenden Spiel am Dienstag gegen die Ukraine in Luzern drei Spieler nachnominiert. Michel Aebischer (YB), Pajtim Kasami (Basel) und Michael Lang (Mönchengladbach) verstärken das Schweizer Kader.

Petkovic entschied sich zu den Nachnominationen, weil mit Jordan Lotomba und Silvan Widmer zwei Verteidiger positiv auf das Coronavirus getestet wurden sowie mit Nico Elvedi und Remo Freuler zwei Spieler gegen die Ukraine gesperrt ausfallen. Für den auf diese Saison hin von Sion zu Basel gewechselten Kasami ist es das erste Aufgebot seit März 2016. (zap/sda)

Joan Mir erstmals MotoGP-Weltmeister

Joan Mir hat gleich den ersten Matchball zum erstmaligen MotoGP-Titelgewinn verwertet. Dazu reichte dem 23-jährigen Spanier beim vorletzten Saisonrennen eine kontrollierte Fahrt zu Platz 7. Der Sieg in Valencia ging an den Italiener Franco Morbidelli.

Joan Mir debütierte im März 2019 in der obersten WM-Kategorie. Vor Wochenfrist gelang dem Mallorquiner auf dem Circuit in Valencia der erste MotoGP-Sieg, nachdem er zuvor in dieser Saison schon sechsmal auf dem Podest gestanden war. Er sorgte zugleich für den ersten WM-Titel von Suzuki in der Königsklasse des Motorradrennsports seit 2000, als der US-Amerikaner Kenny Roberts Junior 500-ccm-Weltmeister geworden war.

Mir kommt nach 13 Saisonrennen auf 171 Punkte, womit er vor dem letzten Saison-GP am kommenden Sonntag in Portugal mit 29 Punkten Vorsprung auf den ersten Verfolger uneinholbar in Führung liegt. Der Moto3-Weltmeister von 2017 folgt auf seinen seit Mitte Juli verletzten Landsmann Marc Marquez, der zuvor vier WM-Titel hintereinander in der MotoGP-Klasse gewonnen hatte.

Franco Morbidelli stiess mit dem Triumph in Valencia in den zweiten Gesamtrang vor. Der Yamaha-Fahrer, 2017 vor Tom Lüthi Moto2-Weltmeister geworden, gewann von der Pole-Position und nach packendem Duell in der Schlussrunde mit dem Australier Jack Miller (Ducati). (zap/sda)

Lüthi in seinem 300. Grand Prix ohne Punkte

Tom Lüthi erlebte in Valencia ein Jubiläum zum Vergessen. Nur von Position 17 gestartet, fuhr der Emmentaler in seinem 300. Grand Prix während des ganzen Moto2-Rennens ausserhalb der Punkteränge. Am Ende klassierte sich der 125-ccm-Weltmeister von 2005 und 17-fache GP-Sieger mit riesigem Rückstand nur auf dem enttäuschenden 16. Platz.

Der Sieg im GP von Valencia ging an den Spanier Jorge Martin. Vor dem letzten Saisonrennen im portugiesischen Portimao am nächsten Sonntag haben gleich vier Fahrer noch Chancen auf den Moto2-Titelgewinn. Im Gesamtklassement führt der Italiener Enea Bastianini (194 Punkte) vor dem Briten Sam Lowes (180) und seinen beiden Landsleuten Luca Marini (176) und Marco Bezzecchi (171). (zap/sda)

Titelhalter Tsitsipas verliert Final-Neuauflage

Zum Auftakt an den ATP-Finals, an dem erstmals seit 2001 kein Schweizer teilnimmt, gewinnt US-Open-Sieger Dominic Thiem in London das Eröffnungsspiel gegen Titelhalter Stefanos Tsitsipas 7:6, 4:6, 6:3.

Das Eröffnungsspiel war zugleich die Neuauflage des letztjährigen Finals, den Stefanos Tsitsipas 6:7, 6:2, 7:6 gewonnen hatte. Die «Revanche» verlief anderthalb Stunden lang ähnlich. Wieder erwischte Dominic Thiem den besseren Start, erneut verschaffte sich der Grieche danach Oberwasser. Zu Beginn des dritten Satzes gelang indessen Thiem die Vorentscheidung. Der Österreicher zog auf 3:0 davon und brachte den Vorsprung ins Ziel.

Damit befindet sich Vorjahressieger Tsitsipas in der stark besetzten «Gruppe London» früh in Rücklage. Tsitsipas gewann in den letzten beiden Jahren jeweils das letzte Turnier der Saison – vor zwei Jahren das Saison-Finale der U23-Stars in Mailand. Um nach der Startniederlage gegen Thiem doch noch weiterzukommen, muss Tsitsipas die verbleibenden Gruppenspiele gegen Rafael Nadal und Andrej Rublew gewinnen – oder (bei nur einem Sieg) auf einen für ihn sehr günstigen Turnierverlauf hoffen.

Am Abend machte Rafael Nadal mit Andrej Rublew kurzen Prozess. Nadal, der das Saisonfinale noch nie gewonnen hat, meldete seine Ambitionen eindrücklich an. Der Spanier bodigte den Debütanten Rublew 6:3, 6:4. Er gestand dem Aufsteiger der Saison, der ungestüm wirkte und zu viele Fehler beging, keinen einzigen Breakball zu. Nadal trifft in der nächsten Partie auf Thiem. (zap/sda)

epaselect epa08822157 Stefanos Tsitsipas of Greece in action against Dominic Thiem of Austria during their Nitto ATP tennis finals match at the O2 Arena in London, Britain, 15 November 2020.  EPA/ANDY RAIN

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Gegen die Schweiz ohne Stürmerstar Andrej Jarmolenko

Das ukrainische Team reist wegen Corona geschwächt in die Schweiz zum letzten Spiel in der Nations League. In Luzern muss Nationaltrainer Andrej Schewtschenko am Dienstag auf vier Spieler verzichten, die am Freitag positiv auf das Coronavirus getestet wurden und deshalb bereits die 1:3-Niederlage in Leipzig gegen Deutschland verpassten.

Bei den vier Spielern handelt es sich nach Verbandsangaben um Andrej Jarmolenko, Viktor Zygankow, Viktor Kowalenko und Sergej Sidortschuk. Die Absenzen wiegen durchaus schwer. Jarmolenko, der 2017/18 für Borussia Dortmund gespielt hat und nun bei West Ham United unter Vertrag steht, ist der prominenteste Spieler der Ukraine; gegen die Schweiz schoss er Anfang September das 1:0-Führungstor. Zygankow von Dynamo Kiew war vor einem Monat der Torschütze beim 1:0-Heimsieg gegen Spanien.

Die ukrainischen Teams sind in diesem Herbst besonders hart getroffen von Covid-Erkrankungen. Schachtar Donezk startete vor rund drei Wochen zum Beispiel mit neun Absenzen in die Champions League. Und das Nationalteam bestritt die Länderspiele im Oktober teilweise mit einem B-Team. Im Testspiel gegen Frankreich etwa musste Nationaltrainer Andrej Schewtschenko den 45-jährigen Torhütertrainer Alexander Schowkowski ins Aufgebot nehmen. (rst/sda)

Ukraine's Andriy Yarmolenko, left, tries to controls the ball in front of Spain's Diego Llorente during the UEFA Nations League soccer match between Ukraine and Spain at the Olimpiyskiy Stadium in Kyiv, Ukraine, Tuesday, Oct.13, 2020. (AP Photo/Efrem Lukatsky)

Jarmolenko (7) im Spiel gegen Spanien. Bild: keystone

Jannik Sinner jüngster Turniersieger seit 2008

Der 19-jährige Jannik Sinner (ATP 44) hat als jüngster Spieler seit über 12 Jahren einen Titel auf der ATP-Tour gewonnen. Der Italiener, der im Achtelfinal den Zürcher Marc-Andrea Hüsler geschlagen hatte, setzte sich im Final von Sofia gegen den Kanadier Vasek Pospisil (ATP 74) mit 6:4, 3:6, 7:6 (7:3) durch.

Letztmals war im Februar 2008 ein Turniersieger auf ATP-Stufe jünger als Sinner: Der Japaner Kei Nishikori gewann damals als 18-Jähriger in Delray Beach. (zap/sda)

Lenzerheide organisiert Biathlon-WM 2025

Die Biathlon-Destination Lenzerheide erhält den Zuschlag für die Weltmeisterschaften 2025. Die Bündner unter dem Lead von Swiss-Ski setzten sich beim virtuellen Kongress des Weltverbandes IBU gegen den weissrussischen Mitbewerber Minsk-Raubitschi durch.

«Das ist in historischer Moment! Dieses Ergebnis hätte bis vor wenigen Monaten niemand für möglich gehalten. Dass wir gleich im ersten Versuch siegreich sind, ehrt uns sehr und freut uns riesig», sagte der Swiss-Ski-Präsident Urs Lehmann. «Durch diese WM wird Biathlon hierzulande einen Boost erhalten, der für die Zukunft dieses faszinierenden Sports in der Schweiz unbezahlbar ist.»

Michael Hartweg, der Verwaltungsratspräsident der Biathlon Arena Lenzerheide und die treibende Kraft hinter der Kandidatur, ergänzte: «Mit der Austragung der WM 2025 machen wir einen grossen Schritt in Richtung unseres langfristigen Ziels: Lenzerheide als Top-Biathlonstandort für Grossanlässe und als Top-Trainings- und Ausbildungsstätte zu etablieren sowie die Finanzierung des Betriebs nachhaltig zu sichern.»

Unabhängig von der WM 2025 hat sich Swiss-Ski zusammen mit der Biathlon Arena Lenzerheide auch als Weltcup-Standort ab der Saison 2022/23 beworben. Der Entscheid darüber, ob Lenzerheide im nächsten Olympiazyklus bis März 26 im Weltcup-Kalender berücksichtigt wird, fällt kommenden Februar. Da es üblich ist, dass die Infrastruktur eines WM-Austragungsorts im Voraus getestet wird, haben sich auch die Chancen auf einen positiven Entscheid in diesem Prozess deutlich erhöht. (zap/sda)

Enttäuschung für Jubilar Lüthi: Startposition 17 in 300. GP

Jubilar Tom Lüthi wird aus wenig aussichtsreicher Position zu seinem 300. Grand Prix starten. Der 34-jährige Berner erreichte im Moto2-Qualifying in Valencia nur Startplatz 17.

Ohne Podestplatz in diesem Jahr, zuletzt in drei Rennen hintereinander nicht mehr in den Top 10 und für den zweitletzten GP der Saison Startposition 17 – Tom Lüthi dürfte sich sein Jubiläums-Wochenende in Spanien in deutlich besserem Rahmen erhofft haben. Immerhin einen kleinen Lichtblick gab es für den 17-fachen GP-Sieger am Samstag. Auf dem letzten Drücker schaffte er gerade noch die Teilnahme am zweiten Qualifying der Top 18. In diesem konnte sich Kalex-Fahrer Lüthi jedoch nicht mehr steigern. Auf die Bestzeit des überraschenden Italieners Stefano Manzi (MV Agusta) büsste er gut sieben Zehntel ein.

Franco Morbidelli sicherte sich die Pole-Position in der MotoGP-Klasse. Neben dem italienischen Yamaha-Fahrer komplettieren der Australier Jack Miller (Ducati) und der Japaner Takaaki Nakagami (Honda) die erste Startreihe. Für WM-Leader Joan Mir resultierte nur Startposition 12. In der Vorwoche hatte der Suzuki-Fahrer aus Mallorca das Rennen auf dem Circuit nahe Valencias noch gewonnen. (zap/sda)

Erste Pole-Position für Lance Stroll

Lance Stroll wird am Sonntag zum ersten Mal von ganz vorn zu einem Formel-1-Rennen starten. Der Kanadier sicherte sich bei dem im Regen ausgetragenen Qualifying für den Grand Prix der Türkei sensationell die Pole-Position. Stroll kam mit der rutschigen Strecke im Istanbul Park am besten zurecht und verwies Max Verstappen im Red Bull um knapp drei Zehntel auf Platz 2. Auch in der zweiten Startreihe stehen mit Sergio Perez und Alexander Albon je ein Fahrer der Teams Racing-Point und Red Bull.

WM-Leader Lewis Hamilton kam in seinem Mercedes nicht über Startlatz 6 hinaus. Der Brite kann am Sonntag im viertletzten Rennen der Saison vorzeitig zum siebten Mal Weltmeister werden und mit Rekordchampion Michael Schumacher gleichziehen. Einzig sein Teamkollege Valtteri Bottas kann ihn noch abfangen. Der Finne wird das Rennen als Neunter in Angriff nehmen.

Im Finale der besten zehn Autos waren zum ersten Mal in dieser Saison auch beide Fahrer von Alfa Romeo dabei. Kimi Räikkönen wurde Achter, Antonio Giovinazzi Zehnter. Das Duo liess unter anderen die beiden Ferraris hinter sich. (zap/sda)

Brasilien tut sich gegen Venezuela schwer

Brasilien hat auch das dritte Spiel in der südamerikanischen WM-Qualifikation gewonnen. Ohne den verletzten Superstar Neymar setzte sich der Rekordweltmeister gegen das weiterhin punktelose Venezuela 1:0 durch. Einziger Torschütze in São Paulo war Roberto Firmino (67.). Nach einer Flanke von der rechten Seite drückte der Liverpooler Stürmer den Ball aus kurzer Distanz mit dem rechten Fuss über die Linie. Trotz viel Ballbesitz erspielten sich die Brasilianer gegen die defensiv eingestellten Gäste wenig Chancen.

Die Seleção verdrängte Argentinien, das am Vortag in Buenos Aires gegen Paraguay nicht über ein 1:1 hinausgekommen war, von der Tabellenspitze. Ob Neymar zur nächsten Partie in der Nacht auf Mittwoch in Uruguay antreten kann, ist fraglich. Der 28-Jährige stiess trotz eines Muskelfaserrisses im linken Oberschenkel zum Team, gehörte aber gegen Venezuela nicht zum Kader. (rst/sda/dpa)

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Kroate Brozovic positiv getestet

Der kroatische Mittelfeldspieler Marcelo Brozovic, der bei Inter Mailand tätig ist, wurde am Vorabend der Nations-League-Partie in Schweden positiv auf das Coronavirus getestet - wie zuvor schon Verteidiger Domagoj Vida. Letzterer war am Mittwoch über den positiven Test informiert worden, nachdem er in Istanbul die erste Hälfte eines Freundschaftsspiels gegen die Türkei gespielt hatte. (rst/sda/afp)

Croatia's midfielder Marcelo Brozovic, left, fights for the ball with Switzerland's midfielder Simon Sohm, right, during an international friendly test match between the the national soccer teams of Switzerland and Croatia, at the kybunpark stadium in St. Gallen, Switzerland, Wednesday, October 7, 2020. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Brozovic hier im Duell mit dem Schweizer Simon Sohm. Bild: keystone

Ambris Zaccheo Dotti im Derby gesperrt

Zaccheo Dotti, Verteidiger bei Ambri-Piotta, wurde wegen eines Checks gegen den Kopf des Berner Stürmers Vincent Praplan am Freitag vorsorglich für die Partie vom Samstag in Lugano gesperrt. Ob er weitere Spiele aussetzen muss, wird in einem ordentlichen Verfahren ermittelt. (rst/sda)

Ambri's player Zaccheo Dotti, during the preliminary round game of National League A (NLA) Swiss Championship 2020/21 between HC Ambri Piotta against HC Lugano, at the Valascia stadium in Ambri, Friday, Oktober 02, 2020.(KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay)

Bild: keystone

Salah mit positivem Test auf das Coronavirus

Mohamed Salah wurde in Ägypten positiv auf das Coronavirus getestet. Der 28-jährige Stürmer von Liverpool muss somit vor dem Heimspiel gegen Togo in der Qualifikation für den Afrika-Cup in Isolation. Salah hatte am Sonntag noch für Liverpool im Topspiel der englischen Premier League bei Manchester City auf dem Platz gestanden.

Ägyptische Medien berichteten, der Spieler mit Basler Vergangenheit sei dann im Laufe dieser Woche Gast bei der Hochzeit seines Bruders gewesen. Auf Aufnahmen ist zu sehen, wie er ohne Maske vor Mund und Nase dicht gedrängt neben anderen tanzt. (rst/sda/apa)

epa08808533 Mohamed Salah of Liverpool reacts during the English Premier League soccer match between Manchester City and Liverpool FC in Manchester, Britain, 08 November 2020.  EPA/Martin Rickett / POOL EDITORIAL USE ONLY. No use with unauthorized audio, video, data, fixture lists, club/league logos or 'live' services. Online in-match use limited to 120 images, no video emulation. No use in betting, games or single club/league/player publications.

Zwangspause für Mohamed Salah. Bild: keystone

Grasshoppers gegen Xamax verschoben

Weil die Grasshoppers am Donnerstag wegen fünf positiv ausgefallener Coronavirus-Tests vom Kantonsarzt in Quarantäne geschickt wurden, verschob die Swiss Football League (SFL) das für den Freitag, 20. November, geplante Heimspiel gegen Neuchâtel Xamax. Es soll am Montag, 7. Dezember, nachgeholt werden.

Gleichzeitig terminierte die SFL acht weitere nachzuholende Spiele der Challenge League neu. (abu/sda)

Roger Bader betreut auch die Junioren

Der Schweizer Roger Bader, Eishockey-Nationalcoach Österreichs, wird an der U20-WM in Edmonton Österreichs Junioren coachen. Bader ersetzt Marco Pewal, den Headcoach Villachs, der von seinem Klub die Freigabe für die U20-WM nicht erhielt. Pewal hätte wegen des angepassten Spielplans 15 Meisterschaftsspiele Villachs verpasst. Die U20-WM soll in einer «Bubble» gespielt werden.

Auch der Schweizer Nationalcoach Patrick Fischer könnte (in seinem Fall als Assistent des neuen U20-Headcoach Marco Bayer) an der WM in Kanada teilnehmen – aber nur, wenn das Vierländerturnier in Visp nicht stattfindet. Denn alle Teilnehmer der Junioren-WM müssen sich ab dem 9. Dezember in eine Vor-Quarantäne begeben.

An der U20-Weltmeisterschaft wird es in dieser Saison keine Absteiger geben, weil die Titelkämpfe der unteren Divisionen wegen der Coronavirus-Pandemie bereits abgesagt wurden. (rst/sda)

Head Coach Roger Bader from Austria during a international ice hockey game between Switzerland and Austria, at the Lucerne Cup in Lucerne, Switzerland, on Thursday, December 13, 2018. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Roger Bader Bild: KEYSTONE

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