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Bankgeheimnis: IT-Mitarbeiter erschien wegen Krankheit nicht vor dem Gericht



Vor dem Zürcher Bezirksgericht hat am Mittwoch der Prozess gegen den Thurgauer SVP-Politiker Hermann Lei und einen IT-Mitarbeiter begonnen, der die Affäre Hildebrand ins Rollen brachte. Der Informatiker erschien allerdings nicht. Er war wegen Krankheit dispensiert.

Der IT-Mitarbeiter soll die Bankdaten des damaligen Nationalbankpräsidenten Philipp Hildebrand kopiert haben. Die Anklage verlangt für den Informatiker eine Verurteilung wegen mehrfacher Widerhandlung gegen das Bankengesetz. Dafür soll er mit einer bedingten Freiheitsstrafe von zwölf Monaten bestraft werden.

Einen ersten Auftritt hatte hingegen Anwalt Valentin Landmann, der Lei verteidigt. Er forderte für seinen Mandanten einen umfassenden Freispruch. Lei soll gemäss Anklage wegen vorsätzlicher Gehilfenschaft zur Verletzung des Bankgeheimnisses zu einer bedingten Geldstrafe verurteilt werden.

Urteilseröffnung am 13. April

Der Thurgauer soll seinem ehemaligen Schulfreund den Kontakt zu verschiedenen Politikern vermittelt haben - unter anderem zum damaligen SVP-Natinalrat Christoph Blocher.

Zu Beginn des Prozesses wurde bereits der Termin für die Urteilseröffnung bekannt gegeben: Läuft alles nach Plan, wird es am Mittwoch, 13. April um 08.30 Uhr eröffnet. (sda)

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