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Opferzahl steigt nach Erdbeben in Italien



Die Zahl der Toten bei dem schweren Erdbeben in Mittelitalien erhöht sich. Zwei Opfer wurden in dem kleinen Ort Amatrice aus den Trümmern geborgen, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete.

Der Bürgermeister sagte dem Nachrichtensender RaiNews24: «Die Hälfte des Ortes gibt es nicht mehr.» Zwei Tote in dem Ort Pescara del Tronto hatte die Polizei bereits am frühen Morgen bestätigt. Die Angaben zu den Todesopfern waren aber zunächst unterschiedlich.

Italienische Medien sprachen von insgesamt mindestens 13 Toten. Sie berichteten sogar von fünf Toten in Amatrice. Mindestens sechs Menschen seien zudem in Accumoli in der Region Latium, dem Epizentrum des Erdbebens, gestorben. Vom Zivilschutz gab es zunächst keine offiziellen Opferzahlen, da die Lage noch unübersichtlich war.

Ausserdem sei eine Familie mit zwei kleinen Kindern unter den Trümmern, und es gebe kein Lebenszeichen, sagte der Bürgermeister der kleinen Gemeinde Accumoli dem Sender RaiNews24.

Die italienischen Rettungsmannschaften arbeiten gegen die Zeit, um Dutzende Menschen aus den Trümmern zu holen. Die Regierung entsandte Soldaten, um die betroffenen Berggemeinden von den Trümmern zu befreien. Viele von ihnen seien nach dem Beben vollkommen isoliert.

In Rom gespürt

Das Zentrum des Bebens lag laut Erdbebendiensten in der Provinz Rieti rund 150 Kilometer nordöstlich von Rom in einer relativ geringen Tiefe von zehn Kilometern. Der Erdstoss um 03.36 Uhr war auch in den Regionen Umbrien und Marken und der italienischen Hauptstadt deutlich zu spüren.

Mehrere Nachbeben folgten in der Nacht, auch in Rom schwankte gegen 4.30 Uhr erneut der Boden. Laut US-Erdbebenwarte hatte eines der Nachbeben die Stärke 5.5.

Bereits am Dienstag gab es Erdstösse der Stärke 2 in der Region Marke und unweit der Äolischen Inseln nahe Sizilien. Italien wird auf Grund seiner geografischen Lage immer wieder von Erdbeben erschüttert. (sda/dpa/apa/reu/afp)

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