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Mindestens 21 Tote bei Autobomben-Explosion in Kabul



Bei einer schweren Explosion in der afghanischen Hauptstadt sind am Montag mindestens zwei Dutzend Menschen getötet worden. Nach Angaben des Innenministeriums handelte es sich um eine Autobombe.

Zu den Opferzahlen lagen zunächst unterschiedliche Angaben vor. Nach Angaben eines Sprechers des Innenministeriums kamen mindestens 21 Personen ums Leben. Ausserdem wurden bisher zehn Verletzte in Spitäler gebracht worden. Die Opferzahlen könnten noch steigen.

Der Sprecher des Innenministeriums Nadschib Danisch sagte, es handele sich um eine Autobombe. Der Fahrer habe in dem Wagen gesessen, auch er sei getötet worden. Wer hinter der Tat steckte, blieb zunächst unklar.

Nach ersten Erkenntnissen detonierte die Bombe im Viertel Gulai-e Dawachana, nahe dem Haus des stellvertretenden Regierungsgeschäftsführers, Hadschi Mohammed Mohakek.

Einem Reporter der BBC sagte ein Sprecher von Mohakek, der Politiker sei unversehrt. In der Nähe soll sich auch eine der vielen privaten Universitäten der Stadt befinden. Ob Studenten betroffen waren, blieb zunächst unklar.

Erste Fotos zeigten eine in Rauchwolken gehüllte Strasse, verkohlte Bäume, mehrere kleine Feuer und schwer beschädigte Häuser und Läden. Es ist bereits der zehnte schwere Anschlag in der Stadt seit Jahresbeginn. Kabul verzeichnet landesweit die meisten zivilen Opfer von Anschlägen. (sda/dpa/reu)

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