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St. Galler Polizei hatte viel Arbeit mit streitenden Familien



Nichts da mit Fest der Liebe: An den Weihnachtstagen ist die St. Galler Kantonspolizei über ein Dutzend mal zu Streitigkeiten im häuslichen Rahmen ausgerückt. Ein 35-Jähriger war zu seiner Freundin derart rabiat, dass ihn die Polizei mitnahm.

Meist ging es bei den mitunter handgreiflichen Streitereien um Familien- und Beziehungsprobleme sowie unterschiedliche Auffassungen über die Erziehung der Kinder, wie die Kantonspolizei am Dienstag mitteilte.

Zudem war Alkohol im Spiel. Mit einfühlsamen und zeitintensiven Gesprächen konnten die Polizisten in den meisten Fällen eine vorübergehende Lösung finden.

Ein betrunkener 35-jähriger Slowake musste allerdings nach einem tätlichen Angriff auf die Freundin festgenommen werden. Auch gegen die Polizisten wurde er handgreiflich. Er darf zehn Tage nicht in die Wohnung zur Freundin und zum sieben Wochen alten Kind zurück.

Vaterschaft und Scheidung

Bei weiteren Fällen wurden Kleinkinder Zeugen von Streitereien. Eine nicht anerkannte Vaterschaft für ein einmonatiges Kind löste einen Polizeieinsatz aus. Zudem mussten Beamte bei einer verbalen Auseinandersetzung um ein Einjähriges und eine Scheidung eingreifen.

Weiter wurden eine Frau und ein Kleinkind zu Verwandten gebracht, weil der Mann zuhause Gegenstände zertrümmerte. In einem anderen Fall stritt sich ein Paar wegen einem schreienden vierjährigen Kind derart lautstark über pädagogische Fragen, dass die Nachbarn die Polizei riefen. In zwei weiteren Fällen ging es um das Sorgerecht.

Zudem wollte eine Frau ihren Mann wegen Gewalt anzeigen, blieb dann aber zuhause und feierte zusammen mit ihm Weihnachten. Weiter zerriss ein erwachsener Sohn das T-Shirt seines Vaters. Da er unbekannte Medikamente nahm und aggressiv war, brachte ihn die Polizei ins Spital. Drei weitere Male gab es wegen Trennungsabsichten lautstarken Streit. (sda)

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