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Angelina Jolie stellt neuen Film in Kambodscha vor



Die Schauspielerin Angelina Jolie hat ihr jüngstes Regiewerk über die Schreckensherrschaft der Roten Khmer in Kambodscha vorgestellt. König Norodom Sihamoni war unter den hunderten geladenen Gästen der Premiere, die am Samstag in der Tempelanlage Angkor Wat stattfand.

Die US-Regisseurin reiste zur Premiere in Begleitung ihrer drei leiblichen und drei adoptierten Kinder. Maddox, einer der Adoptivsöhne, stammt aus Kambodscha. Jolie, die in den vergangenen Monaten vor allem Schlagzeilen wegen ihrer Trennung von Brad Pitt machte, hatte Maddox 2002 adoptiert.

Jolie erhielt auch die kambodschanische Staatsbürgerschaft. Das Land sei eine «zweite Heimat», sagte die Schauspielerin, die in dem Film «First They Killed My Father» die Herrschaft der Roten Khmer auf Basis der Memoiren von Loung Ung darstellt.

Diese war fünf Jahre alt, als die Truppen von Pol Pot das Land unter ihre Kontrolle brachten. Loung Un floh schliesslich in die USA. Die Arbeit an dem Film habe sie auch ihrem Sohn Maddox näher gebracht, sagte Jolie. «Ich wollte verstehen, was die biologischen Eltern meines Sohnes womöglich durchgemacht haben. Und ich wollte ihn und dieses Land besser kennenlernen».

Während der Herrschaft der maoistischen Roten Khmer von 1975 bis 1979 starben in Kambodscha rund zwei Millionen Menschen an Erschöpfung, Hunger, Krankheit, Folter und Hinrichtungen. Das war etwa ein Viertel der damaligen Bevölkerung. Das Sondertribunal für Kambodscha wurde 2003 ins Leben gerufen. Der Hauptverantwortliche, «Bruder Nr. 1» Pol Pot, starb 1998. (sda/afp)

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