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Senate Minority Leader Chuck Schumer, D-N.Y., meets with reporters as the House prepares to send the articles of impeachment against President Donald Trump to the Senate, at the Capitol in Washington, Tuesday, Jan. 14, 2020. (AP Photo/J. Scott Applewhite)
Chuck Schumer

Chuck Schumer ist mit der Vorgehensweise der Republikaner nicht einverstanden. Bild: AP

Vorgehen der Republikaner im Impeachment-Prozess: Dems sprechen von «nationaler Schande»



Im US-Senat dürfte ein nervenzehrender Auftakt des Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Donald Trump bevorstehen.

Dafür spricht eine vorbereitete Resolution des führenden Republikaners in der Kammer, Mitch McConnell, die US-Medien am Montagabend (Ortszeit) veröffentlichten und deren Inhalt McConnells Sprecher David Popp auf Twitter verbreitete.

Demnach sollen die Anklagevertreter und die Verteidiger jeweils 24 Stunden für ihre Eröffnungsplädoyers bekommen - auf jeweils zwei Tage verteilt.

Das bedeutet, dass die Sitzungen des Senats bereits von Mittwoch an bis zu zwölf Stunden lang dauern könnten - bis nach Mitternacht. Über die Anhörung von Zeugen soll den vorgeschlagenen Verfahrensregeln nach erst zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden.

A copy of a Senate draft resolution to be offered by Senate Majority Leader Mitch McConnell, R-Ky., regarding the procedures during the impeachment trial of President Donald Trump in the U.S. Senate is photographed in Washington, Monday, Jan. 20, 2020. McConnell is proposing a condensed, two-day calendar for opening arguments in Trump's impeachment trial, ground rules that are raising objections from Democrats on the eve of the landmark proceedings. (AP Photo/Jon Elswick)

Die Resolution sorgt bei den Demokraten für rote Köpfe. Bild: AP

Die Demokraten protestierten prompt. McConnell beabsichtige, «den Prozess hastig zu erledigen», erklärte der demokratische Minderheitsführer Chuck Schumer. Zudem wolle er erschweren, dass Zeugen angehört und neue Dokumente herangezogen würden.

McConnells Vorschlag sei «nichts weniger als eine nationale Schande». Die Resolution soll am Dienstag zur Abstimmung gestellt werden. Trumps Republikaner dominieren den Senat. (sda/dpa)

So berichteten die US-Zeitungen über Trumps Impeachment

Schafft es Trump im Amt zu bleiben?

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    Alle Leser-Kommentare
  • Füürtüfäli 21.01.2020 13:14
    Highlight Highlight Den Präsidenten zu stärken indem man einfach die Fabel widerlegt ist halt zu einfach.
    Wenn die Zeugen falsch liegen, müsste es ja ein leichtes sein, zumindest ein paar entlastende Beweise vorzubringen.
    Statt dessen beschränkt sich die Verteidigung auf das Zurückhalten, Diskreditieren von Zeugen und Beweisen und auf das Jammern über den Prozess selbst.

    Und während die Republikaner dieses Impeachment als Missbrauch verurteilen, war bei Clinten die Lüge über einen Blowjob genug, um als Grundlage für das Impeachment herzuhalten.
    Bei Trump reicht es noch nicht mal zu ein paar kritischen Worten.
  • rodolofo 21.01.2020 07:53
    Highlight Highlight Wenn ich das richtig verstanden habe, wollen die Republikaner 24 Stunden lang "so tun, als ob", bis Alle noch halbwegs Interessierten eingeschläfert worden sind?
    Na gut, DAS kennen wir hier auch zur Genüge.
    Bei uns dauert das Einschläfern einfach viel viel länger...
  • Jaklar 21.01.2020 07:29
    Highlight Highlight Das ganze zeigt doch eigentlich nur, das der trump ganz mächtig dreck am stecken hat.
  • Therealmonti 21.01.2020 04:27
    Highlight Highlight Die republikanischen Politiker werden nicht aufhören, alles zu tun, um ihren Präsidenten im Amt zu halten. Ihr Präsident, dem die meisten von ihnen vor der Wahl vor 4 Jahren jede Eignung für dieses Amt abgesprochen haben. Sie werden dabei weder verhindern wollen, dass Russland die Wahlen manipuliert noch selber vor Wahlbetrug zurückschrecken.
    • roger.schmid 21.01.2020 08:53
      Highlight Highlight So ist es, Therealmonti. Denn sie wissen: Ohne Betrug sind sie chancenlos.