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Indien: Bewaffnete greifen indischen Luftwaffenstützpunkt an



Bewaffnete Männer haben in der Nähe der Grenze zu Pakistan einen indischen Luftwaffenstützpunkt attackiert. Mehrere Angreifer hätten am frühen Samstagmorgen das Feuer auf den Stützpunkt eröffnet. Die Kämpfe dauerten an.

Nach lokalen Medienangaben wurden vier Terroristen und zwei Angehörige der Sicherheitskräfte getötet. Wie der indische Nachrichtensender NDTV berichtete, hätten mindestens sechs Terroristen die Basis gegen 3.30 Uhr (Ortszeit) attackiert.

Hinter dem Angriff soll die von Pakistan aus operierende militante islamische Organisation Jaish-e-Mohammed stecken. Ihr Ziel ist die Abspaltung Kaschmirs von Indien. Die Basis im Distrikt Pathankot liegt etwa 50 Kilometer von der pakistanischen Grenze entfernt.

In der nahen Grenzregion Kaschmir, die zwischen Indien und Pakistan geteilt ist, aber von beiden Ländern in Gänze beansprucht wird, gibt es häufiger Angriffe und Unruhen. Beide Staaten sind seit Jahrzehnten verfeindet und besitzen Atomwaffen. Seit ihrer Unabhängigkeit vom britischen Königreich 1947 führten sie drei Kriege gegeneinander, zwei davon um Kaschmir.

Trotz eines offiziellen Waffenstillstandes schiessen indische und pakistanische Soldaten jedes Jahr Hunderte Male ins Nachbarland. Ausserdem, so behauptet Indien, lasse Pakistan schwer bewaffnete Aufständische über die Grenze ziehen, die dann Armeeposten angriffen. (sda/afp/dpa)

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