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Tausende Kurden demonstrieren in Frankfurt - «Nein zur Diktatur»



Unter dem Motto «Nein zur Diktatur - Ja zu Demokratie und Freiheit» sind am Samstag in Frankfurt mehrere tausend Kurden aus ganz Deutschland auf die Strasse gegangen.

Am Morgen starteten in der Innenstadt zwei Demonstrationszüge, Ziel war eine zentrale Kundgebung zum kurdischen Neujahrsfest Newroz. Die Veranstalter hatten mit bis zu 20'000 Menschen gerechnet.

Zentrale Themen waren die innenpolitische Entwicklung in der Türkei und das bevorstehende Referendum über eine Änderung der türkischen Verfassung.

Demonstranten zeigten auch Fahnen mit dem Porträt von Abdullah Öcalan, dem in der Türkei inhaftierten Anführer der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK, und skandierten Sprechchöre wie «Es lebe der Widerstand des kurdischen Volkes».

Die Polizei forderte die Demonstranten mehrfach auf, die Öcalan-Fahnen wieder einzurollen. Da dies unterblieb, kündigten die Einsatzkräfte an, Videoaufnahmen zu machen.

Die PKK ist in Deutschland seit 1993 als Terrororganisation verboten. Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat Kanzlerin Angela Merkel kürzlich vorgeworfen, sie unterstütze Terroristen der PKK. Den in der Türkei inhaftierten «Welt»-Korrespondenten Deniz Yücel hat er bezichtigt, ein «Vertreter der PKK» zu sein. (sda/dpa)

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