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Zahl der Toten nach Gasexplosion in Magnitogorsk steigt weiter



Zwei Tage nach einer schweren Gasexplosion in einem Wohnhaus in Magnitogorsk sind weitere Tote in den Trümmern gefunden worden. Bislang hätten die Rettungskräfte 16 Leichen geborgen, teilten die Behörden am Mittwoch mit. Etwa 30 Menschen gelten noch als vermisst.

Die Hoffnung auf Bergung von Überlebenden sinkt immer mehr: Die Temperaturen in Magnitogorsk liegen bei rund minus 15 Grad Celsius. Noch am Dienstag gelang es den Rettern, am Dienstag, einen Knaben schwer verletzt aus den Trümmern zu bergen.

Im ganzen Gebiet sollte ab Mittwoch eine zweitägige Trauer gelten. Flaggen sollten auf halbmast gesetzt und Gedenkminuten eingelegt werden. Kremlchef Wladimir Putin war noch an Silvester nach Magnitogorsk gereist, um Angehörige und Überlebende zu treffen und sich über die Rettungsarbeiten zu informieren.

Bei der Explosion am Montag um 4.00 Uhr Ortszeit (Mitternacht Schweizer Zeit) war ein ganzer Aufgang des zehnstöckigen Wohnblocks eingestürzt. Das Haus war in Sowjetzeiten gebaut worden. Magnitogorsk, das für seine Stahlproduktion bekannt ist, liegt am südlichen Ural etwa 1400 Kilometer östlich der Hauptstadt Moskau.

Die Behörden hatten daraufhin Rettungskräfte, schweres Bergungsgerät und Hundestaffeln aus weiten Teilen Sibiriens sowie aus Moskau in Magnitogorsk zusammengezogen. Die Ursache der Gasexplosion ist nach wie vor ungeklärt. (sda/dpa)

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