International
Iran

Iran-Krieg: Israels Militärchef warnt nach Diego-Garcia-Angriff

Israels Militärchef warnt nach Diego-Garcia-Angriff: «Europa liegt im Bedrohungsradius»

21.03.2026, 20:1021.03.2026, 20:15

Der iranische Raketenangriff auf die Insel Diego Garcia zeigt nach Worten des israelischen Generalstabschefs, dass auch europäische Hauptstädte wie Berlin im Bedrohungsradius liegen. Der Iran hatte nach Angaben des Staatsfernsehens zwei ballistische Raketen auf einen von Grossbritannien und den USA gemeinsam genutzten Militärstützpunkt auf der Insel Diego Garcia abgefeuert. Der Stützpunkt liegt etwa 4'000 Kilometer südöstlich der iranischen Küste.

«Diese Raketen sind nicht dafür bestimmt, Israel zu treffen», sagte Israels Militärchef Ejal Zamir. Europäische Hauptstädte lägen innerhalb von ihrem Radius. «Berlin, Paris und Rom sind alle im direkten Bedrohungsradius.»

Nach drei Wochen Krieg sei der iranische Machtapparat geschwächt, sagte Zamir weiter. Man sei «auf halbem Weg», sagte er mit Blick auf die Dauer des Kriegs. Dieser werde auch während des Pessachfests weitergehen. Dieses beginnt am Abend des 1. April und dauert eine Woche. Das traditionelle jüdische Fest erinnert an den Auszug der Israeliten aus Ägypten und die Befreiung aus der Sklaverei. Traditionell findet am Pessachabend ein grosses Familientreffen statt. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Iran-Krieg in Bildern
1 / 30
Iran-Krieg in Bildern

Menschen heben bei einer Demonstration in Tel Aviv die Hände, um ein Ende des Krieges zu fordern.

quelle: keystone / maya levin
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Neues Video zeigt den Öltanker-Angriff aus Iranischer Sicht
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Ems-Chemie geht gegen SP-Politiker Fabian Molina vor
SP-Aussenpolitiker Fabian Molina hat Bundesrat Guy Parmelin in der Fragestunde des Nationalrats drei Fragen zu angeblichen Geschäften Schweizer Firmen mit Russland und diesbezüglichen Sanktionsverstössen gestellt. In der Einleitung seiner Fragen hielt Molina fest, «laut der Republik beliefert» die Ems-Tochter Eftec von ihren russischen Werken aus «sanktionierte Rüstungsfirmen».
Zur Story