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Offenbar Massenhinrichtungen bei Attacke auf libyschen Stützpunkt



Beim Angriff regierungstreuer Kämpfer auf einen Stützpunkt rivalisierender Einheiten in Libyen sind nach Angaben aus Armeekreisen mindestens 141 Menschen getötet worden. Es habe standrechtliche Hinrichtungen gegeben.

Bei den meisten Opfern handle es sich um Soldaten, die dem abtrünnigen General Chalifa Haftar angehörten, teilte ein Sprecher der Haftar-treuen Truppen am Freitagabend mit. Weitere Opfer seien Zivilisten, die auf dem Stützpunkt arbeiteten oder sich in der Nähe aufhielten.

«Die Soldaten kamen von einer Militärparade zurück, sie waren unbewaffnet», sagte der Sprecher Ahmed al-Mesmari. Die meisten von ihnen seien hingerichtet worden.

Die libysche Einheitsregierung teilte am Freitagabend mit, es sei eine Untersuchungskommission zu dem Angriff eingerichtet worden. Es seien bereits personelle Konsequenzen gezogen worden. So sei unter anderen Verteidigungsminister Al-Mahdi al-Barghati von seinen Aufgaben entbunden worden, bis die Verantwortlichen identifiziert seien. (sda/afp)

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