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Drogenhandel: Grösserer Kokainhändlerring am Genfersee zerschlagen



Die Polizei hat am Genfersee einen grösseren Kokainhändlerring zerschlagen. Der Lieferant war ein 62-jähriger Deutscher, der seit 2011 in seinem Campingwagen insgesamt mehrere hundert Kilogramm Kokain von Holland nach Lausanne und Genf schmuggelte.

Spezialeinheiten der Lausanner, Waadtländer und Genfer Polizei gelang es in mehreren Etappen, dem Kokainhändlerring auf die Spur zu kommen, wie sie am Dienstag mitteilten. Dieser operierte im Raum Lausanne und Genf seit 2011. Insgesamt wurden 24 Personen verhaftet und neun Kilogramm Kokain beschlagnahmt.

Neben mehreren Grossisten und Strassenhändlern konnte die Polizei auch den Lieferanten verhaften: Der entscheidende Schlag dazu gelang im Mai 2014: Als die Polizei vernahm, dass ein Händler in Genf eine grössere Kokain-Lieferung erwartete, wurde dieser observiert.

Dabei konnte die Polizei beobachten, wie ein Mann aus einem Campingwagen ausstieg und der wartenden Person einen Koffer überreichte. Darin befanden sich 5 Kilogramm Kokain, abgepackt in Fingerlinge von 10 und 20 Gramm.

Beim Transporteur handelte es sich um einen 62-jährigen Deutschen. Er gab bei der Befragung zu, seit 2011 jede Woche Kokain von Holland nach Lausanne und Genf geliefert zu haben. Der Mann ist heute angeklagt, mehrere hundert Kilogramm Kokain geschmuggelt zu haben.

Bei einer weiteren Observation im September 2014 verhaftete die Polizei einen 34-jährigen Nigerianer, der als Grossist in Lausanne tätig war. Die Polizei bekam Wind davon, dass er sich bei einem anderen Händler in Genf mit Nachschub eindecken wollte. Im Zuge dieser Operation fand die Polizei ein Depot in Genf, wo sie insgesamt 1.5 Kilogramm Kokain beschlagnahmte und weitere elf Strassenhändler aus Nigeria, Niger und Togo festnahm. (sda)

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