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US-Wahlen: Cruz und Sanders gewinnen Vorwahl in Kansas



Im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner hat Senator Ted Cruz die Vorwahlen in Maine und in Kansas gewonnen. Bei den Demokraten konnte Senator Bernie Sanders in Kansas und Nebraska punkten.

Sanders habe sich in Kansas gegen die frühere Aussenministerin Hillary Clinton durchgesetzt, berichteten am Samstag mehrere TV-Sender unter Berufung auf die Demokratische Partei in dem Bundesstaat im Mittleren Westen. Die demokratische Partei in Kansas teilte neben dem Sieg Sanders' zunächst keine Zahlen mit.

Auch die Vorwahl im US-Bundesstaat Nebraska konnte der Demokrat gewinnen, wie CNN und NBC berichteten. Nach Auszählung von 75 Prozent der Stimmen lag der 74-Jährige mit neun Prozentpunkten vor Clinton.

In Kansas hatten unmittelbar nach Schliessung der Wahllokale der Republikaner mehrere Fernsehsender Cruz zum Sieger erklärt. Demnach lag er mit 49 Prozent deutlich vor dem populistischen Geschäftsmann Donald Trump, der auf 24.7 Prozent kam. Auf dem dritten Platz lag mit 14.8 Prozent der Stimmen der Senator aus Florida, Marco Rubio. Der Gouverneur von Ohio, John Kasich, kam mit 9.9 Prozent auf den vierten Platz.

Auch den Bundesstaat Maine im Nordosten der USA konnte Cruz für sich entscheiden. Nach Angaben der Republikaner in Maine kam er auf 45.8 Prozent. Auf Platz zwei kam mit 32.5 Prozent der Milliardär Donald Trump. Auf Platz drei landete Ohios Gouverneur John Kasich (12.2 Prozent). Marco Rubio, Senator aus Florida, kam in Maine auf einen abgeschlagenen letzten Platz und gewann keinen einzigen Delegierten.

Unterstützung von Aktivisten

Cruz gewann nicht nur die Vorwahl in Kansas und Maine, sondern hat auch bei einem Mammuttreffen konservativer Aktivisten Rückendeckung erhalten. Bei einer Abstimmung am Samstag in Washington sprachen sich 40 Prozent der Konferenzteilnehmer für den zurzeit schärfsten Rivalen von Multimilliardär Donald Trump als Spitzenkandidat bei der Präsidentenwahl im November aus.

30 Prozent entschieden sich für Floridas Senator Marco Rubio, 15 Prozent für Trump. Ohios Gouverneur John Kasich landete auf dem vierten Platz. An der Abstimmung beteiligten sich «Politico» zufolge über 2600 Aktivisten.

Trump hatte zuvor kurzfristig einen Auftritt auf der Konferenz abgesagt und dies mit Wahlkampfterminen begründet. Eine der zentralen Fragen im republikanischen Vorwahlkampf ist, wer sich unter den Bewerbern zu Recht als konservativ bezeichnen kann. Innerparteiliche Gegner sprechen das Trump ab. (sda/afp/dpa)

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