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Burkina Faso: «Terrorangriff» auf Hotel in Burkina Fasos Hauptstadt



Bewaffnete Attentäter haben ein bei Ausländern beliebtes Hotel in Burkina Fasos Hauptstadt Ouagadougou angegriffen. Das Hotel wurde von mehreren Angreifern gestürmt, die Geiseln nahmen und sich am Freitagabend Schusswechsel mit Sicherheitskräften lieferten.

Dabei sei es auch zu Explosionen gekommen, berichtete der staatliche Radiosender RTB. Die französische Botschaft in dem westafrikanischen Land sprach auf ihrer Website von einem «Terrorangriff». Zur Zahl der Geiseln oder möglichen Opfern des Angriffs gab es zunächst keine gesicherten Informationen.

Zahlreiche Menschen flohen aus der Umgebung. Vor dem Vier-Sterne-Hotel «Splendid» an der zentralen Kwame-Nkrumah-Allee standen ein Dutzend Fahrzeuge in Flammen. Ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP sah drei bewaffnete Männer mit Turban Schüsse abgeben. Neben dem Hotel nahmen sie auch ein ebenfalls bei Ausländern beliebtes Restaurant ins Visier. Ein Angestellter des Restaurants berichtete, mehrere Menschen seien getötet worden.

Laut der US-Organisation Site, die Dschihadisten-Propaganda analysiert, bekannte sich die Terrorgruppe Al-Kaida im Islamischen Maghreb (AQIM) zu der Attacke. Frankreichs Botschafter Gilles Thibault teilte über Twitter mit, es sei eine Ausgangssperre von 23 Uhr bis 6 Uhr morgens (Ortszeit) verhängt worden.

Burkina Faso ist für gewöhnlich friedlich, doch gab es im angrenzenden Mali in den vergangenen Jahren wiederholt Überfälle militanter Islamisten auf von westlichen Ausländern frequentierte Hotels. Zuletzt griffen am 20. November mehrere Bewaffnete ein Hotel in der malischen Hauptstadt Bamako an. Dabei wurden 20 Menschen getötet, darunter 14 Ausländer. (sda/dpa/afp)

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